Bibliographie

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1) Neuere Literatur zur Tübinger Universitätsgeschichte (1979-2012)
Neuere Literatur zur Geschichte der Universität Tübingen. Bearbeitet von Irmela Bauer-Klöden und Johannes Michael Wischnath, Tübingen 2012.
Diese Online-Bibliographie ist als Ergänzung der 1980 erschienenen "Bibliographie zur Geschichte der Universität Tübingen" gedacht und verzeichnet ohne Anspruch auf Vollständigkeit Publikationen von Nutzern des Archivs und weitere für Recherchen zur Tübinger Universitätsgeschichte relevante Veröffentlichungen. Die Gliederung orientiert sich an der Bibliographie von 1980, auf die in jedem Kapitel verwiesen wird.
Darüber hinaus sind in einem besonderen Abschnitt auch Veröffentlichungen aus dem Tübinger Binswangerarchiv und weitere Publikationen zu Ludwig Binswanger und der Binswangerschen Klinik "Bellevue" in Kreuzlingen bei Konstanz nachgewiesen.
2) Ältere Literatur zur Tübinger Universitätsgeschichte (bis 1979)
Bibliographie zur Geschichte der Universität Tübingen. Im Auftrag der Universität herausgegeben von der Universitätsbibliothek. Bearbeitet von Friedrich Seck, Gisela Krause, Ernestine Stöhr, Tübingen 1980. (CONTUBERNIUM Bd. 27)
In systematischer Ordnung verzeichnet diese Bibliographie bis zum 31. März 1979 erschienene Monographien, Zeitschriftenbeiträge und Zeitungsartikel zur Universität Tübingen, ihren Einrichtungen, Angehörigen und bedeutenden Absolventen. Nachgewiesen werden über 9300 Publikationen.
3) Literatur zur Geschichte der Universität Tübingen im Nationalsozialismus
Die Universität Tübingen und der Nationalsozialismus - Eine Bibliographie. Bearbeitet von Johannes Michael Wischnath in Verbindung mit Irmela Bauer-Klöden, Tübingen 2010.
Diese Bibliographie dokumentiert in systematischer Anordnung die seit 1945 erschienene Literatur zur Geschichte der Universität im Nationalsozialismus einschließlich seiner Vor- und Nachgeschichte. Das zeitgenössische Schrifttum aus der Zeit bis 1945 ist bereits in der 1980 erschienenen "Bibliographie zur Geschichte der Universität Tübingen" nachgewiesen.
Zusätzlich wurden Informationen zu Amtsträgern und Funktionären (Rektoren, Dekane, Studentenführer), Instituten und Kliniken, studentischen Verbindungen und Kameradschaften etc. sowie Biogramme sämtlicher Lehrstuhlinhaber und zahlreicher weiterer Universitätsangehöriger aufgenommen.
4) Neuere Literatur zur Universitätsbibliothek Tübingen (1979ff.)
Eine "Bibliographie Universitätsbibliothek Tübingen" mit Nachträgen zur "Bibliographie zur Geschichte der Universität Tübingen", Tübingen 1980, ist seit 2001 auf den Seiten der Universitätsbibliothek zugänglich. Diese Online-Bibliographie verzeichnet die jüngere Literatur über die Universitätsbibliothek Tübingen und die mit ihr in Verbindung stehenden Personen.
5) Landesbibliographie Baden-Württemberg
Die "Bibliographie der württembergischen Geschichte", 1895 von Wilhelm Heyd begonnen, verzeichnet bis 1974 in 11 Bänden die einschlägige Literatur von den Anfängen bis 1972. Seit 1973 erschienene Veröffentlichungen weist die aus der Zusammenfügung der Badischen und Württembergischen Bibliographie hervorgegangene "Landesbibliographie von Baden-Württemberg" nach. Für Titel ab dem Erscheinungsjahr 1977 steht die Landesbibliographie auch als Datenbank im Internet zur Verfügung.
6) Veröffentlichungen unserer Nutzer 2013
  • a)   Aus dem Universitätsarchiv
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Historische Krankenakten im Universitätsarchiv Tübingen - eine Zwischenbilanz. In: Ludger M. Hermanns/Albrecht Hirschmüller (Hrsg.), Vom Sammeln, Bedenken und Deuten in Geschichte, Kunst und Psychoanalyse. Gerhard Fichtner zu Ehren, Stuttgart 2013 (Jahrbuch der Psychoanalyse, Beiheft 25), S. 147-168.
     
  • b)   Veröffentlichungen zum "Fall" Theodor Eschenburg
     
  • Lang, Hans-Joachim: Eschenburg, das Dritte Reich und die Juden. In: Schwäbisches Tagblatt vom 19.1.2013.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Wie glaubwürdig ist die Gutachterin? Was Hannah Bethke in ihrer Expertise über Theodor Eschenburg nicht erwähnt. In: Schwäbisches Tagblatt vom 27.4.2013, S. 29.
    Lang überprüft, "ob zu dem Nachlass im Tübinger Universitätsarchiv wirklich schon alles gesagt ist" und wirft der Gutachterin der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft "voreingenommene und lückenhafte Recherchen" vor.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Ein Freund geblieben. War der einflussreihe Tübinger Politologe Theodor Eschenburg ein Nazi? Wohl kaum - wie neu gesichtete Dokumente zeigen. In: Die Zeit, Nr. 37, 5. September 2013, S. 18.
    "Neu gesichtet" wurden für diesen Beitrag u. a. Eschenburgs Nachlass im Universitätsarchiv, insbesondere seine Nachkriegskorrespondenzen mit Freunden und Bekannten aus den Berliner Jahren.
     
  • Wengst, Udo: Der "Fall Theodor Eschenburg". Zum Problem der historischen Urteilsbildung. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 2013, S. 411-440.
     
  • c)   Weitere Veröffentlichungen
     
  • Ayass, Wolfgang: Max Hirsch. Sozialliberaler Gewerkschaftsführer und Pionier der Volkshochschulen. Berlin: 2013 (= Jüdische Miniaturen 141).
     
  • Bast, Eva-Maria / Thissen, Heike: Tübingen; Geheimnisse der Heimat - 50 spannende Geschichten aus Tübingen. Überlingen 2013.
     
  • Beer, Gudrun: Streitpunkt "Jesus". Theologische Kontroversen zwischen Rudolf Bultmann und Rudolf Otto in ihren Bezügen zur Religionsgeschichtlichen Schule und zu Richtungen des Kantianismus im beginnenden 20. Jahrhundert. Frankfurt 2013 (=Studien und texte zur Religionsgeschichtlichen Schule 7)
     
  • Bosch, Manfred: Schumann, Gerhard, 1911-1955, Schriftsteller und NS-Kulturfunktionär. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. 5 (2013), S. 403-407.
     
  • Develey, Robert: Briefe von Schweizer Studenten an deutschen Universitäten im 19. Jahrhundert. Oberwil 2010.
     
  • Emberger, Gudrun: Ain ewig Stipendium. Das Collegium Sanctorum Georgii et Martini - Eine Tübinger Studienstiftung des 16. Jahrhunderts. Göttingen 2013 (=Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 14).
    Behandelt die Geschichte des Martinianums, der größten und bedeutendsten der einst zahlreichen Tübingen Stipendienstiftungen bis zum Dreißigjährigen Krieg (S.13-295). Es folgt ein geraffter Ausblick bis zur Gegenwart (S. 297-311). Der Anhang ("Die Stipenidaten des Collegium Sanctorum Georgii et Martini und der inkorporierten Stiftungen 1518/19 bis 1635") bietet ausführliche Biogramme mit Literatur- und Archivbelegen zu 391 Stipendiaten des Martinianums und weiteren 90 Stipendiaten von neun kleineren inkorporierten Stiftungen.
     
  • Eckle, Jutta (Bearb.): Dorothea Kuhn - Leben und wissenschaftliches Werk. In: Durch Lebensereignisse verbunden. Festgabe für Dorothea Kuhn zum 90. Geburtstag an 11, März 2013, hrsg. von Jutta Eckle und Dietrich von Engelhardt (=Acta Historica Leopoldina Nr. 62, 2013), S. 13-24.
     
  • Hayes, Oonagh: Gedenken anstoßen? Warum am Gräberfeld X (der Opfer) gedacht wird. In: Ludger M. Hermanns/Albrecht Hirschmüller (Hrsg.), Vom Sammeln, Bedenken und Deuten in Geschichte, Kunst und Psychoanalyse. Gerhard Fichtner zu Ehren, Stuttgart 2013 (Jahrbuch der Psychoanalyse, Beiheft 25), S. 147-168.
     
  • Hillebrecht, Sabine: "Auf freundlichen Zuspruch lächelt das Kind." Die Kinder, die Ärzte und die medizinische Praxis in der Städtischen Nervenklinik für Kinder 1941-1945. Bezirksamt Reinickendorf von Berlin (Hrsg.): Die medizinischen Verbrechen in der Städtischen Nervenklinik für Kinder 1941-1945. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung 31. Mai 2013 bis 31. Januar 2014, S. 9-37.
    Berthold Ostertag obduzierte als Pathologe die Leichen der in der "Kinderfachabteilung Wiesengrund" ermordeten Kinder. Aufzeichnungen zu diesen "KiWi Fällen" finden sich in Unterlagen, die im Nachlass seines Tübinger Nachfolgers Jürgen Peiffer überliefert sind..
     
  • Jaesrich, Michael: "...ich habe nicht den Doktortitel und bin eine ganz einfache und unverheiratete Frau, also Fräulein Lilli Zapf." Lilli Zapf und ihr Buch über die Tübinger Juden. Tübingen 2013 (=Kleine Tübinger Schriften 40)
    Für die Veröffentlichung wurde insbesondere die im Universitätsarchiv Tübingen überlieferte Korrespondenz Lilli Zapfs ausgewertet.
     
  • Kitzing, Michael / Sepaitner, Fred Ludwig: Eckener, Hugo, 1868-1954, Journalist und Luftfahrtpionier. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. 5 (2013), S. 80-83.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Chang Tien-Lin grüßte zum Muttertag. In den 1920er und 1930er Jahren studierten die ersten Chinesen in Tübingen. In: ST vom 14.9.2013.
    Behandelt vor allem den Germanisten Chant Tien-Lin (geb. 1906), erwähnt wird auch der spätere chinesische Außenminister Qiao Guanhua.
     
  • Lässing, Volker: Forschung im Schatten der Zollernburg. Die Kaiser-Wilhelm-Institute und ihre Nobelpreisträger in Hechingen, Haigerloch und Tailfingen. CM-Verlag: Albstadt 2013.
     
  • Lange, Thomas: Vaterlandslos in zwei Nationen ─ Alexander Büchners Weg zwischen Deutschland und Frankreich. In: Gröbel, Matthias / Köhler, Manfred H. W. Köhler / Lange, Thomas, / Scharpf, Cordelia: "Fortschritt der Menschheit in der Entwicklung des Menschen". Georg Büchners Geschwister in ihrem Jahrhundert. Darmstadt und Marburg 2012 (=Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 167), S. 414-583.
     
  • Laube, Ingrid (Bearb.): Skulptur des Hellenismus und der Kaiserzeit aus Ägypten. Expedition Ernst von Sieglin. Die Sammlungen in Dresden, Stuttgart und Tübingen. München 2012.
    Bestandskatalog. Erschienen im Zusammenhang mit der Ausstellung "Das andere Ägypten - Die Expedition Ernst von Sieglin nach Alexandria", die im Museum Schloss Hohentübingen vom 11. Mai bis 30. Sept. 2012 gezeigt wurde.
     
  • Lönnecker, Harald: "... der deutschen Studentenschaft und unserem Rechtsleben manchen Anstoß geben" - Zwischen Verein und Verbindung, Selbsthilfeorganisation und Studienvereinigung. Juristische Zusammenschlüsse an deutschen Hochschulen ca. 1870-1918. Aachen 2013 (=Rostocker Rechtsgeschichtliche Reihe 13).
    Enthält kurze Ausführungen zu folgenden Tübinger Vereinigungen: Wissenschaftlich-patriotischer Verein Cameralista (1845) (später: Landsmannschaft Ghibellinia), Akademisch-Juristischer Verein (gegr. 1875), Staatswissenschaftlicher Verein (gegr. 1880), Akademischer sozialwissenschaftlicher Verein (gegr. 1909) (S. 24-28), ferner die Statuten des Juristischen und des Staatswissenschaftlichen Vereins (S. 494-500).
     
  • Märkle, Matthias: Jüdische Studenten an der Universität Tübingen 1807 bis 1871. Ostfildern 2013 (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte / im Dienste des Vereins der Freunde und Förderer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Tübingen e.V. Bd. 23).
    Magisterarbeit im Fach Neuere und Neueste Geschichte, Tübingen 2010. Für den Zeitraum 1807-1871 wurden 146 Studierende mit jüdischem "Familienhintergrund" ermittelt. Von diesen waren sieben getauft, bei 32 war unklar, ob sie zur Zeit ihres Studiums noch dem Judentum angehörten, bei 109 ist dies zweifelsfrei der Fall.
     
  • Mielke, Heinz-Peter: Kirche im Geheimen. Orthodoxes und liberales Schwenkfeldertum in Süddeutschland und seine Auswirkung auf Geistesgeschichte und politisches Handeln in der Spätrenaissance. Band II: Quellenedition und Dokumente. Nordhausen 2012.
    Aus dem Universitätsarchiv werden folgende Stücke ediert: UAT 8/1 Nr. 39,13 und 14: "Verzeichnis der 1620 in Tübingen beschlagnahmten schwenkfeldischen Druckwerke (in zwei Ausführungen)" (S. 455-466); UAT 8/1 Nr. 39,4: "Eberhard Wilds Kundenliste (1614-1621)" (S. 466-488).
     
  • Möller, Lukas: Hermann Schafft - pädagogisches Handeln und religiöse Haltung. Eine biografische Annäherung. Bad Heilbrunn 2013.
    Im Sommersemester 1905 mit seinem Freund Paul Tillich stud. theol. in Tübingen.
     
  • Neumann, Georg: Koschaker, Paul in Tübingen (1941-1946). In: Zeitschrift für Altorientalische und biblische Rechtsgeschichte. Journal for Ancient Near Eastern and Biblical Law 18/2012, S. 23-36.
    Der Beitrag behandelt insbesondere Koschakers Berufung nach Tübingen (1941), die Umstände seiner Emeritierung (1946) und die Berufung von Walter Erbe (1946).
     
  • Schäfer, Volker: Schulleben in der Nachkriegszeit. Eine Tuttlinger Gymnasialklasse zwischen 1945 und 1954. Stuttgart 2014.
    Behandelt unter Einschluss zahlreicher Beiträge von Mitschülern die Gymnasialzeit des späteren Leiters des Universitätsarchivs Tübingen. Enth. u. a. einen Abschnitt "Lehrerspuren in Poesiealben" (S. 241-249).
     
  • Thurau, Markus: Paul von Schanz (1841-1905). Zur sozial- und theologiegeschichtlichen Verortung eines katholischen Theologen im langen 19. Jahrhundert. Stuttgart 2013 (= Contubernium 80).
     
  • Trierenberg, Andor: Die Hof- und Universitätsmechaniker in Württemberg im frühen 19. Jahrhundert. Diss. phil. Universität Stuttgart 2013.
    Geht in einem Abschnitt über den Stuttgarter Hofmechaniker Wilhelm Gottlob Benjamin Baumann (1772-1849) auch auf dessen Lehrling, den späteren Universitätsbibliothekar und Professor Johann Friedrich Immanuel Tafel (1796-1863) ein (S. 150ff.). Behandelt insbesondere den Tübinger Universitätsmechaniker Gottlob Buzengeiger und seine Zusammenarbeit mit Johann Gottlieb Friedrich (von) Bohnenberger in den Jahren 1804 bis 1831 (S. 165ff.), die von ihnen erfundene "Bohnenbergersche Schwungmaschine" und weitere Instrumente Buzengeigers (S. 404ff.) und seine Beteiligung an den Sammlungen der Universität (S. 329ff.). Ein Exkurs behandelt die von Bohnenbergers Nachfolger Johann Gottlieb Christian Nörrenberg (1787-1862) entwickelten Apparate (S. 465ff.). - Volltext: "http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2013/8676/".
     
  • Werringloer, Gunver Anna Maria: Vom Umgang mit der Leiche im 19. Jahrhundert der Fall der Giftmörderin Christiane Ruthardt und die Tübinger Anatomie. Frankfurt a.M. 2013 (Diss. Tübingen 1911).
     
  • Wiedemann, Barbara: "Ein Faible für Tübingen" - Paul Celan in Württemberg. Deutschland und Paul Celan. Tübingen 2013.
     
  • Würtz, Christian: Die Priesterausbildung während es Dritten Reiches in der Erzdiözese Freiburg. Freiburg und München 2013 (=Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte 57).
     
7) Veröffentlichungen 2012
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • a)   Aus dem Universitätsarchiv
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Neue Züge zu Bahnmaiers Bild. Jonathan Friedrich Bahnmaier (1774-1841). In: Beiträge zur Geschichte Reutlingens und der Region. Festschrift für Heinz Alfred Gemeinhardt, hrsg. im Auftrag des Reutlinger Geschichtsvereins von Wilhelm Borth, Reutlingen 2012, S. 195-211.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Geöffnet sind die Bücher immer - Ludwig Uhlands Tübinger Universitätsjahre 1801-1810. In: Ludwig Uhland. Tübinger, Linksradikaler, Nationaldichter, hrsg. von Georg Braungart, Stefan Knödler, Helmuth Mojem und Wiebke Ratzeburg, Tübingen 2012 (=Tübinger Kataloge 95), S. 21-29.
     
  • b)   Sammelbände
     
  • Künstler für Studenten. Bilder der Universitätszeichenlehrer 1780-2012, hrsg. von Evamarie Blattner, Wiebke Ratzeburg, Ernst Seidel.
    Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 6.7. bis 16.9.2012 im Stadtmuseum Tübingen.
     
  • Schöttle, Silke: "Mahler Glocker informirt im Zaichnen" - Spuren ersten Zeichenunterrichts im 18. Jahrhundert. S. 13-23.
     
  • Schulz, Elke: "Den rein ästhetischen Interessen der akademischen Jugend stets förderlich" - Das "Zeichnungs-Institut" der Tübinger Universität. S. 25-33.
     
  • Eiche, Christine: Selbstbehauptung und Grenzen. Berufungsverfahren am Zeicheninstitut. S. 35-43.
     
  • Ludwig, Theresia: Johann Christian Partzschefeld. S. 59-65.
     
  • Boll, Franziska: Christoph Friedrich Dörr. S. 67-71.
     
  • Ludwig, Theresia: Louis Helvig. S. 73-79.
     
  • Boll, Franziska: Heinrich Leibnitz. S. 81-85.
     
  • Willner, Sarah: Eugen Hofmeister. S. 87-91.
     
  • Hartel, Zita: Genter, Heinrich. S. 93-96.
     
  • Beck, Thomas: Heinrich Seufferheld. S. 97-101.
     
  • Beck, Thomas: Walther Lehner. S. 103-104.
     
  • Blattner, Evamarie: Gerth Biese. S. 105-111.
     
  • Michels, Anette: Martin Schmid. S. 113-123.
     
  • Michels, Anette: Gabriele Schulz. S. 125-133.
     
  • Springer, Walter: Frido Hohberger. S. 135-139.
     
  • Lorenz, Sönke / Köpf, Ulrich Köpf / Freedman, Joseph S. / Bauer, Dieter R. (Hrsg.): Die Universität Tübingen zwischen Scholastik und Humanimus, Ostfildern 2012 (=Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 20).
    Enth. die Vorträge einer wissenschaftlichen Fachtagung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart am 12.-14.3.2010 in Weingarten.
     
  • Freedman, Joseph S.: Georg Liebler's Textbook on Physics (1561) in the Context of his Academic Career. S. 251-298.
     
  • Haller, Oliver: Die Auswirkungen der Reformation auf Lehre und Wissenschaft an der Tübinger Juristenfakultät. S. 173-190.
     
  • Kremer, Joachim: Musik an der Universität Tübingen um 1600.Reichard Mangos wieder aufgefundene 'Gratulatio ad Pulcheriam Augustam' im bildungsgeschichtlichen Kontext. S. 337-388.
     
  • Köpf, Ulrich: Die Anfänge einer evangelischen Dogmatik in Tübingen: Zugleich ein Beitrag zur Wirkungsgeschichte der theologischen 'Loci' Philipp Melanchthons. S. 191-219.
     
  • Kötz, Stefan unter Mitwirkung von Eberlein, Miriam: Die Matrikel der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen von der Reformation bis zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs (1539-1646). S. 403-489.
     
  • Lorenz, Sönke: Scholastik und Humanismus. Zur Genese der Fachprofessur an der Tübinger Artistenfakultät (1477-1568): Eine Einführung. S. 11-93.
     
  • Schöttle, Silke / Brinkhus, Gerd: '... ein Schatz der nit allgweg zubekhommen'. Überlegungen zur Rekonstruktion der Bibliothek des Ludwig Gremp von Freudenstein. S. 389-402.
     
  • c)   Weitere Veröffentlichungen
     
  • Atzl, Isabel / Helms, Roland: Die Geschichte der Deutschen Krebsgesellschaft. Germering: Deutsche Krebsgesellschaft e.V. 2012.
    Folgende Tübinger Lehrstuhlinhaber waren Vorsitzende bzw. Präsidenten der Deutschen Krebsgesellschaft: 1951-1955 der Pathologe Albert Dietrich (1873-1961), 1959-1964 der Dermatologe Heinrich Gottron (1890-1974), 1964-1967 der Internist Hans Erhard Bock und 2004-2008 der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Michael Bamberg.
     
  • Bethke, Hannah: Theodor Eschenburg in der NS-Zeit. Gutachten im Auftrag von Vorstand und Beirat der DVPW auf Grundlage der Aktenrecherchen aus dem Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, dem Universitätsarchiv Tübingen, dem Militärarchiv Freiburg und dem Online-Archiv des Instituts für Zeitgeschichte München 3. September 2012
    Online: https: //www.dvpw.de/fileadmin/docs/Kongress2012/Paperroom/Eschenburg-Gutachten.pdf 12.12.2012.
     
  • Buck, Marc Fabian: Einführung in die biographische Erziehungstheorie Werner Lochs. Mit umfassender Bibliographie und Lehrveranstaltungsübersicht, Norderstedt 2012.
     
  • Blum, Matthias (Hg.): Zwischen katholischer Aufklärung und Ultramontanismus. Neutestamentliche Exegeten der "Katholischen Tübinger Schule" im 19. Jahrhundert und ihre Bedeutung für die katholische Bibelwissenschaft, Stuttgart 2012 (=Contubernium 79).
     
  • Drecoll, Volker H. / Baur, Sabine / Schöllkopf, Wolfgang (Hg.): Stiftsköpfe, Tübingen 2012.
    Kurzbiographien zu 50 Stiftlern mit Schwerpunkt auf der Zeit vom späten 18. bis zum frühen 19. Jahrhundert, für die in Einzelfällen auch das Universitätsarchiv herangezogen wurde.
     
  • Droste, Daniel: Zwischen Fortschritt und Verstrickung. Die biologischen Institute der Universität Münster 1922 bis 1962, Münster 2012 (=Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster 6).
    Geht u.a. auf die nach 1945 in Tübingen tätigen Zoologen Hans M. Peters und Hermann Weber ein.
     
  • Florian, Reinhard: Ich wollte nach Hause, nach Ostpreußen. Das Überleben eines deutschen Sinto. Hrsg. von Jana Mechelhoff-Herezi und Uwe Neumärker, o. O.( Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) 2012.
    Bem.: Das Nachwort geht S. 97f. auf die Rolle der später in Tübingen tätigen Anthropologin Sophie Ehrhardt (1902-2002) ein.
     
  • Grützmacher, Johannes: David Friedrich Weinland. In: Stiftsköpfe, Tübingen 2012, S. 306-311.
     
  • Heid, Stefan / Dennert, Martin: Personenlexikon zur Christlichen Archäologie - Forscher und Persönlichkeiten vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Regensburg 2012.
    Behandelt unter anderen folgende Tübinger Gelehrte: Carl (Karl) Voretzsch (1867-1947); Carl Joseph Hefele (1809-1893); Ferdinand Christian (von) Baur (1792-1860); Heinrich Holtzinger (1856-1940); Hermann Holtzinger (1850-1906); Ernst Anrich (1906-2001); Karl Bihlmeyer (1874-1942); Franz Xaver (von) Funk (1840-1907).
     
  • Herrmann, Ulrich: Vom HJ-Führer zur Weißen Rose.Hans Scholl vor dem Stuttgarter Sondergericht 1937/38. Mit einem Beitrag von Eckard Holler über die Ulmer "Trabanten", Weinheim 2012 (Materialien zur Historischen Jugendforschung).
    Behandelt u.a. ausführlich die Rolle des Sondergerichts Stuttgart, insbesondere des Vorsitzenden Hermann Albert Cuhorst (1899-1991).
     
  • Kleifeld, Helge: Eine Beamtenkarriere vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik - Walther Kühn (1892-1962). In: Hein, Bastian / Kittel, Manfred / Müller, Horst (Hg.): Gesichter der Demokratie. Portraits zur deutschen Zeitgeschichte, München 2012.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Lehrer mit talmudischem Scharfsinn. Marum Samuel Mayer: der erste Jude in Deutschland als planmäßiger Professor. In: ST vom 7.4.2012.
     
  • Laube, Ingrid (Bearb.): Skulptur des Hellenismus und der Kaiserzeit aus Ägypten. Expedition Ernst von Sieglin. Die Sammlungen in Dresden, Stuttgart und Tübingen, München 2012.
    Bestandskatalog. Erschienen im Zusammenhang mit der Ausstellung "Das andere Ägypten - Die Expedition Ernst von Sieglin nach Alexandria", die im Museum Schloss Hohentübingen vom 11. Mai bis 30. Sept. 2012 gezeigt wurde.
     
  • Morgenstern, Matthias: "Befremdlich ist, dass er nicht konkret wird." Interview mit dem Tübinger Judaisten Matthias Morgenstern über den evangelischen Theologen Otto Michel vor und nach 1945. In: ST vom 4.2.2012.
     
  • Morgenstern, Matthias: Otto Michel und Charles Horowitz. - Ein Briefwechsel nach der Shoa. In: Judaica. Beiträge zum Verstehen des Judentums 68 (2012), S. 278-294.
    Enth. S. 291-294 vier Briefe aus den Jahren 1946 und 1947 von Horowitz an den Tübinger Neutestamentler Otto Michel, die in dessen Nachlass im Universitätsarchiv überliefert sind.
     
  • Palm, Carmen: Der Vorreiter. Der Geologieprofessor Friedrich August Quenstedt wird zu einem Wegbereiter des Tübinger Gaswerks. In: Palm, Carmen: Wir wirken mit. Seit 150 Jahren: Stadtwerke Tübingen, Tübingen 2012, S. 6-9.
     
  • Scheu, Karin: Die ersten Schieferölfabriken bei Reutlingen. Reutlingen: Umweltzentrum Listhof 2012.
    Behandelt u. a. die Rolle von Friedrich August Quenstedt als einem der Hauptinitiatoren. Zahlreiche Abbildungen aus der palaeontologischen Schausammlung der Universität und dem Universitätsarchiv.
     
  • Schmidt-Degenhard, Tobias: Vermessen und Vernichten. Der NS-Zigeunerforscher Robert Ritter, Stuttgart 2012 (=Contubernium 76).
    Überarbeitete und erweiterte Fassung von: Robert Ritter (1901-1951). Zu Leben und Werk des NS "Zigeunerforschers", Diss. med. Tübingen 2008.
     
  • Schöbel, Gunter (Hrsg.): Wer macht Geschichte? - Eine Ausstellung von Studierenden im Haspeltum, Schloss Tübingen, 9.2.-15.4.1012, Unteruhldingen 2012 (=Schriftenreihe des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen 8).
    Zur Sammlung des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität 1890-2012.
     
  • Schröder, Wilt Aden: Zur Biographie des Prenzlauer Gymnasiallehrers Wilhelm Pökel (1819-1897). In: Mitteilungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau, Heft 18 (2012), S. 50-60.
     
  • Silberzahn-Jandt, G. / Schmuhl, H.-W.: Friedrich Mauz - T4-Gutachter und Militärpsychiater. In: Der Nervenarzt 2012, S. 321-328.
     
  • Silberzahn-Jandt, Gudrun: "Euthanasie"-Opfer. In: Back, Nicklaus: Filderstadt im Zweiten Weltkrieg, Filderstadt 2012 (= Filderstädter Schriftenreihe zur Geschichte und Landeskundee 22), S. 137-161.
    Für den Abschnitt über Wilhelm W. (S. 147-149) wurde auch dessen Tübinger Krankenakte ausgewertet.
     
  • Stapf, Kurt-Hermann: Zur Geschichte des Tübinger Psychologischen Lehrapparats. In: Duerr, Frank (Hg.): MindThings. KopfSache. Die Psychologische Sammlung des Museums der Universität Tübingen MUT, Tübingen 2012 (= Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Bd. 2), S. 64-70.
     
  • Toellner, Agnes: Georg Bernhard Bilfinger. In: Stiftsköpfe, Tübingen 2012, S. 69-75.
     
  • Ulshöfer, Gotlind: Carl Heinrich von Weizsäcker. In: Stiftsköpfe, Tübingen 2012, S. 297-395.
     
  • Universitätsbibliothek Tübingen (Hg.): 100 - 50 - 10. Texte und Bilder zum Jubiläum der Universitätsbibliothek, Tübingen 2012.
    Veröffentlicht anlässlich der gleichnamigen Jubiläumsausstellung in der Universitätsbibliothek vom 21.11.2012 bis 28.2.2013. Enth. Beiträge von Marianne Dörr, Andreas Krug, Wilfried Lagler, Ulrike Mehringer und Gabriele Zeller.
     
  • d)   Aus dem Tübinger Binswangerarchiv (mit Nachträgen)
     
  • Neubert, Melanie: Robert Binswangers pathographische Studie über den Schweizer Maler Karl Stauffer-Bern. Diss. med. Tübingen 2012.
     
  • Vickers, Hugo: Alice - Princess Andrew of Greece, London 2000.
    Prinzessin Alice von Griechenland war Patientin Binswangers in "Bellevue".
     
  • Keifenheim, Katharina Eva: Hans von Hattingberg (1879-1944). Leben und Werk. Diss. med. Tübingen 2011.
    Enthält S. 425-437 eine Edition der Korrespondenz Hattingbergs mit Ludwig Binswanger.
     
  • Plezko, Anna: Handlungsspielräume und Zwänge in der Medizin im Nationalsozialismus. Das Leben und Werk des Psychiaters Dr. Hans Roemer (1878-1947). Diss. med. Gießen 2011.
    Römer, der in Tübingen studiert und promoviert hatte, war 1929 bis 1940 Leiter der Heil- und Pflegeanstalt Illenau bei Achern/Baden und einer der Korrespondenten Ludwig Binswangers.
     
  • e)   Nachträge
     
  • Götz, Franz Jürgen: Musikikonographische Zeugnisse aus süd- und mitteldeutschen Stammbücher aus der Zeit der Klassik. In: Zur Aufführungspraxis von Musik der Klassik. XXXVI. Wissenschaftliche Arbeitstagung Michaelstein, 23. bis 25. Mai 2008, hrsg. von Boje E. Hans Schmuhl in Verbindung mit Ute Omonsky, Augsburg und Michaelstein 2011, S. 223-234.
    Besprochen wird u. a. die Gouache "Trio mit Flöten und Violoncello im Stammbuch von Christian Heinrich Günzler im Universitätsarchiv.
     
  • Develey, Robert: Briefe von Schweizer Studenten an den deutschen Universitäten im 19. Jahrhundert. Oberwil o. J. (ca. 2010).
    Behandelt die Zeit bis um 1870 und bietet neben Auszügen bzw. Referaten von Briefen zu jeder Hochschule Strafenregister, Personenregister sowie einen Katalog der am betreffenden Ort genannten Studierenden. Besondere Berücksichtigung finden die Schweizerverbindungen. Enth. S. 621-624 auch Reproduktionen nach dem Tübinger Skizzenbuch von Hermann Kasser (1847-1906).
     
8) Veröffentlichungen 2011
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • a)   Aus dem Universitätsarchiv
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Im Bannes Swedenborgs und des Animalischen Magnetismus - Gustav Werner, Ludwig Hofaker und ihr Tübinger Freundeskreis. In: Reutlinger Geschichtsblätter N.F. 48 (2009 - erschienen 2011), S. 9-191.
    Zum Freundeskreis des späteren Sozialreformers und Anstaltsgründers zählten neben dem als swedenborgischer Verleger und Publizist wirkenden Oberjustizprokurator Ludwig Hofaker (1780-1846) vor allem der Universitätsbibliothekar und Swedenborgübersetzer Johann Friedrich Immanuel Tafel (1796-1863) sowie der Mediziner und Philosoph Carl August Eschenmayer (1768-1852). Behandelt werden auch die Beziehungen des Tübinger Kreises zu Justinus Kerner (1786-1862) und Exponenten der liberalen und burschenschaftlichen Bewegung wie August Lämmert (1809-1893), Albert Schott (1782-1862) und Ludwig Uhland (1787-1862).
     
  • b)   Weitere Veröffentlichungen
     
  • Akademische Fliegergruppe Tübingen e.V.: 60 (Sechzig) Jahre Akaflieg Tübingen 1951-2011. Ein Grund zum Feiern (Akademische Fliegergruppe Tübingen Akaflieg Tübingen, Tübingen 2011.
    Enthält u. a.: Bächle, Hans-Ulrich: Aus der Entstehungsgeschichte der Akaflieg Tübingen [und zur 1936 eingerichteten Segelflugabteilung am Institut für Leibesübungen (S. 11-15). - Schwen, Roland: Neugründung der Akaflieg Tübingen 1951 (S. 16-20).
     
  • Anwander, Reiner: Schlenk in Tübingen. In: Nachrichten aus der Chemie 59 (2011), S. 951-953.
    Skizziert die wissenschaftliche Laufbahn Schlenks bis zu seinem Tod 1943 (S. 6, 19-20).
     
  • Bodenbach, Hans Joachim: Dr. phil. habil. Werner Matthias Hülle - Prähistoriker. * 07.11.1903 in Reutlingen, † 03.08.1974 in Stuttgart-Bad Cannstatt. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte 92 (2011), S. 447-504.
     
  • Bunz, Rainer: Bürgertum und Frömmigkeit. Eine Familiengeschichte, Hamburg 2011.
     
  • Ebisch, Sven: Was kam nach der Gestaltpsychologie? Das Berliner Psychologische Institut 1935-1945. In: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 14 (2011), S. 165-187.
    Enth. u.a. den Abschnitt "Das Psychologische Institut unter Oswald Kroh 1942-1945" (S. 184-187).
     
  • Eisfeld, Rainer: Theodor Eschenburg: Übrigens vergaß er noch zu erwähnen ... Eine Studie zum Kontinuitätsproblem in der Politikwissenschaft. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 59 (2011), S. 28-44.
    Behandelt die "Auslassungen" und "Verzeichnungen" in E.s Autobiographie, die fragen lassen, "welche genauen Funktionen er unter dem NS-Regime ausübte und wie er damit nach 1945 umging". Dazu gehören seine Rolle in der Affaire Gumbel und der sogenannten Lustnauer Schlacht 1925, seine zeitweilige SS-Mitgliedschaft, "vor allem aber seine später verschwiegene Mitwirkung bei der 'Arisierung' eines Berliner Kunststoffunternehmens". (S. 29)
     
  • Finke, Karl Konrad: Die Professoren der Tübinger Juristenfakultät (1477-1535). Bearbeitet von Karl Konrad Finke im Auftrag des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard Karls Universität Tübingen, Redaktion: Oliver Haller, Stefan Kötz, Friedrich Seck, Ostfildern 2011 (= Tübinger Professorenkatalog, Bd. 1,2).
     
  • Häcker, Susanne: Universität und Krieg. Die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auf die Universitäten Heidelberg, Tübingen und Freiburg. In: Militär und Gesellschaft in der frühen Neuzeit, hrsg. im Auftr. des Arbeitskreises Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit e.V. vom Lehrstuhl für Militärgeschichte der Universität Potsdam, Potsdam, 2011, Bd. 15, 1, S. 98-123.
     
  • Hayden-Roy, Priscilla A.: "Sparta et Martha". Pfarramt und Heirat in der Lebensplanung Hölderlins und in seinem Umfeld, Ostfildern 2011 (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 17).
     
  • Hayes, Oonagh: "Den Toten zur Ehr, uns zur Mahnung". Die Opfer-Darstellung in der Entwicklung zweier Tübinger Denkmäler während der Nachkriegszeit. In: Vom braunen Hemd zur weißen Weste? Tübingen 2011, S. 130-157.
     
  • Herrmann, Ulrich: Einmischung - Engagement - Partizipation. Die Studentenbewegung vor "68" am Beispiel der Universität Tübingen. In: 68 - engagierte Jugend und Kritische Pädagogik, Weinheim u.a. 2011, S. 95-122.
     
  • Hunder, Angelika E. / Rohrbach, Jens Martin / Bartz-Schmidt, Karl Ulrich: 100 (Hundert) Jahre Universitäts-Augenklinik Tübingen. "Wandel und Visionen" 1909-2009. Mit einem Geleitwort von Klaus Bergdolt, Stuttgart 2011.
    Geht ein auf die Augenheilkunde in Tübingen, die Privatklinik von Albrecht Nagel, die "Ophthalmiatrische Universitätsklinik" unter Gustav Schleich und den Neubau 1909, die Entwicklung unter seinen Nachfolgern Wolfgang Stock, und Heinrich Harms sowie die Strukturveränderungen seit 1980. Mit einer Dokumentation des Jubiläumsjahres 2009.
     
  • Junginger, Horst: Die Verwissenschaftlichung der "Judenfrage" im Nationalsozialimus, Darmstadt 2011 (= Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg).
    Behandelt im Anschluss an seinen Aufsatz "Antisemitismus in Theorie und Praxis. Tübingen als Zentrum der nationalsozialistischen Judenforschung" (Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, hrsg. von Urban Wiesing u.a., Stuttgart 2010, S. 483-558) und früheren Beiträgen in erster Linie die von Gerhard Kittel und Karl Georg Kuhn repräsentierte Tübinger "Judenforschung". Das Kapitel "Antisemitismus in letzter Konsequenz" (S. 295-388) behandelt die Biographien Tübinger NS-Täter wie Martin Sandberger oder Eugen Steimle.
     
  • Königstein, Rolf: Krisenerfahrung und Lebensleistung einer Stuttgarter Arztfamilie. Rudolf und Richard Mayer List, Direktoren an der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart 1901-1966, Stuttgart 2011.
    Behandelt im Abschnitt 3.1 "Studium und wissenschaftliche Laufbahn Richard Mayer-Lists in Tübingen: 1919-1933" (S. 75-91) dessen Mitgliedschaft in der Verbindung "Igel" und das Netzwerk persönlicher Beziehungen (S. 75-80), seine Tätigkeit unter Prof. Otfried Müller an der Medizinischen Klinik (S. 82-86) und "Die Medizinische Klinik als Teil der Tübinger Gelehrtenrepublik vor 1933" (S. 86-91). Kap. 4.1 "Machteroberung an der Universität Tübingen am Beispiel der Lehrstuhlwechsels in der Medizinischen Klinik: 1933-1935" stellt die Vorgeschichte der Berufung von Friedrich Koch als Nachfolger Müllers und Mayer-Lists Ausscheiden aus der akademischen Laufbahn dar (S. 96-105).
     
  • Lorenz, Sönke / Schindling, Anton / Setzler, Wilfried (Hg.): Primus Truber 1508-1586. Der slowenische Reformator und Württemberg, Stuttgart 2011.
     
  • Lorenz, Sönke: Heinrich Bebel, die Tübinger Artistenfakultät, die Bursa modernorum und die Sodales Necarini. Mit einem Anhang von Dirk Kottke (Kottke, Dirk: Ein Brief von Michael Köchlin/Coccinius an die Studenten der Tübinger Bursa modernorum im Jahr 1506 (Lateinischer Text mit deutscher Übersetzung). In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 70 (2011), S. 139-191.
     
  • Moses, Simone: Psychisch kranke ältere Menschen in der Medizinischen Klinik der Universität Tübingen um 1900. In: Die Versorgung psychisch kranker alter Menschen. Bestandsaufnahme und Herausforderung für die Versorgungsforschung. Mit 29 Tabellen, G. Stoppe (Hrsg.), Köln 2011, S. 295-301.
     
  • Nieder, Gabriele: Ferdinand Christoph Harpprecht (1650-1714). Tübinger Rechtsprofessor und Württembergischer Rat für Mömpelgarder Angelegenheiten zur Zeit der französischen Reunionen Tübingen. (=Tübinger rechtswissenschaftliche Abhandlungen 111).
    Literaturverz. S. 271-280.
     
  • Sannwald, Wolfgang: Vom Stäble und Neustetten. Ein Heimatbuch von Wolfgang Sannwald für die Gemeinde Neustetten, Tübingen 2011.
    In Nellingsheim, Remmingsheim und Wolfenhausen, die heute die Gemeinde Neustetten bilden, hatte die Universität umfangreichen Grundbesitz, den sie 1528 vom Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen erworben hatte. Darauf geht das Kapitel "Römmerzeit und Mittelalter - Grundlagen der Stäblesgeschichte" (S. 8-76) ausführlich ein.
     
  • Schneikart, Monika: Sensationsfund in Tübingen. Das einzige bekannte Schriftzeugnis der bedeutenden Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz wurde jetzt identifiziert. In: Ostsee-Zeitung vom 21. Januar 2011, S. 12.
    Es handelt es sich um einen Eintrag von Sibylla Schwarz (1621-1638) ins Stammbuch ihres Hauslehrers Samuel Gerlach, der 1650 auch die Gedichte der "pommerschen Sappho" posthum veröffentlicht hat. Das Stammbuch ist seit 2011 im Besitz des Universitätsarchivs.
     
  • Warthmann, Stefan: Die Katholische Tübinger Schule. Zur Geschichte ihrer Wahrnehmung, Stuttgart 2011 (=Schriftenreihe: Contubernium 75).
    Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 2009.
     
  • Wiedenroth, Ulrich: Krypsis und Kenosis : Studien zu Thema und Genese der Tübinger Christologie im 17. Jahrhundert. Tübingen 2011 (=Beiträge zur historischen Theologie 162).
    Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 2010 u.d.T.: Unum omnia.
     
  • Württembergische Biographien unter Einbeziehung hohenzollerischer Persönlichkeiten, Bd. 2. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg hrsg. von Magdalena Rückert, Stuttgart 2011.
    Enth. u. a. folgende Beiträge zu Tübinger Absolventen und Professoren: Kniepis, Alexander: Braun, Karl Ferdinand, Physiker, Nobelpreisträger, 1850-1918, S. 27-30. - Burkard, Dominik: Rohr, Ignaz (von Loyola), rk. Geistlicher, Prof. für Exegese, Kunsthistoriker, 1866-1944, S. 230-233. - Ders.: Schweitzer, Vinzenz, rk. Geistlicher, Direktor des Wilhelmsstifts, Historiker, 1872-1931., S. 269-270. - Faulhaber, Ulrike: Hofacker, Cäsar von, Widerstandskämpfer, S. 130-132. - Ilg, Matthias: Günter, Heinrich, Prof. für Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, S. 86-88. - Knipis, Alexander: Paschen, Louis Carl Heinrich Friedrich, Physiker, S. 197-201. - Neusel, Wilhelm: Olpp, Gottlieb Friedrich Adolf, Prof. der Medizin, Direktor des Deutschen Instituts für ärztliche Mission und des Tropengenesungsheims Tübingen, 1872-1950, S. 195-197. - Otto, Martin: Hegler, Carl August, Jurist, Hochschullehrer, 1873-1937, S. 112-114. - Ders.: Pohl, Johann Heinrich, Jurist, Hochschullehrer, 1883-1931, S. 216-219. - Ders.: Schmidt, Arthur Benno, Jurist, Rektor in Tübingen, 1861-1940, S. 248-250 - Raberg, Frank: Pistorius, Theodor Gottlieb Andreas von (württ. Personaladel), Staatsminister der Finanzen, Universitätsprof., 1861-1939, S. 207-209. - Wischnath, Johannes Michael: Geiger, Karl Wilhelm, Bibliothekar, Leiter der Universitätsbibliothek Tübingen, 1855 1924, S. 71-72. - Ders.: Stickl, Anton Franz Otto, Prof. der Hygiene, Rektor der Univ. Tübingen, 1897-1951, S. 281-283. - Wolfes, Matthias: Oesterreich, Traugott Konstantin, Philosoph und Psychologe, 1880-1949, S. 193-195.

     
  • Zauner, Stefan: Mit blankem Schild aus dem Dritten Reich gekommen? Die Entnazifizierung der Universität Tübingen. In: Vom braunen Hemd zur weißen Weste? Tübingen 2011, S. 76-100.
     
  • Zeller, Gabriele: Mögling und die kanaresische Handschriften an der Universitätsbibliothek Tübingen. In: Herrmann Mögling, Stuttgart 2011, S. 95-100.
     
  • c)   Aus dem Tübinger Binswangerarchiv
     
  • Henzler, Andrea: Zur Technik in Ludwig Binswangers ersten psychoanalytisch orientierten Behandlungen. Tübingen, Diss. med. 2007.
     
  • Marazia, Chantal: Philosophical whitewashing Ludwig Binswanger (1881-1966) and the sterilisation of manic-depressive patients. 2011.
     
  • Segreto, Luciano: I Feltrinelli. Storia di una dinastia imprenditoriale (1854-1942), Milano: Feltrinelli 2011.
    Behandelt S. 244-251 den Aufenthalt von Giuseppe (genannt "Beppi") Feltrinelli (1883-1918) in Kreuzlingen im Jahr 1914.
     
  • d)   Nachträge
     
  • Berger, Peter-Michael: Universität Tübingen: auf der Suche nach geraubten Büchern aus jüdischem Vorbesitz. In: Bibliothek 34 (2010), 2, S. 217-221.
     
  • Blattner, Evamarie (Hrsg.): feste formen: tübinger feiern von advent bis ostern, Tübingen 2010 (=Tübinger Kataloge 90).
    Erschienen anlässlich der Ausstellung "fest formen, Tübinger feiern von Advent bis Ostern" im Stadtmuseum Tübingen (27.11.2010-20.3.2011).
     
  • Bonkhoff, Bernhard H.: Einzelkonfirmation als Tübinger Student: Pfalzgraf Johann Carl Ludwig von Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen (1745-1789). In: BWKG 110 (2010), S. 219-230. Karl Johann Ludwig Pfalzgraf bei Rhein Herzog in Bayern Graf zu Veldenz und Sponheim Prinz von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld (1745-1789).
     
  • Horst, Thomas: Zur Entstehung der Manuskriptgloben des Heinrich Orboreus und des Philipp Apian, Neubiberg 2010.
    Enthält Reproduktionen der auf die Beurlaubung Apians nach München in den Jahren 1575 und 1576 bezüglichen Schriftstücke in den Akten betr. "Profectiones Professorum" (UAT 6/2 Nr. 47, 48 und 51).
     
  • Keller, Cindy Miriam: Die Umsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses an der Universitätsnervenklinik und der Frauenklinik Tübingen in den Jahren 1933/34. Eine Untersuchung der Sterilisationsgutachten bei weiblichen Probanden. Tübingen, Diss. med. 2009.
     
  • Moll, Helmut (Hg.): Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Paderborn 1999, 5. erw. und aktualisierte Aufl. 2010, 2 Bd.
    Das Martyrologium erwähnt u. a. folgende frühere Tübinger Studenten: Staatspräsident Eugen Bolz (1881-1945), (Bd. I, S. 556-560), Berthold Graf Schenk von Stauffenberg (1905-1944) (Bd. II, S. 1555), Bischof Ioannes Baptista Sproll (1870-1949) (Bd. II, S. 1557), Pfarrvikar Friedrich Karl Petersen (1904-1944 Dachau), und den Missionsbenediktiner P. Gregor (Ludwig Karl Friedrich Sorger (1906-15.11.1950 in nordkoreanischer Haft).
     
  • Paletschek, Sylvia: Eine deutsche Universität oder Provinz versus Metropole? Berlin, Tübingen und Freiburg vor 1914. In: Die Berliner Universität im Kontext der deutschen Universitätslandschaft nach 1800, um 1860 und 1910, München 2010, S. 213-242.
     
  • Rennicke, Rafael: "Sie steinigten ihn mit einem Denkmal". Friedrich Silcher und seine Tübinger Denkmäler. In: Musik in Baden-Württemberg 17 (2010), S. 181-191.
     
  • Wandel, Uwe Jens: Ein Arzt und Jurist aus Erfurt: Dr. med. David Lipsius Erfurt: David Lipsius. In: Jahrbuch für Erfurter Geschichte 5 (2010), S. 57-89.
     
  • Weinhardt, Joachim (Hrsg.): Albrecht Ritschls Briefwechsel mit Adolf Harnack: 1875-1889, Tübingen 2010.
     
  • Zimmermann, Anja: Ästhetik der Objektivität. Genese und Funktion eines wissenschaftlichen und künstlerischen Stils im 19. Jahrhundert, Bielefeld 2009 (=Studien zur visuellen Kultur 10).
    Für diese 2005 an der Universität Hamburg abgeschlossene Habilitationsschrift im Fach Kunstgeschichte wurden auch Tübinger Krankenaktenbestände ausgewertet: Die Sammlung medizinischer Zeichnungen des 19. Jahrhunderts aus der Chirurgischen Klinik sowie frühe Patientenphotographien in den Krankenakten der Psychiatrischen Klinik. (S. 193-203).
     
9) Veröffentlichungen 2010
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • a)   Online-Veröffentlichungen aus dem Universitätsarchiv
     
  • Die Universität Tübingen und der Nationalsozialismus - Eine Bibliographie. Bearb. von Johannes Michael Wischnath in Verbindung mit Irmela Bauer-Klöden, Tübingen 2010.
     
  • Historisch-statistisches Handbuch der Universität Tübingen (Teil 1) - Die Rektoren des 15.-21. Jahrhunderts. Bearb. von Irmela Bauer-Klöden, Tübingen 2010.
     
  • Neuere Literatur zur Geschichte der Universität Tübingen, bearb. von Johannes Michael Wischnath und Irmela Bauer-Klöden, neu bearb. 2010.
     
  • b)   Melanchthon-Ausstellung
     
  • Lorenz, Sönke / Rieger, Reinhold / Seidl, Ernst / Wiegmann, Karlheinz (Hg).: Vom Schüler der Burse zum "Lehrer Deutschlands". Philipp Melanchthon in Tübingen, Tübingen 2010 (=Tübinger Kataloge Nr. 88 und =Veröffentlichungen des Alemannischen Instituts Freiburg i.Br. Nr. 78).
    Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 24.4. bis 18.7.2010 im Stadtmuseum Tübingen.
     
  • Asche, Matthias: Die Tübinger Wurzeln der Wittenberger Bildungsreform. Melanchthon als Traditionswahrer eines vorreformatorischen christlichen Humanismus. S. 161-173.
     
  • Brendle, Franz: Das Herzogtum Württemberg im 16. Jahrhundert. Land und Regenten im Zeichen von Herrschaftskrise, Reformation und Luthertum. S. 51-69.
     
  • Frank, Günter: Melanchthons Tübinger Plan einer neuen Aristoteles-Ausgabe. S. 105-115.
     
  • Köpf, Ulrich: Philipp Melanchthon. Leben und Werk. S. 13-41.
     
  • Köpf, Ulrich: Melanchthon und die Reform der Universität. S. 187-195.
     
  • Lagler, Wilfried: Philipp Melanchthon als Mitarbeiter des Tübinger Buchdruckers Thomas Anshelm. S. 175-185.
     
  • Lorenz, Sönke: Heinrich Bebel oder der Tübinger Frühhumanismus vor Melanchthon. S. 117-137.
     
  • Lorenz, Sönke: Melanchthon in Tübingen (1512-1518). S. 83-103.
     
  • Rauch, Udo: "... nach hundert Jahren klingt sein Wort und seine That dem Enkel wieder". Auf den Spuren Melanchthons in Tübingen. S. 197-209.
     
  • Reich, Karin: Johannes Stöffler: Melanchthons Lehrer in Mathematik und Astronomie an der Universität Tübingen. S. 139-151.
     
  • Rieger, Reinhold: Melanchthons Weg zur reformatorischen Theologie. S. 153-159.
     
  • Setzler, Wilfried: Tübingen zur Zeit Melanchthons. Eine stadtgeschichtliche Skizze. S. 71-81.
     
  • c)   Zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg
     
  • Köpf, Ulrich / Lorenz, Sönke / Bauer, Dieter R. (Hg.): Die Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg, Ostfildern 2010 (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 14).
    Enth. die Vorträge einer wissenschaftlichen Fachtagung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart am 14.-16.3.2008 in Weingarten.
     
  • Dilg, Peter: Leonhart Fuchs: Arzt - Botaniker - Humanist. S. 235-248.
     
  • Eberlein, Miriam: Leonhart Fuchs' Erben: Die Medizinische Fakultät im späten 16. Jahrhundert. S. 249-298.
     
  • Friedrich, Wolfgang: Rechtslehrer und Rechtsunterricht zwischen Humanismus und Usus modernus: Die Entwicklung der Juristischen Fakultät bis zum Dreißigjährigen Krieg. S. 181-202.
    Behandelt insbesondere die Reform der Fakultät und die Berufungspolitik in den Jahren nach 1535, die Berufung von Charles Dumoulin und Gribaldi Mofa, die Reformen unter den Herzögen Christoph und Friedrich I.
     
  • Köpf, Ulrich: Die Verfassung der Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg. S. 23-40.
     
  • Köpf, Ulrich: Die Unterschriften unter das Konkordienbuch an der Universität Tübingen (1582-1781). Erster Teil: Historische Voraussetzungen. S. 41-50.
     
  • Köpf, Ulrich: Die Tübinger Theologische Fakultät zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg. S. 101-118.
     
  • Kötz, Stefan: Die Matrikel der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen von der Reformation bis zum Ende des 17. Jahrhunderts (1536-1683/94). S. 387-472.
    Teil-Edition von UAT 12/21. Das Register erschließt auch den 2008 veröffentlichten ersten Teil der Matrikel.
     
  • Lorenz, Sönke: Die Tübinger Juristenfakultät als Spruchkollegium. S. 203-222.
     
  • Mahlmann-Bauer, Barbara: Philipp Apians Berufung auf sein Gewissen. S. 299-346.
    Behandelt vor allem das Tübinger Verfahren, das wegen der Weigerung, das Konkordienbuch zu unterschreiben, zur Entlassung Apians führte sowie die Rolle des Universitätskanzlers Jacob Andreae in diesem Verfahren. Mit einer chronologischen Zusammenstellung der im Universitätsarchiv überlieferten Dokumente (S. 314-316) und der Edition der schriftlichen Stellungnahmen Apians (Signatur: UAT 12/18 fol. 171-73, 179-180, 187-188 und 192-193, hier S. 338-345).
     
  • Meyer, Thomas Hilarius: Systematische Theologie, katechetische Strenge und pädagogisches Augenmaß: Die Tübinger Theologen und die Hexenverfolgungen am Beispiel Jakob Heerbrands. S. 165-180.
     
  • Rieger, Reinhold: Streitigkeiten der Tübinger Theologen mit auswärtigen Theologen. S. 141-164.
     
  • Schäfer, Volker: Die Unterschriften unter das Konkordienbuch an der Universität Tübingen (1582-1781). Zweiter Teil: Edition. S. 51-100.
    Edition von UAT 1/8, Anhang Bl. 1-16. Bei jedem Unterzeichner ist das Datum angegeben, ab dem er Besoldung erhielt, ferner das Datum der Immatrikulation.
     
  • Seck, Friedrich: Wilhelm Schickard - Herkunft und Werdegang. S. 347-386.
     
  • Setzler, Wilfried: Tübingen um 1600: Von den Einwohnern und vom räumlichen Bild der Stadt. S. 9-22.
     
  • Wall, Heinrich de: Politik, Recht und Maiestas - Zur Staatslehre Christoph Besolds. S. 223-234.
     
  • Weismann, Christoph: Auf Kanzeln, Kathedern und in Kutschen: Jakob Andreae als Universitäts- und Kirchenpolitiker. S. 119-140.
     
  • d)   Sammelband: Nationalsozialismus
     
  • Wiesing, Urban / Brintzinger, Klaus-Rainer / Grün, Bernd / Junginger, Horst / Michl, Susanne (Hrsg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, Stuttgart 2010 (=Contubernium Bd. 73).
     
  • Bericht des Arbeitskreises "Universität Tübingen im Nationalsozialismus" zum Thema Juden an der Universität Tübingen im Nationalsozialismus. S. 1092-1101.
     
  • Bericht des Arbeitskreises "Universität Tübingen im Nationalsozialismus" zum Thema Zwangsarbeit an der Universität Tübingen im Zweiten Weltkrieg. S. 1102-1110.
     
  • Bericht des Arbeitskreises "Universität im Nationalsozialismus" zu den an der Universität Tübingen von 1933 bis 1945 aberkannten Doktortiteln. S. 1089-1091.
     
  • Bericht des Arbeitskreises Universität Tübingen im Nationalsozialismus zu Zwangssterilisationen an der Universität Tübingen. S. 1111-1121.
     
  • Bausinger, Hermann: Volksforschung im Zeichen des Nationalsozialismus. S. 1055-1058.
     
  • Brintzinger, Klaus-Rainer: Die Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung im Nationalsozialismus. S. 199-237.
     
  • Burkard, Dominik: Die Entwicklung der Katholisch-Theologischen Fakultät. S. 119-175.
    Geringfügig veränderte Fassung von: Die Katholisch-Theologische Fakultät Tübingen. In: Katholische Theologie im Nationalsozialismus, Band 1/1: Institutionen und Strukturen, hrsg. von Domink Burkard und Wolfgang Weiß, Würzburg 2007, S. 217-275.
     
  • Daniels, Mario: Auslandkunde an der Universität Tübingen 1918-1945. S. 351-383.
    Gekürzte Fassung von Kap. V,2-4 von Daniels, Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert, Stuttgart 2009.
     
  • Flitner, Andreas: Die Tübinger Vortragsreihe "Deutscher Geist und Nationalsozialismus" 1964/65. S. 1059-1062.
     
  • Grün, Bernd: Die Medizinische Fakultät Tübingen im Nationalsozialismus. Überblick und Problematisierungen. S. 239-277.
     
  • Grün, Bernd: Mit der besten chirurgischen und gynäkologischen Hand. Die Diskussion um eine Erbgesundheitsklinik für Tübingen 1934-1935. S. 559-577.
     
  • Günther, Frieder: Ein aufhaltsamer Niedergang? Die Rechtswissenschaftliche Abteilung in der Zeit des Nationalsozialismus. S. 177-198.
     
  • Hantke, Manfred: Das Philosophische Seminar. Deutsch bis in die Wurzeln. S. 385-434.
    Behandelt die Lehrstuhlinhaber Theodor Haering, Max Wundt, Traugott Constantin Oesterreich und die Dozenten August Faust, Wilhelm Grebe, Erich Keller und Albert Dietrich sowie Wilhelm Weischedel.
     
  • Hayes, Oonagh: "Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit": Zur Gedenkpraxis der Universität Tübingen in der Nachkriegszeit. S. 1069-1087.
     
  • Hille, Nicola: Das Kunsthistorische Seminar unter der Leitung von Georg Weise und Hubert Schrade. S. 281-301.
     
  • Junginger, Horst: Antisemitismus in Theorie und Praxis. Tübingen als Zentrum der nationalsozialistischen Judenforschung. S. 483-558.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Jüdische Lehrende und Studierende in Tübingen als Opfer des Nationalsozialismus. S. 609-628.
     
  • Lüdtke, Alf: Die "Braune Uni": Eine studentische Arbeitsgruppe zur Selbstgleichschaltung der Tübinger Universität im Nationalsozialismus. S. 1063-1068.
     
  • Michl, Susanne / Daniels, Mario: Strukturwandel unter ideologischen Vorzeichen. Wissenschafts- und Personalpolitik an der Universität Tübingen 1933-1945. S. 13-73.
     
  • Mischek, Udo: Das Völkerkundliche Institut der Universität Tübingen während des Nationalsozialismus. S. 303-320.
     
  • Mohr, Richard: Erich Kamke (1890-1961). S. 863-879.
     
  • Potthast, Thomas / Hoßfeld, Uwe: Vererbungs- und Entwicklungslehren in Zoologie, Botanik und Rassenkunde / Rassenbiologie: Zentrale Forschungsfelder der Biologie an der Universität Tübingen im Nationalsozialismus. S. 435-482.
     
  • Reichherzer, Frank: Die Ausrichtung der Universität auf den Krieg. Wehrwissenschaften und die Universität Tübingen in der Zwischenkriegszeit. S. 579-606.
    Geht auch ausführlicher auf Wolfgang Muff, Hermann Niethammer, Paul Schmitthenner und Fritz Willich ein.
     
  • Rieger, Reinhold: Die Entwicklung der Evangelischen-theologischen Fakultät im "Dritten Reich". S. 77-117.
     
  • Scharer, Philip: Robert F. Wetzel (1898-1962) - Anatom, Urgeschichtsforscher, Nationalsozialist. Eine biografische Skizze. S. 809-831.
     
  • Scherb, Ute: "Wir haben heute eine neue Sinngebung" - Tübinger Studentinnen im Nationalsozialismus. S. 759-787.
     
  • Scheuren-Brandes, Christoph M.: Walther Schönfeld (1888-1958) - Christliche Rechtswissenschaft als Lebensaufgabe. {In: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, hrsg. von Urban Wiesing u.a., Stuttgart 2010 (=Contubernium Bd. 73),} S. 881-896.
     
  • Schmidt-Degenhard, Tobias: "Kleinkarierter Größenwahn - zur 'ärztlichen' Karriere des Dr. Dr. Robert Ritter (1901-1951). S. 833-851.
     
  • Schönhagen, Benigna: Stadt und Universität Tübingen in der NS-Zeit. S. 731-758.
     
  • Schoppmeyer, Heinrich: Philipp Heck (1858-1943). S. 897-912.
     
  • Schwieger, Christopher: Wilhelm Merk - ein Tübinger Verwaltungs- und Staatsrechtler zwischen deutsch-nationalem Denken und Nationalsozialismus. S. 913-933.
     
  • Strobel, Michael: Das Urgeschichtliche Institut der Universität Tübingen zwischen 1933 und 1945. S. 321-349.
     
  • Thran, Elke: Hans Fleischhacker. Rassenkundliche Forschungen in Tübingen und Auschwitz. S. 853-862.
     
  • Wiglusch, Agnes / Schittenhelm, Judith: Zwangsarbeiter an der Universität Tübingen 1940-1945. S. 629-684.
     
  • Wildt, Michael: Von der Universität ins Reichssicherheitshauptamt. Tübinger Exekutoren der "Endlösung". S. 791-807.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: "Student sein verpflichtet " - Tübinger Studenten im Dritten Reich. S. 685-730.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Die Universität Tübingen und die Entziehung akademischer Grade im Dritten Reich. S. 999-1053.
     
  • Zauner, Stefan: Die Entnazifizierung (Epuration) des Lehrkörpers. Von der Suspendierung und Entlassung 1945/46 zur Rehabilitierung und Wiedereinsetzung der Professoren und Dozenten bis Mitte der 1950er Jahre. S. 937-997.
     
  • e)   Weitere Veröffentlichungen
     
  • AG Institutsgeschichte: Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Baltmannsweiler 2010.
    Enthält u. a. biographische Exkurse zu Gustav Deuchler (1883-1955) (S. 21ff.), Oswald Kroh (1887-1955), S. 28ff. - Gerhard Pfahler (1897-19719), S. 32-34. - Eduard Spranger (1882-1962), S. 36-40. - Hans Wenke (1903-1971), S. 41-42. - Otto Friedrich Bollnow (1903-1991), S. 44-47. - Andreas Flitner (geb. 1922), S. 47-50. - Günther Mühle (geb. 1916), S. 54-55. - Günther Dohmen (geb. 1926), S. 56-58. - Walther Zifreund (1928-2005), S. 61-63. - Ludwig Liegle (geb. 1941), S. 69-70. - Ulrich Herrmann (geb. 1939), S. 70-72. - Klaus Prange (geb. 1939), S. 72-73. - Norbert Vogel (geb. 1949), S. 75-76. - Hans-Gerhard Klinzing (geb. 1940), S. 77. - Kristian Kunert (geb. 1941), S.77-78. - Emil Schmalohr (geb. 1927), S. 79-80. - Gunter L. Huber (geb. 1940), S. 80. - Wolfgang Bartholomäus (1934-2008), S. 81-82. - Doris Knab (geb. 1928), S. 83-84. - Hans-Ulrich Grunder (geb. 1954), S. 85. - Hans Thiersch (geb. 1935) S. 86-88. - Siegfried Müller (geb. 1940), S. 89-90, Maja Heiner (geb. 1944), S. 90-91. - Klaus-Peter Horn (geb. 1960), S. 97. - Karin Amos (geb. 1961), S. 97-98. - Ulrich Trautwein (geb. 1972), S. 99. - Oliver Lüdtke (geb. 1973), S. 99-100. - Kathrin Jonkmann (geb. 1980), S. 100. - Gabriel Nagy (geb. 1973), S. 100. - Josef Schrader (geb. 1958), S. 101. - Thorsten Bohl (geb. 1965), S. 102. - Rainer Treptow (geb. 1954), S. 103. - Barbara Stauber (geb. 1963), S. 104. - Petra Bauer (geb 1963), S. 104.
     
  • Akerlund, Andreas: Mellan akademi och kulturpolitik. Lektorat i svenska spraket vid tyska universitet 1906-1945, Uppsala 2010 (=Studia Historica Upsaliensia 240).
    Behandelt die an zahlreichen deutschen Universitäten, darunter auch Tübingen, eingerichteten Lektorate für schwedische Sprache. Mit einer Zusammenfassung in deutscher Sprache, einer Übersicht über die Lektorate und die Lektoren sowie Biogrammen.
     
  • Bohner, Daniela: Unter Druck: Die Eiserne Lunge. ST vom 16.1.2010 (Serie "Vorgefunden - vorgestellt" (10).
    Die im Universitätsarchiv verwahrte Eiserne Lunge aus der Nachkriegszeit war eines der beeindruckendsten Objekte in der Ausstellung "Körper-Wissen - Erkenntnis zwischen Eros und Ekel" des Museums der Universität Tübingen (MUT) im Rittersaal des Schlosses Hohentübingen.
     
  • Feste formen: Tübinger Feiern von Advent bis Ostern. Hrsg. von Blattner, Evamaria / Willner, Sarah, Tübingen 2010 (=Tübinger Kataloge, Nr. 90).
    Katalog zur Ausstellung Feste Formen. Tübinger Feiern von Advent bis Ostern, Stadtmuseum Tübingen, 27. November 2010 - 20. März 2011. Mit Beiträgen von Andrea Bachman, Sarah Willner, Reinhold Bien, Michael Strauch, Bernhard Tschofen, Christoph Weismann, Renate Wirth, Volkmar Wirth, Karin Bürkert, Martina Eberspächer, Hermann Ehmer, Gerlinde Feine, Eberhard Forner, Lioba Keller-Drescher, Matthias Morgenstern,Richard Reininghaus.
     
  • Gienger, Selma: Das Vermächtnis des 7. Parfums. - Die Liebe - Eine außergewöhnliche, wahre Geschichte! Schützingen 2010.
    Enth. S. 107-310 Jaegers Autobiobiographie, darin S. 196-220 seine Tübinger Studienjahre. Der Mediziner und Zoologe Dr. med. Gustav Jaeger, 1851-1856 stud. med., 1857 Dr. med. Tübingen, entwickelte und propagierte um 1900 eine wollene Reformkleidung ("Normalkleidung").
     
  • Grün, Bernd: Der Rektor als Führer? Die Universität Freiburg i. Br. von 1933 bis 1945, Freiburg 2010 (=Freiburger Beiträge zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, N.F. 4).
    Enth. die Kapitel: "Eduard Kern - die Ruhe nach dem Sturm" (S. 268-346) und - zu Kerns Tübinger Jahren - "Eduard Kern nach 1945" (S. 625-659).
     
  • Hantke, Manfred: Ein gutes Wort eingelegt. Wie sich der "Mitläufer" Theodor Haering erfolgreich um seine Rehabilitierung bemühte. In: ST vom 7.5.2010, S. 27 (Sonderseite).
     
  • Herde, Simone / Walter, Tilmann: Neues Zur Biographie des Augsburger Arztes und Orientreisenden Leonhard Rauwolf (1535?-1596). In: Sudhoffs Archiv 94, Heft 2 (2010), S.-129-156.
    Rauwolf hatte in Tübingen studiert.
     
  • Höppner, Wolfgang: Wissenschaft und Macht. Julius Petersen (1878-1941) und Franz Koch (1888-1969) am Germanischen Seminar in Berlin. In: Zeitschrift für Germanistik NF 2 (2010), S. 324-338.
    Gekürzte Fassung eines umfangreicheren Manuskripts, das vollständig in der Arbeitsstelle für Fachgeschichte der Germanistik an der Humbold-Universität zu Berlin zugänglich ist. Darin wird abschließend S. 337f. Franz Kochs Übersiedlung nach Tübingen auf Anregung von Ernst Gamillscheg und die Verleihung der Emeritenrechte skizziert.
     
  • Homa, Bernhard: Professoren und Lehrer der Philosophie an der Universität Tübingen 1652-1752, Abschlussarbeit, Tübingen 2010, 120 S.
    Behandelt den Lehrkörper der Artisten- bzw. Philosophischen Fakultät und wertet anders als Conrad (1960) auch archivalische Quellen aus: Fakultätsakten, Senatsprotokolle, Deputaturrechnungen. Für die Wahl des Untersuchungszeitraumes war das Erscheinen des ersten "Ordo studiorum" 1652 und der Erlass neuer Universitätsstatuten 1752 maßgeblich. Nicht berücksichtigt wurden die "Sprachmeister".
     
  • Jesenitschnig, Clemens: Gerhard Lehmbruch - Wissenschaftler und Werk: eine kritische Würdigung, Marburg 2010.
    Enth. u.a. Lebenslauf, Schriftenverzeichnis und Verzeichnis der Lehrveranstaltungen in Tübingen 1960-1966 als Assistent und 1972-1978 als Lehrstuhlvertreter und -inhaber. Druckfassung der Magisterarbeit des Verfassers im Fach Politische Wissenschaft: Konkordanzdemokratie, liberaler Korporatismus, deutscher Bundesstaat. Gerhard Lehmburch: Eine wissenschaftliche Biografie und politikwissenschaftliche Werkanalyse. Magisterarbeit (Politische Wissenschaft), Heidelberg 2010.
     
  • Kopp, Eduard: "Dann fliegt Ihr Lehrstuhl in die Luft". Manche Tübinger Theologieprofessoren spielten in der Nazizeit eine unrühmliche Rolle. Die Pressionen und Machenschaften des Regimes wirkten tief in die Fakultäten hinein. In: Chrismon plus. Das evangelische Magazin Nr. 11 (2010), S. 70-72.
     
  • "68" - Ein Tübinger Stadtprojekt an der Universität von Clemens Bechtel. In: Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen - Theatermagazin Zeit-Schrift. Spielzeit 09/10 Spezial.
    Enth.: Inge Zeppenfeld: "68" - Ein Stadtprojekt des LTT an der Universität Tübingen (S. 4-5). - Martin Endreß: "68" - Aspekte einer historischen Konstellation (S. 6-7). - Amann, Marc: Die moderne Protestkultur heute (S. 10-11). - Was war los - 1968 in Tübingen. Auszüge aus Gesprächen mit Zeitzeugen (Perter Langos, Katrin Lütjens, Walter Schwenninger, Michael Kuckenburg, Karl Corino, Gerd Koenen, Stefan Paul) (S. 12-17, 26-28). - Wischnath, Johannes Michael: Die 68er-Studentenbewgung und Studentischer Protest in Tübingen "1968". Eine Chronik (S. 18-23). - Zeppenfeld, Inge: Das Macht-Patt in den Tübinger Vietnam-Prozessen (S. 24-25). - "Tübingen brennt", "Praxiserfahrung!" (zum Bildungsstreik 2009/2010) (S. 29-31).
     
  • Märkle, Matthias: Jüdische Studenten an der Universität Tübingen 1807-1871 19. Jahrhunderts. Magisterarbeit im Fach Neuere und Neueste Geschichte, Tübingen 2010.
     
  • Mentzel-Reuters, Arno: Medizin in der Frühzeit der Universität Tübingen. In: Medizin, Jurisprudenz und Humanismus in Nürnberg um 1500. Hrsg. von Franz Fuchs, Wiesbaden 2010 (=Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung 24), S. 91-127.
     
  • Merk, Otto: Depromotion an der Erlanger Theologischen Fakultät in der NS-Zeit. In: Aberkennung der Doktorwürde an der Universität Erlangen in der Zeit des Nationalsozialismus. Dokumentation der Gedenkakte der Medizinischen Fakultät und des Fachbereichs Rechtswissenschaft und Aberkennungen an der Theologischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät, hrsg. vom Thomas A. H. Schröck, Erlangen 2010 (=Akademische Reden und Kolloquien 29), S. 53-65.
    Bem.: Der Betroffene, Lic. theol. Georg Heinrich Neunobel (1893-1975), hatte 1928 in Erlangen den Grad eines Lizentiaten und 1929 in Tübingen den eines Doktors der (evangelischen) Theologie erworben.
     
  • Mühlberg, Samuel: Helvetia Tübingen im 19. Jahrhundert. Schweizer an deutschen Universitäten In: Einst und Jetzt 55 (1010), S. 101-113.
     
  • Natvig, Richard Johan: Zar in Upper Egypt: Hans Alexander Winkler's Field Notes from 1932. In: Islamic Africa 1 (2010), 11-30.
     
  • Press, Volker: Rupert von Bodman als Reichsprälat. In: Allgäuer Geschichtsfreund. Blätter für Heimatforschung und Heimatpflege 110 (2010), S.7-60.
    Erweiterte Fassung eines Vortrags vom 14. Oktober 1978. Das im Nachlass Press im Universitätsarchiv überlieferte Manuskript wurde von Markus Naumann für den Druck durchgesehen und mit Anmerkungen versehen.
     
  • Ranneberg, Marion: Ernst von Rebeur-Paschwitz (9.8.1861-1.10.1895) und die erste Registrierung eines Fernbebens. Zum 115. Todestag am 1. Oktober 2010. In: Merseburger Kreiskalender 2010, S. 37-41.
    Im Universitätsarchiv Tübingen wird die einzige bekannte Portraitaufnahme des Wissenschaftlers verwahrt, die im Nachlass des Straßburger Geographen und Geophysikers Georg Gerland (1833-1919) überliefert ist.
     
  • Sauter, Marianne: Hexenprozess und Folter. Die strafrechtliche Spruchpraxis der Juristenfakultät Tübingen im 17. und beginnenden 18. Jahrhundert, Bielefeld 2010 (=Hexenforschung 13).
     
  • Schlott, Adelheid: Aber das gehört doch denen! Die Torascheibe aus dem Stadtmuseum. Wie die Recherchen zur Synagoge führen. In: ST vom 21.7.2010, S. 23.
    Bem.: Die Torascheibe gelangte 1994 mit einem weiteren Gegenstand aus dem Nachlass von Otto Michel an das Stadtmuseum. Weitere Recherchen von Hans-Joachim Lang (Drei Enkel als Erben. Tagblatt findet die Eigentümer der Tübinger Torascheibe, ST vom 21.7.2010, S. 26) ergaben, dass das Stück mit größter Wahrscheinlichkeit nicht aus der 1938 niedergebrannten Tübinger Synagoge stammt. Auf welchem Wege es in den Besitz Michels gelangt sein könnte, bleibt offen.
     
  • Schulz, Siegfried: Ein Waldenbucher Kinde macht Karriere. Vom Leben und Leiden des Professors Gustav Schleich. In: Stadtnachrichten Waldenbuch. Amtsblatt der Stadt Waldenbuch. Blick zurück 2010 (Sonderausgabe), S. 28-33.
     
  • Trierenberg, Andor: Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger (1765-1831) und das Gyroskop. Magisterarbeit im Fach Geschichte der Naturwissenschaften und Technik (Politische Wissenschaft) (Prof. Dr. J. Wagner), Stuttgart 2006.
     
  • Trierenberg, Andor / Wagner, Jörg F.: The Origin of the Gyroscope: The Machine of Bohnenberger. In: Bulletin of the Scientific Instrument Society 100 (2010), S. 10-17.
     
  • Tümmers, Henning: Schon wieder "vergessene Opfer"? - Zwangssterilisierte zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. zu Zwangssterilisationen an der Universität Tübingen. In: Ärzteblatt Baden-Württemberg 2010, S. 286-289.
     
  • Tümmers, Henning: Fern der Berliner Zentrale. Tübinger Ärzte und ihre Handlungsspielräume im Umgang mit "Psychopathen". In: Krieg und Psychiatrie 1914-1950, hrsg. von Babette Quinkert, Philipp Rauh und Ulrike Winkler, Göttingen 2010 (=Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 26), S. 104-128.
    Behandelt Hermann Hoffmanns Tätigkeit als Beratender Psychiater und die Behandlungspraxis seiner Oberärzte Wilhelm Ederle und Wolfgang Krais im Reservelazarett der Nervenklinik.
     
  • Wandel, Uwe Jens: Ein Arzt und Jurist aus Erfurt: Dr. med. David Lipsius In: Jahrbuch für Erfurter Geschichte 5 (2010), S. 57-89.
     
  • Zimmermann, Wilhelm: De litteris Romanorum, quantum a Graecis acceperint, quantum sui simile habuerint quantumque ipsi profecerint in iis. Die römische Literatur ihre Abhängigkeit von den Griechen, ihre Eigenständigkeit und ihre Entwicklung.
    Dissertation Tübingen 1832. Durchgesehen und übersetzt von Friedrich Winterhager, Hildesheim 2010.
     
  • f)   Aus dem Tübinger Binswanger-Archiv
     
  • Apelt-Riel, Susanne: Der Briefwechsel zwischen Ludwig Binswanger und Eugen Bleuler von 1907-1939 im Spannungsfeld von Psychoanalyse und Psychiatrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Tübingen (Diss. med.) 2009.
     
  • Hirschmüller, Albrecht: Binswanger (i.e. Ludwig Binswanger d. Ä) in der Schule bei Zeller. Ein Büchlein mit psychiatrischen Erfahrungen in Winnenthal aus dem Jahr 1850. In: Müller, Thomas / Rüdenburg, Bodo / Rexer, Martin (Hg.); Wissenstransfer in der Psychiatrie. Albert Zeller und die Psychiatrie Württembergs im 19. Jahrhundert, Zwiefalten 2009. S. 67-100. Auch In: 175 Jahre Heilanstalt Winnenden. "Ich bin kein Narr..." Jubiläumsveröffentlichung der Stadt Winnenden und des Zentrums für Psychiatrie Winnenden, Ubstadt-Weiher 2009 (=Winnender Veröffentlichungen 3), S. 101-128.
    Edition des u. d. T. "Memoranda / ökonomischen und mediznischen Inhaltes / gesammelt in der Irrenheilanstalt Winnenthal etc., etc. / vom 3. April - 1. Mai 1850 / von Doktor Binswanger" (Signatur: UAT 443a/23) im Universitätsarchiv Tübingen verwahrten Reisetagebuchs.
     
10) Veröffentlichungen 2009
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • Arnold, Jürg: Die Bauten der Akademischen Gesellschaft Stuttgardia in Tübingen am Österberg 1894-1908. In: ZWLG 68 (2009), S. 345-376.
     
  • Bayer, Barbara: Ausländerinnen als gynäkologische und geburtshilfliche Patientinnen in der Universitätsfrauenklinik Tübingen 1939-1945. In: Der "Ausländereinsatz" im Gesundheitswesen (1939 - 1945). - Stuttgart, 2009. - S.
    117 - 145.
     
  • Begov, Franz: Körperübungen, Turnen und Sport an der Universität Tübingen. - Ein historischer Rückblick. Kirchentellinsfurt 2009.
     
  • Bohley, Peter: Das Schloßlabor in der Küche von Höhentübingen - Wiege der Biochemie. Tübingen 2009.
    Geht besonders auf Georg Carl Ludwig Sigwart (1784-1864), Julius Eugen Schloßberger (1819-1860), Ernst Felix Immanuel Hoppe-Seyler Johann Friedrich Miescher (1844-1895) und Carl Gustav Hüfner (1840-1908) ein.
     
  • Daniels, Mario: Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Institutionalisierungsprozesse und Entwicklung des Personenverbandes an der Universität Tübingen 1918-1964. Stuttgart 2009 (=Contubernium 71).
     
  • Dönges, Katrin: Die Oberhausener Stadtverwaltung und die Verfolgung der Juden 1933 bis 1945. Düsseldorf 2009 (Magisterarbeit).
     
  • Dönges, Katrin: "Dort wo jüdisches Wissen seine Wurzeln hatte, jüdischer Geist seinen Urquell, existiert kein jüdisches Leben mehr." In: Schichtwechsel. Journal für die Geschichte Oberhausens 4 (2009), S. 38-41.
     
  • Dreher, Eberhard: 100 Jahre Stochdorpherhaus 1905-2005. In: Stochdorpherbrief 165-179 (März 2009), S. 1-26.
     
  • Giese, Simone: Studenten aus Mitternacht. Bildungsideal und peregrinatio academica des schwedischen Adels im Zeichen von Humanismus und Konfessionalisierung. Stuttgart 2009 (= Contubernium 68).
    Behandelt in Kap. VIII (Protestantische Universitäten und Akademische Gymnasien in den südlichen und westlichen Reichsterritorien [..." auch Tübingen: Schweden in Tübingen (S. 498f.), schwedische Adlige in Tübingen (S. 502f.), "Politische Studien und Präsentation Schwedens" (S. 503-506) und "Lustbarkeiten in Tübingen und an den benachbarten Residenzen" (S. 506-501). Schwedische Theologen kamen der großen Entfernung wegen nur in geringerer Zahl nach Tübingen.]
     
  • Gerrens,Uwe: Rüdiger Schleicher. Leben zwischen Staatsdienst und Verschwörung. Gütersloh 2009.
    Behandelt S. 30-33, 50 und 55-59 Schleichers Studium und Promotion in Tübingen.
     
  • Grün, Bernd: Der politische Faktor in der Personalpolitik an der Universität Tübingen nach 1933 und nach 1945 im Vergleich. In: Sabine Schleiermacher (Hg.): Wissenschaft macht Politik. Hochschule in den Systembrüchen 1933 und 1945, Stuttgart 2009 (=Wissenschaft, Politik und Gesellschaft 3), S. 171-192.
     
  • Häcker, Susanne: "... Sogar Kriegskameraden trifft man unter euch an". Die Verteidigung von Stadt, Lehre und Glauben durch Heidelberger, Tübinger und Freiburger Universitätstheologen im Dreißigjährigen Krieg. In: Geistliche im Krieg. - Münster, 2009. - S. 89 - 100.
     
  • "In ewiger Freundschaft". Hrsg. von Nicole Domka, Eva Raffel, Volker Schäfer und Karlheinz Wiegmann. Tübingen 2009 (=Tübinger Kataloge 83).
    Erschienen anlässlich der Ausstellung "'In ewiger Freundschaft' - Stammbücher aus Weimar und Tübingen" der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek Weimar, des Stadtmuseums, der Universitätsbibliothek und des Universitätsarchivs Tübingen im Stadtmuseum Tübingen, 7. Februar - 3. Mai 2009.
     
  • Keller, Cindy Miriam: Die Umsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses an der Universitätsnervenklinik und der Frauenklinik Tübingen in den Jahren 1933/1934. Eine Untersuchung der Sterilisationsgutachten bei weiblichen Probanden. Tübingen, Univ., Diss., 2009.
    Auch online unter: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-38815.
     
  • Knöll, Stefanie: Vom Ruhm des Geistesadels. - Professorengrabmäler in Oxford, Leiden und Tübingen. In: Frühneuzeitliche Universitätskulturen. - Köln
    u.a., 2009. - S. [273] - 284.
     
  • Körperwissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel. Hrsg. von Philipp Aumann und Ernst Seidel. Tübingen 2009.
    Publikation zur gleichnamigen Ausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT im Museum Schloss Hohentübingen vom 30. Oktober 2009 bis 31. Januar 2010. Katalog mit Textbeiträgen zu einem vorbereitenden Symposion im Sommer 2009.
     
  • Lang, Hans Joachim: Die Gestapo streckte die Fühler aus. Walter Erbe und seiner Frau drohte Anklage vor dem "Volksgerichtshof". In: ST vom 20.6.2009.
    Fußt u. a. auf der Untersuchungsakte des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof im Bundesarchiv.
     
  • Lokay, Tanja: Die mittelalterlichen Statuten der Artistenfakultät Tübingen - Norm und Realität. Zulassungsarbeit im Fach Geschichte Tübingen 2009 (Prof. Dr. Sönke Lorenz).
    Es handelt sich um eine Edition des vermutlich 1492/1493 angelegten Bandes "Statuta et Sanctiones" (UAT 15/17).
     
  • Lorenz, Sönke: Johannes Reuchlin und die Universität Tübingen. In: ZWLG 68 (2009), S. 139-156.
     
  • Möller, Matthias (Hg.): Still gestanden? Die Geschichte einer alten Kaserne. Tübingen 2009.
    Behandelt in zahlreichen Beiträgen die Geschichte der Thiepval-Kaserne und damit zusammenhängende Themen im Umfeld von Militär und Militarismus.
     
  • Neusel, Wilhelm G. (Hg.): Kleine Burgen, große Villen - Tübinger Verbindungshäuser im Porträt. Tübingen 2009.
     
  • Reich, Leo Martin: Caesar Hirsch. Ein jüdisches Arztschicksal in Stuttgart. Haigerloch 2009.
     
  • Rothfarb, Lee A.: August Halm: A Critical and Creative Life in Music. Rochester: University of Rochester Press 2009.
     
  • Rueß, Susanne: Stuttgarter jüdische Ärzte während des Nationalsozialismus. Würzburg 2009.
    Enth. u.a. Kurzbiographien von 33 Tübinger Studierenden bzw. Absolventen.
     
  • Schaich, Eberhard (Hg.): Dr. rer. pol. 175 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die 300 Promotionen der letzten 25 Jahre. Bearb. von Günter Randecker im Auftrag der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
     
  • Schmidt-Degenhard, Tobias: "Körperwissen" zwischen Stammbaumforschung und nationalsozialistischem Genozid. Die Tübinger Psychiatrie im Nationalsozialismus. In: Körperwissen, S. 112-118.
     
  • Seidel, Hans-Joachim: In der Mitte des 20. Jahrhunderts - Das Leben eines Bündischen im Dritten Reich und im Nachkriegsdeutschland. Ulm 2009.
    Über seinen Vater Hans Seidel (1913-1969). Behandelt auch dessen Tübinger Studienzeit.
     
  • Seyferth, Dietmar: Alkyl and Aryl Derivatives of the Alkali Metals: Strong Bases and Reactive Nucleophiles. 2. Wilhelm Schlenk's Organoalkali-Metal Chemistry. The Metal Displacement and the Transmetalation Reactions. Metalisation of Weakly Acidic Hydrocarbons. Superbases. In: Organometallic 28 (2009), S. 2-33.
    Die Arbeiten Schlenks werden im Abschnitt III. "Wilhelm Schlenk's Pionieering Work in Organoalkali-Metal Chemisty, 1911-1931" behandelt (S. 6-20). In diesem Zusammenhang wird auch die wissenschaftliche Laufbahn Schlenks bis zu seinem Tod 1943 skizziert (S. 6, 19-20).
     
  • Sproll, Stephan: "Ich bin der Bischof von Rottenburg und bleibe der Bischof von Rottenburg." Das Leben von Joannes Baptista Sproll. Ostfildern 2009.
     
  • Stadtbild - Weltbild. Tübinger Stadtansichten des 16. bis 19. Jahrhunderts. Hrsg. von Evamarie Blattner und Karlheinz Wiegmann. Tübingen 2009 (=Tübinger Kataloge 86).
    Erschienen anlässlich der Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen (3.10-6.12.2009).
     
  • Von der Zensur zum Weltverlag. 350 Jahre Cotta. Hrsg. von Evamarie Blattner, Georg Braungart, Helmuth Mojem und Karlheinz Wiegmann. Tübingen 2009 (= Tübingen Kataloge 85).
    Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen (21. Mai - 13. September 2009). Aus dem Universitätsarchiv wurden Dokumente aus den Jahren 1665 bis 1717 gezeigt (Katalog Nr. 11, 13, 14, 16 und 17).
     
  • Weber, Heribert: Dreizehn Tage im November. Eugen Gottlob Winkler 1933 in Tübingen. Tübingen 2009.
     
  • Winkler, Hans Alexander: Ghost Riders of Upper Egypt. A Study of Spirit Possession, übersetzt und eingeleitet von Nicholas S. Hopkins. Kairo 2009.
    Nach mehr als 70 Jahren legt Nicholas S. Hopkins, Professor der Anthropologie an der Amerikanischen Universität in Kairo, jetzt Winklers 1936 erschienenes Buch "Die reitenden Geister der Toten. Eine Studie über die Besessenheit des 'Abd al-Rai und über Gespenster und Dämonen, Heilige und Verzückte, Totenkult und Priestertum in einem oberägyptischen Dorfe" in englischer Übersetzung vor: "This multilayered study ... was precocious in its method and conclusions, and thus it retains its relevance today not only for Egyption folklore but also for the history of anthropology in Egypt."
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Stadt - Stadtbild - Universität. In: Stadtbild - Weltbild. Tübinger Stadtansichten des 16. bis 19. Jahrhunderts. Hrsg. von Evamarie Blatter und Karlheinz Wiegmann, Tübingen 2009 (=Tübinger Kataloge 86), S. 94-105.
     
  • Wolf, Hubert: Die Affäre Sproll. Johannes Baptista Sproll. Die Rottenburger Bischofswahl 1926/27 und ihre Hintergründe. Ostfildern 2009.
    Unter den möglichen Kandidaten für das Bischofsamt waren auch die Tübinger Professoren Otto Schilling und Ludwig Baur.
     
  • Wojak, Irmtrud: Fritz Bauer 1903-1968. Eine Biographie. München 2009.
     
  • Erni, Peter / Raimann, Alfons: Die Stadt Kreuzlingen. Basel 2009 (Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Bd. VII.: Der Bezirk Kreuzlingen I).
    Enth. u. a. eine Beschreibung der Bauten des früheren Sanatoriums "Bellevue".
     
11) Veröffentlichungen 2008
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • Alpers, Karl-Otto: Die Gründung der Universität Tübingen im mitteleuropäischen Vergleich. In: Tubingensia, S. 91-110.
     
  • Auge, Oliver: Wissenschaft im Buch: Die Tübinger Bibliothekslandschaft bis 1600. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 105-125.
     
  • Adam, Thomas: Stipendienstiftungen und der Zugang zu höherer Bildung in Deutschland von 1800 bis 1960. Stuttgart 2008 (=Pallas Athene 28).
    Systematischer Überblick über das private Stipendienwesen an den deutschen Universitäten. Behandelt u. a. die württembergischen Staatstipendien (S. 47-49), die Reorganisation der Tübinger Stiftungen um 1930 (S. 105-107) und die "Nazifizierung" der Stipendienvergabe nach 1933 am Beispiel der Tübinger Ormandy-Stiftung (S. 165-168).
     
  • Bericht des "Arbeitskreises Universität Tübingen im Nationalsozialismus" zum Thema "Zwangsarbeit an der Universität Tübingen im Zweiten Weltkrieg".
    Anhang zur Pressemitteilung der Universität Tübingen vom 28.2.2007 zum "Bericht über Zwangsarbeit an der Universität Tübingen im Zweiten Weltkrieg". Auch "www.uni-tuebingen.de/uni/qv0o/pm2007/download/bericht zwangsarbeiter.pdf".
     
  • Betsch, Gerhard: Die Anfänge der mathematischen Wissenschaften an der Universität Tübingen - Johannes Stöffler und Philipp Imsser. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 127-158.
     
  • Binder, Hans-Otto: Tübingen als Universitätsstadt im Königreich Württemberg. In: Tubingensia, S. 537-558.
     
  • Brinkhus, Gerd: Samuel Streler: Ein Tübinger Buchbinder und Bibliopola im 16. Jahrhundert. In: Tubingensia, S. 247-246.
     
  • Bautz, Simone: Gerhard Schumann. - Biographie. Werk. Wirkung eines prominenten nationalsozialistischen Autors. Gießen: Gießener Elektronische Bibliothek 2008
    Diss. phil Gießen. Schumanns Tübinger Studienjahre 1930-1934 und seine Tübinger NS-Karriere werden S. 77-151 behandelt. Geht auch auf die SA-Führerschule Rottenburg (Schadenweilerhof) ein (S. 122-144).
     
  • Doneith, Thorsten: August Mayer. Ein Klinikdirektor in Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit. Stuttgart 2008 (=Contubernium 69).
    Zuerst als Diss. med. Tübingen 2007 u.d.T. August Mayer. Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen 1917-1949. Enth. S. 16-26 eine ausführliche Beschreibung der archivalischen Quellen, insbesondere des Nachlasses und der Verwaltungs- und Krankenakten der Frauenklinik Tübingen im Universitätsarchiv. Behandelt auch Bewertung und Teilkassation der Krankenakten durch das Universitätsarchiv im Jahr 1998 (S. 21) sowie die Einrichtung des Arbeitskreises "Universität im Nationalsozialismus" 2002 (S. 160f.) und die "Aufarbeitung der Vergangenheit in Tübingen" (S. 148-165).
     
  • Eberlein, Miriam: Der Lehrplan der Medizinischen Fakultät von 1497. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 87-103.
     
  • Emberger, Gudrun: Zwischen "Küchenlatein" und gelehrtem Disput. Das Collegium Sanctorum Georgii et Martini und andere Tübinger Stipendien um 1500. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 75-86.
     
  • Feld, Helmut: Konrad Summenhart (um 1458-1502): Der Phönix unter Deutschlands Gelehrten. In: Tubingensia, S. 151-164.
     
  • Gilly, Carlos: Die Bibliotheken der ersten Rosenkreuzer. Edition der erhaltenen Bücherverzeichnisse aus dem Besitz von Tobias Hess, Christoph Besold und Karl Widemann. Gilly, Carlos: Bibliographia Rosicruciana. Das europäische Schrifttum zu den Rosenkreuzern des 17. und 18. Jahrhunderts, Teil 6. Stuttgart, 2008.
     
  • Glienke, Stephan Alexander: Clubhaus 1960: Szenen einer Ausstellung. Konfliktlinien der Tübinger Ausstellung "Dokumente zur NS-Justiz" als Vorgeschichte des studentischen Faschismusdiskurses. In: Binder, Hans-Otto (Hg.): Die Heimkehrertafel als Stolperstein. Vom Umgang mit der NS-Vergangenheit in Tübingen, Tübingen 2007 (=Kleine Tübinger Schriften 32), S. 115-132.
    Die vor allem vom SDS getragene und von Berliner Studenten erarbeitete und in zahlreichen Städten Wanderausstellung "Ungesühnte Nazijustiz" konnte 1960 in Tübingen erst nach Überwindung erheblicher Widerstände gezeigt werden. Der Beitrag basiert auf der Dissertation des Verfassers "Die Ausstellung 'Ungesühnte Nazijustiz' (1959-1952. Zur Geschichte der Aufarbeitung nationalsozialistischer Justizverbrechen", Hannover 2002.
     
  • Gebhardt, Patricia: Der Fall Theodor Haering. Geschichte eines Tübinger Ehrenbürgers. Tübingen 2008.
     
  • Haack, Julia: Der vergällte Alltag. Zur Streitkultur im 18. Jahrhundert. Köln 2008 (=Menschen und Kulturen. Beihefte zum Saeculum. Jahrbuch für Universalgeschichte Bd. 8).
    Grundlage der Arbeit sind städtische Gerichtsakten aus Freiburg und Stralsund sowie die in den Universitätsarchiven Rostock und Tübingen ungewöhnlich vollständig überlieferten Gutachten- und Spruchaktenbestände der dortigen Juristenfakultäten. Die Juristenkonsilien werden in der Einleitung ausführlich als eine von der historischen Forschung bisher nur ungenügend genutzte Quelle gewürdigt. Ausgewertet wurden 750 Fälle aus den Streitfeldern Beleidigung, Ehe, Erbschaft und Nachbarschaft, darunter 170 aus Tübingen.
     
  • Hantke, Manfred: Der Philosoph als Mitläufer Theodor Haering: Es kam ein Führer! Der Führer kam! In: Benigna Schönhagen (Hrsg.): Nationalsozialismus in Tübingen: Vorbei und vergessen. Ausstellung im Stadtmuseum Kornhaus 9.5.-15.8.1992, Tübingen 1992, S. 179-185.
     
  • Hantke, Manfred: Nichts, aber auch gar nichts gewusst. Eine Rede machte Theodor Haering berühmt und verhalf ihm zur Ehrenbürgerschaft. In: ST vom 20.12.2008, S. 28 (Sonderseite).
    In der gleichen Nummer vom gleichen Verfasser ein Kommentar zur künftigen Nutzung des Tübinger Haering-Hauses ("Ein Museum - auch für den Stifter", S. 25) und der Beitrag "Der Philosoph als Anonymus. Prof. Theodor Haering empfahl sich höchstwahrscheinlich selbst als Ehrenbürger" (S. 25), ferner ein Interview Hantkes mit den Experten für computergestützte Sprachanalysen Raimund Drommel und Uwe Wirtz (S. 29).
     
  • Hantke, Manfred: "Vom Schicksal schwer getroffen." Ausgegrenzt und gedemütigt: Die Familie Oesterreich im Nationalsozialismus. In: ST vom 17.5.2008, S. 31.
     
  • Hauser, Elisabeth: Der Tübinger Anglist Carl August Weber (1895-1955). Berlin 2007.
    Bespr. ZWLG 67 (2008), s. 619f. (Bernhard Mann)
     
  • Heesen, Anke te / Michels, Anette: aufzu. Der Schrank in den Wissenschaften. Hrsg. von Anke te Heesen und Anette Michels mit Fotografien von Simone Demandt und Candida Höfer. Berlin 2007.
    Katalog zur ersten Ausstellung des Museums der Universität Tübingen am 24.10.2007 - 15.2.2008. Mit Beiträgen zu den Themen "Der Schrank als Wissensgehäuse" und "Schrankbiografien" folgender Tübinger Schränke: "Eichhörnchenschrank" des Münzkabinetts bzw. der numismatischen Arbeitsstelle im Institut für Klassische Archäologie. - Gaschromatograph im Chemischen Institut. - Sammlungsschränke des Instituts für Ur- und Frühgeschichte. - Pharmakognostische Sammlungsschränke von Karl Hummel. - Molluskenschränke der Zoologischen Sammlung. - Klinckerfußschränke der Graphischen Sammlung.
     
  • Holtz, Sabine: Schule - Universität Staat. Württebbergische Bildungspolitik im 17. Jahrhundert. In: ZWLG 67 (2008), S. 129-142).
     
  • Holtz, Sabine: "
    ... für eine conciliare katholische Reform der Kirche". Die Tübinger theologische Fakultät und die Einführung der Reformation. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 61-74.
     
  • Holtz, Sabine: Gelehrte Bildung, soziale Bindung, erfolgreiche Integration: Die Karrieren der Neu-Tübinger Juristen Thomas Lansius (1577-1657) und Wolfgang Adam Lauterbach (1618-1678). In: Tubingensia, S. 293-312.
     
  • Jaesrich, Michael / Matasiadis, Panagiotis / Schönweiß, Mirjam u.a.: ... schließlich Anpassung. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 124-127.
    Über die "Tübinger Blätter" und ihre Schriftleiter Josef Forderer (1929-1938, 1948-1951) und Peter Goeßler (1939-1947) in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Beitrag ging aus einem Hauptseminar "Landesgeschichte und Nationalsozialismus" (Dr. Benigna Schönhagen / Prof. Dr. Wilfried Setzler ) im Sommersemester 2007 hervor.
     
  • Jatho, Jörg-Peter / Simon, Gerd: Gießener Historiker im Dritten Reich Gießen 2008.
    Von den behandelten Historikern wirkten Alexander Schenk Graf von Stauffenberg (S. 37-40), Kurt Borries (S. 62-64) und Rudolf Stadelmann (S. 77-219) in Tübingen.
     
  • Jatho, Jörg-Peter: Rudolf Stadelmann im Kreis der Gießener Historiker 1933-1945. Wirken und Texte. In: Jatho, Jörg-Peter / Simon, Gerd: Gießener Historiker im Dritten Reich, Gießen 2008, S. 77-205.
     
  • Kiesewetter, Hubert: Julius Wolf 1862-1937 - zwischen Judentum und Nationalsozialismus. Eine wissenschaftliche Biographie. Stuttgart 2008.
    Behandelt S. 57-64 auch Studium, die Promotion sowie seinen Habilitationsversuch im Sommer 1885, der vermutlich (?) am antijüdischen Ressentiment der Staatswissenschaftlichen Fakultät scheiterte.
     
  • Kötz, Stefan: Die vorreformatorischenb Matrikeln der Theologischen Fakultät (1480-1534) und der Medizinischen Fakultät (1497-1535) der Universität Tübingen. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 255-294.
     
  • Köpf, Ulrich: Aus den Anfängen der Tübinger Theologischen Fakultät. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 219-239.
     
  • Köpf, Ulrich: Der Tübinger Jurist Marum Samuel Mayer als Gegner Ferdinand Christian Baurs und seiner Schüler. In: Tubingensia, S. 427-444.
     
  • Kottke, Dirk: Zu dem verschollenen Epitaph für Petrus Paulus Vergerius (1498-1565), In: Tubingensia, S. 257-262.
     
  • Kuhn, Michael: Die Tübinger Theologengesellschaften in Dokumentation, Darstellung und Diskussion, Bd. 2 Germering 2008 (TThD 2).
    Enth. Beiträge über die AV Albertus Magnus in den 1960 Jahren, das 50. Stiftungsfest 2007 und das Verbindungsleben der AV Albertus Magnus im WS 2003/04.
     
  • Kümmerle, Julian: Luthertum, humanistische Bildung und württembergischer Territorialstaat. Die Gelehrtenfamilie Bidembach vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Stuttgart 2008 (=Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B, Forschungen 170).
    Geht auf zahlreiche Angehörige der Familie B. und anderer mit ihr verwandter Familien ein, die überwiegend in Tübingen studiert und z. T. auch gelehrt haben.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Der Erinnerung Namen geben. Über die jüdischen Studenten an der Eberhard Karls Universität. Festvortrag von
    17. Oktober 2007 am Dies Universitatis 2007. Tübingen 2008 (=Tübinger Universitätsreden Neue Folge 48). [Geht S. 13 auf die Neubenennung des Geschwister-Scholl-Platzes 1963 ein. Erwähnt außer Leopold Lucas (Promovend) folgende Studierende: Fritz Bauer, Otto Citron, Erich Dessauer, Ernst Einstein, Paul Erlanger, Günther Fleischer, Dorothee Hayum, Heinz Hayum, Simon Hayum, Joachim Hermann, Caesar Hirsch, Hans George Hirsch, Otto Hirsch, Robert Hirsch, Siegfried Josef, Pierre Kaldor, Adelheid Kamke. Julius Katz, Siegbert Kaufmann, Joseph Laufer, Manfred Laupheimer, Robert Mainzer, Alfred Marx, Walter Marx, Paul Moos, Helga Ottenheimer, Ulrich Sander, Hans Schnabel, Siegfried Merzbacher, Ludwig Spiro, Kurt Thalmessinger, Manfred Uhlmann, Georg Weil, Heinz Weil, Josef Wochenmark, ferner als Angehörige des Lehrkörpers: Hans Bethe, schließlich Claude Lanzmann (Studierender nach 1945).]
     
  • Lang, Hans-Joachim: Die Tübinger Juristen-Fakultät als Schnäppchenjäger. Zum Schicksal der Privatbibliothek des verfolgten Völkerrechtlers Max Fleischmann aus Halle. In: Bibliotheken in der NS-Zeit. - Göttingen, 2008. - S. 175 185.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Salomo und Adolph Michaelis: Der Taufschein als Eintrittskarte für die Universitätslaufbahn. In: Tubingensia, S. 445-458.
     
  • Lang, Stefan: Die Ausweisung der Juden aus Tübingen und Württemberg 1477 bis 1498. In: Tubingensia, S. 111-132.
     
  • Lorenz, Sönke, Bauer, Dieter R., Auge, Oliver (Hg.): Tübingen in Lehre und Forschung um 1500. Zur Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen. Festgabe für Ulrich Köpf. Ostfildern 2008 (=Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 9).
    Entstand im Rahmen der Arbeiten am "Tübinger Professorenkatalog" und dokumentiert die Fachtagung "Tübingen in Lehre und Forschung um 1500", die vom 17. bis 19. März 2006 in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Weingarten stattfand.
     
  • Lorenz, Sönke: Eberhard im Bart und seine Universität. Eine Einführung. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 1-59.
     
  • Lorenz, Sönke: Die Tübinger Artistenfakultät (1477-1534/35). Zwischen Regenz- und Ordinarien-Fakultät. In: Tradition und Fortschritt. Württembergische Kirchengeschichte im Wandel. Festschrift für Hermann Ehmer zum 65. Geburtstag, hrsg. von Norbert Haag Hermle, Sabine Holtz und Jörg Thierfelder, Epfendorf/Neckar 2008 (=Quellen und Forschungen zur württembergischen Kirchengeschichte 20), S. 15-31.
     
  • Lorenz, Sönke: Logik im Tübinger Curriculum In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 177-206.
     
  • Ludwig, Walter: Bildungsreise und Stammbuch des Schlesiers Wolfgang von Rechenberg zu Pürschkau und die Tübinger Adelskademie im frühen 17. Jahrhundert. In: ZWLG 67 (2008), S. 63-127.
    Wolfgang von Rechenberg (1589-1650), dessen Stammbuch 2006 im Handel auftauchte, hielt sich von Juni 1607 bis Sept. 1608 in Tübingen auf. Der Aufsatz behandelt I. "Herkunft, Reisen, Studienaufenthalte und Freunde" des Stammbuchhalters (S. 64-97), II. "Inhalt und Stil der Stammbucheinträge und ihrer Bilder" als "Beitrag zu Bildung und Mentalität des evangelischen deutschen Adligen" der Zeit (S. 97-114) und bietet III. eine vollständige Edition (S. 114-127).
     
  • Märkle, Matthias: Jüdische Studenten an der Universität Tübingen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Hausarbeit im Rahmen Hauptseminars "Juden in Südwestdeutschland ..." (Benigna Schönhagen / Wilfried Setzler) im Sommersemester 2007, Mai 2008.
    Für den Zeitraum 1807-1850 lassen sich 73 jüdische Studierende nachweisen. Märkle stützt sich auf eine Auswertung der Studentenakten (Bestand UAT 40) und weist nach, dass die bei Zapf, Die Tübinger Juden, S. 244ff. verwertete Liste aus den Universitätsakten, auf der auch sonst Zahlenangaben in der Literatur beruhen, unzuverlässig ist.
     
  • Mertens, Dieter: Michael Coccinius (Köchlin) aus Tübingen zwischen Universität und großer Politik. In: Tubingensia, S. 151-164.
     
  • Mertens, Dieter: Heiko A. Oberman und der "Mythos des Tübinger Humanismus". In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 241-254.
     
  • Müller, Eberhard: Tübingen. Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde.
    Bem.: Der Band enthält vor allem Kurzdarstellungen der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit einem Rückblick auf die Osteuropaforschung in der SBZ/DDR (S. 39-341). Einleitend wird in drei Beiträgen die Geschichte der Osteuropaforschung behandelt. Dabei geht der Herausgeber auch auf die regimekonforme Haltung des späteren Tübinger Fachvertreters Werner Markert in seiner Funktion als Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft zum Studium Osteuropas ein (Historische Osteuropaforschung im Dritten Reich. Ein Bericht zum Forschungsstand, S. 12-30, hier S. 21).
     
  • Nörr, Knut Wolfgang: "Ein Muster damaliger Gelehrsamkeit". Kanonistische Bemerkungen zu zwei Abhandlungen Konrad Summenharts zum Thema der Simonie. In: Tübingen in Lehre und Forschung um 1500, S. 207-218.
     
  • Paasch, Ernst-Walter: Monumenta Guerickiana (146): Magdeburger an frühen deutschen Universitäten. Teil 5: Universitäten Leipzig, Mainz, Marburg, Münster, Paderborn, Rinteln, Rostock, Straßburg, Trier und Tübingen In: Monumenta Guerickiana, Heft 16/17 (2008), S. 180-224
    Zusammenstellung der in den Matrikeleditionen verzeichneten Magdeburger mit Wiedergabe der dort gebotenen Daten in normierter Reihenfolge. Die 30 in Tübingen zwischen 1487 und 1788 Immatrikulierten S. 213f.
     
  • Pelgen, Franz Stephan / Blum, Marcella / Lawall, Christiane (Hg.): Bücherlotterien des 18. Jahrhunderts. Roßdorf 2008.
    Enth. Texte, die im Rahmen eines Proseminars zu diesem Thema im Sommersemester 2006 an der Universität Mainz entstanden sind, darunter: Haberkorn, Katharina: Die Cottasche Affinität zu Bücherlotterien (S. 75-81) [Johann Georg Cotta (1663-1717); Büschelberger, Lisa: Rechnung zum Erfolg oder Ladenhüter? Die Bücherlotterie des Joseph Sigmund in Tübingen 1921 (82f.); Veith, Nicola: Die Tübinger Bücherlotterie von Johann David Bauhoff 1748-1751 - Undurchsichtige Pläne eines Buch- und Nachdruckers (S. 84-88).]
     
  • Philipp, Karl: Burschenschaft Germania Tübingen: Gesamtverzeichnis der Mitglieder seit der Gründung 12. Dezember 1816. Stuttgart 2008.
    Wesentlich erweiterte und bis zum Wintersemester 2007/2008 weitergeführte Fassung des zuletzt 1991 erschienen Verzeichnisses. Berücksichtigt auch die 1937-1945 bestehende Kameradschaft Ludwig Uhland des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes.
     
  • Schmidt, Jürgen Michael: Hexenprozesse in Stadt und Amt Tübingen. In: Tubingensia, S. 263-283.
    Diskutiert auch die Quellenlage und weist auf die überragende Bedeutung der im Universitätsarchiv verwahrten Konsiliensammlung der Tübinger Juristenfakultät hin. (S. 270).
     
  • Schäfer, Volker: Das Stammbuch des Tübinger Stiftlers August Faber mit seinem Hölderlin-Eintrag von 1789. In: Tubingensia, S. 397-426.
     
  • Schönhagen, Benigna: Im Licht der Chanukka-Lampe: Zur Situation von Juden in Tübingen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Tubingensia, S. 459-482.
     
  • Schöntag, Wilfried: Vermögensverhältnisse und Geldanlage Tübinger Professoren im Spiegel ihrer Inventuren und Teilungen. In: Tubingensia, S. 335-354.
     
  • Schöllkopf, Wolfgang: Zwischen Stift, Stadt und Stunde: Das Tübinger Theologiestudium von Hesses Großvater Hermann Gundert im Spiegel seines Tagebuchs. In: Tubingensia, S. 483-502.
     
  • Schoppmeyer, Heinrich: Juristische Methode als Lebensaufgabe. Leben, Werk und Wirkungsgeschichte Philipp Hecks. Tübingen 2001 (=Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts 29).
    Behandelt S. 183-220 u.a. die "Interessenjurisprudenz und Methodenfrage im Nationalsozialismus".
     
  • Schweizer, Günther: Ein Jura-Professor mit Migrationshintergrund: Gabriel Schweder (1648-1678). In: Tubingensia, S. 313-334.
     
  • Schaible, Verena: Rudolf Stadelmann - ein Nationalsozialist? In: Jatho, Jörg-Peter / Simon, Gerd: Gießener Historiker im Dritten Reich, Gießen 2008, S. 207-219.
     
  • Thran, Elke: Der vermessene Mensch. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 84-86.
    Behandelt das Rassenkundliche Institut und dessen Leiter, Prof. Wilhelm Gieseler, sowie Hans Fleischhacker u.a.
     
  • Tieth-Buck, Claudia: Johann Winckler (1642-1705). Anfänge eines lutherischen Pietisten. Göttingen 2008.
     
  • Tubingensia. Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag. Hrsg. Von Sönke Lorenz und Volker Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften e12r Universität Tübingen. Ostfildern 2008 (=Tübinger Bausteine zur Landeskunde 10).
    Mit Schriftenverzeichnis Wilfried Setzler (S. 645-653).
     
  • Weber, Reinhold: Kleine Geschichte der Länder Baden und Württemberg 1918-1945 Leinfelden-Echterdingen 2008 (=Regionalgeschichte - fundiert und kompakt).
    Enth. die Reproduktion einer Karteikarte des von Wilhelm Gieseler initiierten Forschungsprojekts "Rassenkundliche Landesaufnahme in Württemberg" des Instituts für Anthropologie und Rassenkunde (um 1935). Einziger Wissenschaftler überhaupt, auf den im Rahmen der knappen Ausführungen zu den badischen und württembergischen Hochschulen (S. 96f., 175-180) näher eingegangen wird, ist der Tübinger "Zigeunerforscher" Robert Ritter. Dieser war nach seinem Weggang von Tübingen Leiter der Rassenhygienischen Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes in Berlin und nicht, wie S. 178 gesagt, Leiter des Reichsgesundheitsamtes. - Die Abb. wurde auch für folgenden Beitrag verwendet: Gedenkstätten. Lernorte zum nationalsozialistischen Terror, in: Politik & Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung 34 (2008), Heft 3, S. 3-55, dort S. 4.
     
  • Wischmeyer, Johannes: Theologiae Facultas. Rahmenbedingungen, Akteure und Wissenschaftsorganisation protestantischer Universitätstheologie in Tübingen, Jena, Erlangen und Berlin 1850-1870. Berlin 2008 (Arbeiten zur Kirchengeschichte Bd. 108).
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Fakten, Fehler und Fiktionen: Eine forschungsgeschichtliche Fußnote zu Herkunft und Todestag des Tübinger Gräzisten Martin Crusius (1526-1607). In: Tubingensia, S. 225-246.
     
  • Blum, Iris: "Meine Bedingungen sind bescheiden." Olga Rorschach-Stempelin und ihr Existenzkampf im Appenzellerland. In: Olga und Hermann Rorschach. Ein ungewöhnliches Psychiater-Ehepaar, hrsg. von Iris Blum und Peter Witschi, Herisau: Appenzeller Verlag 2008, S. 73-83.
    Begleitpublikation zur Sonderausstellung "Komplexe Kleckse - Der Rorschach-Test zwischen Wissenschaft und Magie" im Museum Herisau (April bis Dezember 2008) - Ludwig Binswanger unterstützte die Witwe seines Kreuzlinger Kollegen Hermann Rorschach durch Zuweisung von Patienten. Für den Beitrag wurde die im Binswanger-Archiv überlieferte Korrespondenz ausgewertet.
     
  • Doneith, Katja Gertrud: Binswangers Privatklinik Bellevue 1881-1885. Diss. med. Tübingen 2008.
     
  • Stimilli, Davide (Hg.): Ludwig Binswanger - Aby Warburg. La curacion infinita / The infite Recovery. Historia Clinica de Aby Warburg. Buenos Aires: Adriana Hidalgo Editora S.A. 2008
    Vgl. dazu die Besprechung der italienischen Ausgabe: von Claudia Wedepohl: Heilung durch den Geist. Erstmals dokumentiert: Aby Warburgs Krankengeschichte. In: FAZ vom 29.3.2006. Die spanische Ausgabe folgt wie die französische der italienischen und nicht der 2007 erschienenen, wesentlich erweiterten Fassung der Edition in den Originalsprachen.
     
  • Würthner, Julia Anne: Die Schweizerische Irrengesetzgebung Ende des 19. Jahrhunderts und der Fall La Roche. Aufgearbeitet anhand der Unterlagen des Leiters der Privatirrenanstalt Bellevue in Kreuzlingen Robert Binswanger. Bonn 2008.
    Robert Binswanger war maßgeblich an den 1895 vom Verein der Schweizerischen Irrenärzte angenommenen "Grundsätze für ein Bundesgesetz zum Schutze der Geisteskranken" beteiligt. Grund für sein Engagement dürften der Fall der Julie La Roche gewesen sein, die von ihrer Familie zur Klärung des Verdachts auf Vorliegen von "moralischem Schwachsinn" ("moral insanity"), einer damals häufig diagnostizierten "Krankheit", in die Klinik verbracht worden war und die Binswanger deshalb in der Öffentlichkeit heftig angegriffen hatte.
     
12) Veröffentlichungen 2007
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • Aerni, Fritz: Mozart aus dem Neandertal. In: Physiognomie und Charakter 26 (2007), Heft 1, S. 3-30.
    Die vom Carl-Huter-Verlag, Zürich, herausgegebene Zeitschrift widmet sich wie der Verlag der Verbreitung des Gedankengutes des deutschen Arztes Carl Huter (1861-1912), der "durch ein Deutungssystem des Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenausdrucks die wichtigsten Typen des menschlichen Wesens" zu bestimmten suchte ("Psychophysiognomik"). Zu Huters Anhängern gehörte der Stuttgarter Adolf Brodbeck (geb. 1853, Dr. phil. Tübingen 1878, Antrag auf Zulassung zur Privatdozentur im Fach Philosophie 1887 abgelehnt), Initiator eines "Weltreligionsparlament", das am 11.-27.9.1893 anlässlich der Weltausstellung in Chicago stattfand (S. 8ff., S. 31-39). Der populär gehaltene Beitrag wendet sich unter anderem auch gegen die Beurteilung der Physiognomik Lavaters durch den "Tübinger" Ur- und Frühgeschichtler Martin Kuckenburg (Der Neandertaler, 2005) und hält dem die Verirrungen der Tübinger Anthropologie - Ernst Kretschmer und Hans Fleischhacker - entgegen.
     
  • Arnold, Jürg: Adolf Otto (1827-1898). Rechtsanwalt in Heilbronn, Wirtschaftsbürger (Gasfabrik, Zieglei Böckingen), Mitglied des Landesvorstandes der Nationalliberalen Partei. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, Bd. 66 (2007), S.
    325-392.
     
  • Bausinger, Hermann: "... a reachte Volksgemoi'schaft": wie sich der Tübinger Philosoph Theodor Haering mit dem Volk gemein macht. In: Volksfreunde, Tübingen 2007, S. 93-105.
     
  • Begov, Franz: Vom talentierten William Ramsay. Der spätere Nobelpreisträger aus Schottland studierte in den 1870er Jahren in Tübingen Chemie und spielte Baseball. In: ST vom 7.4.2007, S. 31.
     
  • Benzenhöfer, Udo: Der Arztphilosoph Victor von Weizsäcker. Leben und Werk im Überblick. Göttingen 2007.
    Geht S. 15f. kurz auf W.s Tübinger Studienzeit ein.
     
  • Binder, Hans-Otto: David Friedrich Strauß: Ein Mann und sein Buch. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 35-39.
     
  • Blum, Hartmut: Uxkull-Gyllenband, Woldmar Graf von, Althistoriker, Ordinarius für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. In: Württembergische Biographien, Bd. 1, Stuttgart 2006, S. 283-285.
     
  • Burkard, Dominik: Die Katholisch-Theologische Fakultät Tübingen. In: Katholische Theologie im Nationalsozialismus, Würzburg 2007, S. 217-275.
     
  • Buddruc, Michael / Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. Ein biographisches Lexikon. Hrsg. vom Institut für Zeitgeschichte. München 2007 (=Texte und Materialien zur Zeitgeschichte 16)
    Enthält Biographien zu den früheren Tübinger Privatdozenten Erich Preiser, Hermann Schultze-von Lasaulx und dem späteren Tübinger Professor Walter Gerstenberg.
     
  • Calgéer, Helmut / Emilsson, Gudni A.: 50 Jahre Tübinger Kammerorchester. Eine Jubiläumsschrift Tübingen 2007 (Kleine Tübinger Schriften 33).
    Calgéer war von 1951 bis 2001 Leiter des Kulturreferats des AStA bzw. (seit 1971) des Kulturreferats der Universität.
     
  • Doneith, Thorsten: August Mayer. Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen 1917-1949. Diss. med. Tübingen 2007.
     
  • Eberhardt, Janna: Großzügiger Geldgeber für studierende Württembergerinnen. Vor hundert Jahren rief der Königsberger Walter Simon eine Studentinnenstiftung an der Universität Tübingen ins Leben. In: TUN 27 (2007) Nr. 133 vom 17.4.2007, S. 10-11.
     
  • Flik, Reiner: Promotionswesen der Staatswirtschaftlichen bzw. Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. In: Bilder - Daten - Promotionen, Stuttgart 2007, S.
    274-302.
     
  • Friederich, Hugo Constantin: 1946-1970. So könnte es gewesen sein. Erinnerungen, Geschichten und "Tratsch" aus meiner Assistentenzeit an der Universitätshautklinik Tübingen zwischen 1946 und 1970. Lage 2007. (=Ärzte-Biographien 8.)
     
  • Franz, Cornelia: Geschichte der Pharmazeutenausbildung in Tübingen. Seminararbeit für das Wahlpflichtfach Geschichte der Pharmazie, SS 2007.
    Die kurze Arbeit (29 S. und Anhänge: Lehrveranstaltungen 1933-1945, Lehrkörter 1933-1945, Quellenkopien) geht besonders auf die Pharmazeutenausbildung in den Jahren 1933 bis 1945 ein.
     
  • Gamer-Wallert, Ingrid: Christoph Friedrich Karl von Kölle und sein Olifant. In: Karlheinz Wiegmann / Meike Niepelt (Hg.): Hin und weg. Tübingen in aller Welt. Tübingen 2007 (=Tübinger Kataloge 77), S. 77-89.
     
  • Grün, Bernd: Schuld und Sichtweise: Versuch einer Kategorisierung der "Entnazifizierung" am Beispiel der Tübinger Medizinischen Fakultät. In: Vergangenheitspolitik in der universitären Medizin nach 1945. Institutionelle und individuelle Strategien im Umgang mit dem Nationalsozialismus. Hrsg. von Sigrid Oehler-Klein, Stuttgart 2007, S.
    277-304.
     
  • Gaiser, Horst: Jakob Fugger und Lamparter. Wandmalereien, uneheliche Kinder Zinsstreit. In: Bayern, Schwaben und das Reich. Festschrift für Pankraz Fried zum 75. Geburtstag, hrsg. von Peter Fassl, Wilhelm Liebhart, Doris Pfister und Wolfgang Wüst. Augsburg 2007 (=Augsburger Beiträge zur Landesgeschichte Bayerisch-Schwabens 11), S. 169-180.
    Anders als von Tübinger Forschern (Hansmartin Decker-Hauff, Heiko A. Oberman) angenommen, war Lamparter kein natürlicher Sohn des Grafen Eberhard im Bart und auch nicht Schwiegervater Jakob Fuggers d. R., mit diesem vielmehr lediglich verschwägert. Fugger war Oheim der Ehefrau von Lamparters Sohn Hans. Decker-Hauff und Oberman verkannten, dass "socer" hier nicht mit Schwiegersohn zu übersetzen ist.
     
  • Glaß, Reinhard: Album der Konfirmierten und Catalogus pastorum der Parochie Niedersachswerfen für die Zeit von 1907 bis 1966. Nordhausen 2007
    Zeigt beispielhaft auch die Bedeutung Tübingens als Studienort für hannoversche Theologen. Die sieben Pastoren, die zwischen 1906 und 1955 in dem mittlerweile zu Sachsen-Anhalt gehörenden Ort amtierten, hatten sämtlich ein oder mehrere Semester hier studiert: Ferdinand Cohrs, Carl Brackmann (langjähriger Chefredakteur des Stuttgarter Neuen Tagblatts), Wilhelm Fischer, Johannes Rasch, Wilhelm Wendebourg, Karl Helmer, Heinrich Steinwachs.
     
  • Grüttner, Michael / Kinas, Sven: Die Vertreibung von Wissenschaftlern aus den deutschen Universitäten 1933-1935. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 2007, S. 123-186.
    Die Autoren können verlässliche Zahlen für 15 der damals 23 Universitäten vorlegen. Die Zahlen, die S. 184-186 für Tübingen genannt werden, differieren aufgrund abweichender Zuordnung und Bewertung einzelner, jeweils benannter Fälle von den bisher in der Literatur genannten. So wird Hans Bethe hier dem Lehrkörper der Universität München zugerechnet.
     
  • Hayes, Oonagh: Vom Gedenken und Erinnern: Denkmäler und -tafeln nach dem Zweiten Weltkrieg an den Universitäten Poitiers und Tübingen. Ein Vergleich. Tübingen 2007 (Magisterarbeit im Fach Geschichte).
    Behandelt werden folgende Tübinger Beispiele: Gedenkstein für Erwin Bälz (1976), die Zusatztafel am Ehrenmal auf der Eberhardshöhe (1983), die beiden Gedenktafeln im Foyer der Neuen Aula (1984 und 1985), die Alzheimer-Gedenktafel, der Geschwister-Scholl-Platz, sowie das Gräberfeld X.
     
  • Hauser, Elisabeth: Der Tübinger Anglist Carl August Weber (1895-1955). Berlin 2007.
     
  • Hägele, Ulrich: Zwischen den Stühlen. Rudolf Huber und die Tübinger Kunstpolitik 1949-1961. In: Karlheinz Wiegmann / Evamarie Blattner (Hg.): Belehrung und Urteilskraft. Die städtische Kunstsammlung unter Rudolf Huber 1949 bis 1961, Tübingen 2007 (Tübinger Kataloge 76), S. 15-40.
    Behandelt auch das Studium (1943-1948) und die "Entnazifizierung" des ehemaligen Berufsoffiziers.
     
  • Heesen, Anke te / Michels, Anette: auf / zu. Der Schrank in den Wissenschaften. Hrsg. von Anke te Heesen und Anette Michels mit Fotografien von Simone Demandt und Candida Höfer, Berlin 2007.
    Katalog zur ersten Ausstellung des Museums der Universität Tübingen am 24.10.2007 - 15.2.2008. Mit Beiträgen zu den Themen "Der Schrank als Wissensgehäuse" und "Schrankbiografien" folgender Tübinger Schränke: "Eichhörnchenschrank" des Münzkabinetts bzw. der numismatischen Arbeitsstelle im Institut für Klassische Archäologie. - Gaschromatograph im Chemischen Institut. - Sammlungsschränke des Instituts für Ur- und Frühgeschichte. - Pharmakognostische Sammlungsschränke von Karl Hummel. - Molluskenschränke der Zoologischen Sammlung. - Klinckerfußschränke der Graphischen Sammlung.
     
  • Hille, Rolf: Ein "Pietkong" erinnert sich: persönliche Randbemerkungen zur 68er Revolution an der Tübinger Universität und im Evangelischen Stift. Zwischen Reform und Revolution. Evangelische Kirche in Württemberg in den sechziger Jahren. Hrsg. Hermann Ehmer, Stuttgart 2007, S. 204-212.
     
  • Jaesrich, Michael / Matasiadis, Panagiotis / Schönweiß, Mirjam u.a.: ... schließlich Anpassung. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 124-127.
    Über die "Tübinger Blätter" und ihre Schriftleiter Josef Forderer (1929-1938, 1948-1951) und Peter Goeßler (1939-1947) in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Beitrag ging aus einem Hauptseminar "Landesgeschichte und Nationalsozialismus" (Dr. Benigna Schönhagen / Prof. Dr. Wilfried Setzler) im Sommersemester 2007 hervor.
     
  • Klose, Andrea: Victor von Bruns und die sterile Verbandwatte. In: Karlheinz Wiegmann / Meike Niepelt (Hg.): Hin und weg. Tübingen in aller Welt. Tübingen 2007 (=Tübinger Kataloge 77), S. 37-45.
     
  • Kluge, Rolf-Dieter: Zum 500. Geburtstag des slowenischen Reformators Primus Truber. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 26-34.
     
  • Knöll, Stefanie A.: Die Grabmonumente der Stiftskirche in Tübingen. Stuttgart 2007 (=Beiträge zur Tübinger Geschichte 13).
    Bespr.: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 142 (Horst Kunz).
     
  • Krug-Richter, Barbara: Hund und Student - eine akademische Mentalitätsgeschichte. In: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 10 (2007), S. 77-104.
    "In der Kultur- und Alltagsgeschichte der Universitäten des 19. und führen 20. Jahrhunderts ... spielte auch der 'Canis familiaris academicus' seine Rolle". In den bildlichen Darstellungen zur studentischen Kultur ist das unübersehbar, während wissenschaftliche Untersuchungen bisher fast vollständig fehlen. Die Autorin unternimmt eine "erste Annäherung" und wertet dabei nicht zuletzt die Akten betr. Hundehaltung und "Hundetaxe" des Tübinger Universitätssekretariats aus.
     
  • Kuhn, Michael: Die Tübinger Theologengesellschaften in Dokumentation, Darstellung und Diskussion, Bd. 1, Germering 2007.
    Enth. Beiträge über die Kneiplokale der Tübinger Theologengesellschaften Danubia, Guelfia und Herzynia 1895-1935 sowie Zeitzeugenberichte über die Aktivenzeit bei der AV Albertus Magnus.
     
  • Kuhn, Thomas K.: Die Baur-Schule und die schweizerische Theologie im 19. Jahrhundert. In: BWKG 105 (2005), S. 31-50.
    Behandelt unter anderen Alois Emanuel Biedermann (1819-1885) und Heinrich Lang (1826-1876). Erschienen 2007!
     
  • Küng, Hans: Umstrittene Wahrheit. Erinnerungen. München 2007.
    Bespr.: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 139f. (Reinold Hermanns).
     
  • Lang, Hans-Joachim: Stiftungen für Studentinnen und Bräute. Einer der großen Mäzene Tübingens: Der Königsberger Bankier Walter Simon wurde vor 150 Jahren geboren. In: ST vom 14.4.2007, S. 29.
    Der Königsberger Mäzen förderte u. a. den Bau des Uhlandbads, die Lehrsammlung des Instituts für Paläontologie und Mineralogie, die Errichtung eines Kinderhorts. Neben der Stipendienstiftung für weibliche Studierende der Naturwissenschaften und der Medizin (1907) ging die "Dr. Walter-Simon-Stiftung für Tübinger Weingärtner" (1890) und die "Alte Simon'sche Brautstiftung" (1912) auf ihn zurück. 1914 wurde die Walter-Simon-Straße nach ihm benannt.
     
  • Lorenz, Sönke: Zwischen Regenz- und Ordinarien-Fakultät. In: Die Matrikel der Magister und Bakkalare der Artistenfakultät (1477-1535), Ostfildern 2006, S. 16-21.
    Einleitung zu Bd. 1,1 des Tübinger Professorenkatalogs.
     
  • Die Matrikel der Magister und Bakkalere der Artistenfakultät (1477-1535), bearb. von Miriam Eberlein und Stefan Lang. im Auftrag des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Ostfildern 2006. (=Tübinger Professorenkatalog, hg. von Sönke Lorenz, Band 1,1.).
     
  • Mildenberger, Florian: Tintenfische und Frauenkörper. Leben und Werk von Boris Belonoschkin (1906-1988). In: Fachprosaforschung - Grenzüberschreitungen 1, (2005)
    erschienen 2007!, S. 227-245. [Der exilrussische Gynäkologen B. wirkte seit 1942 an der Reichsuniversität Posen, nach dem Krieg lebte er in Skandinavien. Er gehört zu den Entdeckern der Bedeutung des weiblichen Orgasmus für die Empfängnisfähigkeit der Frau: "Bezüglich seiner Thesen stand er in engem Briefkontakt zu August Mayer, der in Belonoschkin offenbar den Vollender eigener psychosomatischer Überlegungen aus den 1920er Jahren sah." (S. 235). Für den Beitrag wurde auch die in August Mayers Nachlass im Universitätsarchiv überlieferte Korrespondenz ausgewertet.]
     
  • Oehler, Hans Albrecht: Gustav Friedrich Oehler. Theologieprofessor und Stiftsephorus, 1812-1872. In: Lebensbilder aus Baden-Württemberg, Bd. 22, Stuttgart 2007, S. 240-253.
     
  • Ott, Claudia: 1001 Nacht - 30 Jahre Tübingen. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 40- 43.
    Über den Orientalisten Enno Littmann (1875-1958).
     
  • Ott, Claudia: Enno Littmann und seine Übersetzung von 1001 Nacht. In: Karlheinz Wiegmann / Meike Niepelt (Hg.): Hin und weg. Tübingen in aller Welt. Tübingen 2007 (=Tübinger Kataloge 77), S. 111-124.
     
  • Pfeil, Ulrike: Veredelung gegen Verelendung: die Tübinger Volksfreundin und Frauenrechtlerin Mathilde Weber. In: Volksfreunde, Tübingen 2007, S. 119-132.
     
  • Priwitzer, Martin: Ernst Kretschmer und das Wahnproblem. Stuttgart 2007 (= Contubernium 65).
     
  • Rauch, Udo: Eine Oper für Tübingen. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 56-59.
    Über die Uraufführung von Niccoló Jommellis Oper "Il cacciatore deluso" bei der Einweihung des zum Opernhaus umgebauten und 1802 abgebrochenen Reithauses des Collegium illustre am 4.11.1767.
     
  • Raupp, Werner: "Dr Missionar vo Deradenga". In: Karlheinz Wiegmann / Meike Niepelt (Hg.): Hin und weg. Tübingen in aller Welt. Tübingen 2007 (=Tübinger Kataloge 77), S. 91-99.
     
  • Raupp, Werner: Johann Ludwig Krapf. Missionar, Forschungsreisender und Sprachforscher, 1810-1881. In: Lebensbilder aus Baden-Württemberg, Bd. 22, Stuttgart 2007, S. 182-226.
     
  • Röhm, Eberhard / Thierfelder, Jörg: Die Württembergische Bibelanstalt in Bedrängnis sowie zwei recht unterschiedliche "Berufshilfen" für die bayerische Pfarrerschaft. In: Eberhard Röhm / Jörg Thierfelder: Juden, Christen, Deutsche: 1933-1945. 4,2. Stuttgart 2007, S. 330-354.
    Behandelt u. a. das Gutachten der Fakultät vom April 1943 für die württembergische Kirchenleitung, das den Nachweis führen soll, "das Volk und die Rasse, aus der das Alte Testament hervorgegangen ist", könnte nicht mit dem mit Judentum der Gegenwart gleichgesetzt werden dem (späteren) Judentum gleichzusetzten" (S. 336-345) und Gerhard Kittels am 22.3.1943 in Wien gehaltenen Vortrag "Die Entstehung des Judentums" (S. 350-354).
     
  • Röhm, Eberhard / Thierfelder, Jörg: Zeuge der Massenvernichtung: Ein "nichtarischer" Theologe auf der Flucht in Richtung Elsass: Wolfgang Schweitzer. In: Eberhard Röhm / Jörg Thierfelder: Juden, Christen, Deutsche: 1933-1945. 4,2. Stuttgart 2007, S. 490-508.
    Schweitzer (geb. 1916) studierte 1940-1942 als "Mischling 1. Grades" an der Evangelisch-theologischen Fakultät, wo er 1943 auch promovierte. Der Beitrag geht an verschiedenen Stellen auf das Schicksal weiterer Tübinger Absolventen ein.
     
  • Röhm, Eberhard / Thierfelder, Jörg: Zeuge der Massenvernichtung: Kurt Gerstein. In: Eberhard Röhm / JörgThierfelder: Juden, Christen, Deutsche: 1933-1945. 4,2. Stuttgart 2007, S. 60-83.
     
  • Rohrbach, Jens Martin: Augenheilkunde im Nationalsozialismus. Stuttgart 2007.
    Der Verfasser, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik Tübingen, geht in dieser ersten Monographie zum Thema, nicht speziell auf Tübingen ein.
     
  • Rothfarb, Lee A.: August Halm als Schüler von Josef Rheinberger. In: Stephan Hörner (Hg.): Josef Rheinberger - Werk und Wirkung, Tutzing 2004, S. 205-224.
     
  • Schäfer, Volker: "Das Gefährlichste für den Menschen ist Ruhe!": Schelling im Stammbuch seines Tübinger Studienfreundes Süskind. In: Wege und Spuren. - 1. Aufl. - Berlin, 2007. - S.
    635-660.
     
  • Schenk, Günter / Meyer, Regina: Biographische Studien über die Mitglieder des Professorenzirkels "Spirituskreis", Halle 2007.
    Enthält S. 191 eine Kurzbiographie Wilhelm von Blumes (1867-1927), der bis zu seiner Berufung von Halle nach Tübingen Mitglied des Kreises war.
     
  • Schlott, Adelheid: Dokumente zur Herkunft altägyptischer Funde in der Osteologischen Sammlung der Universität Tübingen. In: Göttinger Miszellen. Beiträge zur ägyptologischen Diskussion, Heft 213, 2007, S. 77-96.
     
  • Schneider, Corinna: 100 Jahre Frauenstudium an der Universität Tübingen 1904-2004. In: R. Johanna Regnath, Mascha Riepl-Schmidt, Ute Scherb (Hg.): Eroberung der Geschichte. Frauen und Tradition, Hamburg 2007, S. 251-281 (=Gender-Diskussion 3).
     
  • Schneider, Corinna: 100 Jahre Frauenstudium an der Universität Tübingen 1904 - 2004. Bericht über die Jubiläumsveranstaltungen im Sommersemester 2004. In: Eroberung der Geschichte. - Münster 2007, S. 251-273.
     
  • Schneider, Corinna: Forscherin aus Leidenschaft. Gräfin Maria von der Linden - erste Studentin im Königreich Württemberg. In: Karlheinz Wiegmann / Meike Niepelt (Hg.): Hin und weg. Tübingen in aller Welt. Tübingen 2007 (=Tübinger Kataloge 77), S. 101-109.
     
  • Schönhagen, Benigna: Das Gräberfeld X in Tübingen. In: Konrad Pflug / Ulrike Raab-Nicolai und Reinhold Weber (Hg.): Orte des Gedenkens und Erinnern in Baden Württemberg, Stuttgart 2007 (=Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg 35), S. 376-382.
    Anatomie.
     
  • Schwenninger, Walter: Die wilden 1968er in Tübingen. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 128-131.
    Der Autor studierte um 1970 in Tübingen evangelische Theologie und Sport.
     
  • Semler, Johanne: Ammoniten, Echsen, Dinos. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 72-77
    Über die Paläontologische Sammlung des Geologischen Instituts sowie die Geologen und Paläontologen Friedrich August von Quenstedt (1809-1889) und Friedrich Freiherr von Huene (1875-1969).
     
  • Steudle, Theophil: Der Stuttgarter Kirchentag 1969, ESG Tübingen und andere ESGs. Zwischen Reform und Revolution. Evangelische Kirche in Württemberg in den sechziger Jahren. Hrsg. Hermann Ehmer, Stuttgart 2007, S. 297-302.
     
  • Steudle, Theophil: Brennpunkt Tübingen: Studentengemeinde und Studentenpfarrer 1968-1976. In: Zwischen Reform und Revolution. Evangelische Kirche in Württemberg in den sechziger Jahren. Hrsg. Hermann Ehmer, Stuttgart 2007, S. 213-221.
     
  • Thran, Elke: Der vermessene Mensch. In: Tübinger Blätter 94 (2007/2008), S. 84-86.
    Über das Rassenkundliche Institut und seinen Leiter, Prof. Wilhelm Gieseler, sowie Hans Fleischhacker u.a.
     
  • Unger, Corinna R.: Ostforschung in Westdeutschland. Die Erforschung des europäischen Ostens und die Deutsche Forschungsgemeinschaft, 1945-1975. Stuttgart 2007 (Studien zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1).
    Zu den in der Arbeit behandelten Vertretern der historischen Ostforschung gehört u. a. Werner Markert (1905-1965), der 1953 auf den neuerrichteten Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte berufen wurde, sowie sein Schüler Hans Roos (1919-1984).
     
  • Wiegmann, Karlheinz / Blattner, Evamarie (Hg.): Belehrung und Urteilskraft. Die städtische Kunstsammlung unter Rudolf Huber 1949 bis 1961. Tübingen 2007. (Tübinger Kataloge 76.)
     


  • Akavia, Naamah / Hirschmüller, Albrecht (Hg.): Ellen West: Gedichte, Prosatexte, Tagebücher, Krankengeschichte. Körning 2007.
     
  • Fuchs, Walther J.: Der Binswanger-Lotmar-Disput über Aphasie (1926-1963). In: Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie 158 (2007), S. 322-330.
     
  • Marazia, Chantal / Stimilli, Davide (Hg.): Ludwig Binswanger - Aby Warburg. Die unendliche Heilung. Aby Warburgs Krankengeschichte. Zürich und Berlin: Diaphanes 2007
    Vgl. dazu die Besprechung der italienischen Ausgabe: Claudia Wedepohl, Heilung durch den Geist. Erstmals dokumentiert: Aby Warburgs Krankengeschichte. In: FAZ vom 29.3.2006. - Unterscheidet sich in Umfang und Anordnung erheblich von den vorangegangenen Ausgaben in italienischer und französischer Sprache und umfasst neben der Krankengeschichte 1921-1924 weitere Kreuzlinger Aufzeichnungen von Warburg und Fritz Saxl, Binswangers Briefwechsel mit Warburg (1924-1929) und zum Fall Warburg (1923-1948) sowie weitere Unterlagen zur Krankengeschichte aus Hamburg, Jena und Kreuzlingen, ferner einen Beitrag von Chantal Marazia u.d.T. "Heil und Heilung". Rezensionen: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 6.1.2008, S. 26 (Marius Meller).
     
  • Schmidt, Ernst A.: Rudolf Borchardt. Werner Jaeger. Briefe und Dokumente 1929-1933 München 2007 (=Schriften der Rudolf-Borchardt-Gesellschaft 10).
    Der Altphilologe Werner Jaeger war ebenso wie Borchardt mit Binswanger bekannt und im Sommer 1929 bei diesem in Kreuzlingen zu Gast. In diesem Zusammenhang wurden die hier S. 118-122 abgedruckten Briefe gewechselt.
     
  • Stimilli, Davide (Hg.): Ludwig Binswanger - Aby Warburg. La guérison infinie. Histoire clinique d'Aby Warburg. édition étabie et annotée par Davide Stimilli. Postface de Chantal Marazia. Traduit par Maël Renouard et Martin Rueff. Paris 2007.
    Besprechung: Robert Maggiori, Libération vom 18.1.2007.
     
  • Steinat, Jens Alexander: Ernst Speer (1889-1964). Leben - Werk - Wirkung. Diss. med. Tübingen 2004.
     


  • Brückner, Heidrun / Dubilezig, Uwe / Plieninger, Konrad: Weite Horizonte. Hermann Weller 1878-1956. Klassischer Indologe, lateinischer Dichter, christlicher Humanist. Schwäbisch Gmünd 2006 (=Unterm Stein. Lauterner Schriften 6).
     
  • Cristofano, Pia di: Fritz Mohr. Leben, Werk und Bedeutung für die psychosomatische Medizin. Eine Ergobiographie in Umrissen. Würzburg 2007. Zugl. Diss. Mainz 2006.
     
  • Döring, Gerd (Hg.): 100 Jahre Hygiene, Medizinische Mikrobiologie und Virologie in der Medizinischen Fakultät und am Universitätsklinikum der Eberhard Karls Universität Tübingen. Redaktion Gerd Döring und Astrid Lutz-von Platen. Tübingen 2006.
     
  • Jasper, Gotthard: Theologiestudium in Tübingen vor 100 Jahren - im Spiegel der Briefe des Studienanfängers Paul Althaus an seine Eltern. In: ZNThG/JHMTh 13 (2006), S. 251-335
    Die Briefe vermitteln "dank der Formulierungskunst und distanzierten Beobachtungsgabe des hochbegabten jungen Studenten einen außerordentliche lebendigen Eindruck vom allgemeinen Studentenleben und vom Theologie Studium in Tübingen vor nunmehr 100 Jahren" (S. 251). Althaus schloss sich in Tübingen der Verbindung "Nicaria" an.
     
  • Junk, Anne: Paula Stebel - Ein Leben zwischen Konzertflügel und Operationstisch. In: Ruth Jansen-Degott,/ Anne Junk (Hg.): Markante Frauen. Sonderserie Offenburg, Offenburg 2006, S. 48-50.
    Die vielversprechende Pianistin (1885-1932), die ihre Karriere nach dem Ersten Weltkrieg nicht wieder aufnehmen konnte, lebte seit 1928 in Tübingen, zeitweilig als Patientin der Nervenklinik.
     
  • Peiffer, Jürgen: Hirnforschung in Deutschland 1849 bis 1974. Briefe zur Entwicklung von Psychiatrie und Neurowissenschaften sowie zum Einfluss des politischen Umfeldes auf Wissenschaftler Berlin, Heidelberg 2004 (=Schriften der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 13)
    Regesten und Auszüge zu 2.188 Briefen und Postkarten. Unter den 277 vollständig wiedergegeben Briefen stammen von Tübinger Wissenschaftler: Nr. 309 ( Michael von Lenhosséck, 1898), Nr. 726 Korbinian Brodmann, 1912), Nr. 1064 und 1961 ( Berthold Ostertag, 1925 und 1951), Nr. 1368 Ernst Kretschmer, 1933), Nr. 1398 ( Robert Gaupp, 1934), Nr. 1502 Hermann Hoffman, 1935). Das Tübinger Binswanger-Archiv wurde nur am Rande (Korrespondenz Ludwig Binswanger/Alfred Hoche berücksichtigt. Vorangestellt ist eine umfangreiche Einleitung (S. 1-165), in der Peiffer auch sein eigenes Verhältnis zur Geschichte des Faches und seiner Vertreter reflektiert: "Zur Bewertung von Wissenschaftlern in der Zeit des Nationalsozialismus (ein Nachwort in eigener Sache)" (S. 143-154).
     
  • Philippu, Athineos (Hg.): Geschichte und Wirken der pharmakologischen, klinisch-pharmakologischen und toxikologischen Institute im deutschsprachigen Raum. Innsbruck 2004.
     
  • Roots. Wurzeln der Menschheit. Katalog zur Ausstellung Roots/Wurzeln der Menschheit. Rheinisches Landesmuseum Bonn 8.7.-19.11.2006 im Rahmen des Projektes "Neandertaler + Co.", Bonn 2006.
    Enth. u. a. Beiträge von Mitarbeitern des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters (Nicolas J. Conard, Harald Floss, Miriam Noel Haidle, Ralph W. Schmitz) zur Geschichte der Erforschung der Funde von 1856 im Neandertal sowie zu den Ergebnissen der vorgeschichtlichen Forschung im Gebiet der Schwäbischen Alb (Lonetal). Nicht im Katalog genannt: In der Ausstellung wurde auch die Tübinger Dissertation Karl Fuhlrotts, des Entdeckers des Neandertalers, aus dem Jahr 1835 gezeigt.

     
  • Schibli-Ghisla, Adrian Jason: Gaupp und Kretschmer an Eugen Bleuler: Die Korrespondenz erlaubt Rückblicke auf die Rezeption der Psychoanalyse und die Kontroverse Tübingen-München. Diss. med. Zürich 2006.
    Ediert werden 14 im Archiv der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich überlieferte Briefe, die Robert Gaupp, und Ernst Kretschmer zwischen 1906 und 1930 an den Zürcher Ordinarius und Klinikdirektor Eugen Bleuler richteten.
     
  • Thiel, Jens: Akademische "Zinnsoldaten"? Karrieren deutscher Geisteswissenschaftler. In: Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, hg. von Rüdiger vom Bruch, Uta Gerhard, Aleksandra Pawliczek, Stuttgart 2006 (=Wissenschaft, Politik und Besellschaft 1), S. 167-194.
    Klaus Ziegler wird in diesem Beitrag als Beispiel eines Gegners der Nationalsozialisten erwähnt, dem dennoch, gefördert von Gerhard Fricke, mit der Habilitation 1944 der Einstieg in die wissenschaftliche Laufbahn gelang (S.171).
     
13) Veröffentlichungen 2006
  • Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt. Es folgen Veröffentlichungen aus früheren Jahren, die uns erst jetzt bekannt geworden sind.
     
  • Assmann, Rainer: Die vier Säulen des Corps
    Rhenania zu Tübingen. Tübingen 2006 (=Schriftenreihe des Archivs des Corps Rhenania zu Tübingen Nr. 15, Ausgewählte Schriften IV).
     
  • Baumann, Imanuel: Dem Verbrechen auf der Spur. Ein Geschichte der Kriminologie und Kriminalpolitik in Deutschland 1880 bis 1980 (= Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts 13).
    Behandelt im Abschnitt "Polizeiliche Verbrechensbekämpfung und nationalsozialistische Vernichtungspolitik" am Beispiel Robert Ritters die "Verknüpfung von wissenschaftlichem Rassismus mit polizeilicher Verfolgungspraxis" (S. 110f.). - Behandelt S. 303-307 u. a. den ersten Inhaber des Tübinger Lehrstuhls für Kriminologie, Hans Göppinger, und die "Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung" sowie die Dominanz täterorientierter psychopathologischer Forschungsansätze, die in den späten 1960er Jahren Erneuerungstendenzen des Faches verzögert habe.
     
  • Berger, Peter-Michael: Die erste Phase einer systematischen Suche nach Raubgut in der Universitätsbibliothek Tübingen. Ein Werkstattbericht. In: Jüdischer Buchbesitz als Raubgut. Frankfurt am Main 2006, S. 341-348 S. 66-70.
     
  • Binder, Hans-Otto: Im Dienst für Staat und Nation. Die Universität Tübingen im Ersten Weltkrieg. In: Schwabenspiegel. Literatur vom Neckar bis zum Bodensee 1800 - 1950, Hrsg. von Manfred Bosch, Ulrich Gaier, Wolfgang Rapp, Peter Schneider und Wolfgang Schürle. Biberach 2006, Bd. 2,1, S. 625-535.
    Behandelt vor allem die Kriegspublizistik der Universität und ihrer Angehörigen: Kriegsvorträge und "Tübinger Kriegsschriften") (S. 628-229), Kriegszeitungen und Weihnachtsgrüße für die Studierenden (S. 631) sowie Vorträge und publizistische Aktivitäten von Adolf Schlatter (S. 630), Paul Wurster (S. 630f.), Johannes Haller (S. 631f.) und anderen, die Kriegspublizistik der Verbindungen (S. 632f.) sowie literarische Niederschläge (S. 633-635), darunter als neues literarisches Genre den Tübinger Gôgen-Witz.
     
  • D'Arcangelis, Andrew Rocco Merlino: Die Jenischen - verfolgt im NS-Staat 1934 - 1944: eine sozio-linguistische und historische Studie. Hamburg 2006 (=Schriftenreihe Studien zur Zeitgeschichte; Bd. 55). Zugleich Diss. der Hochsch. für Wirtschaft und Politik in Hamburg 2004 unter dem Titel: Die Verfolgung der sozio-linguistischen Gruppe der Jenischen (auch als die deutschen Landfahrer bekannt) im NS-Staat 1934 - 1944.
    Schwerpunkt ist Kapitel 4 "Die deutschen Rassenhygieniker inszenieren die Verfolgung der Jenischen in den Jahren 1935-1944" (S. 229-437), das knapp zur Hälfte von Robert Ritters kriminalbiologischen bzw. rassenhygienischen Arbeiten und ihrer Umsetzung in der NS-Gesetzgebung und -Verfolgung handelt. Zwei Exkurse gehen auf Lützenhardt bei Horb ein (S. 265-280).
     
  • 125 Jahre Musikwissenschaft an der Universität Tübingen. Tübingen 2006.
    Begleitheft zu einer Ausstellung in der Kapelle des Pfleghofs. Anknüpfungspunkt für die Jubiläumsfeier war die Habilitation von Universitätsmusikdirektor Emil Kauffmann für das Fach Musikgeschichte im Jahr 1881.
     
  • Fata, Márta: Studenten aus Ungarn und Siebenbürgen an der Universität Tübingen: eine 500 Jahre lange Beziehungs- und Wirkungsgeschichte. - In: Peregrinatio Hungarica: Studenten aus Ungarn an deutschen und österreichischen Hochschulen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Hrsg. von Márta Fata ... Stuttgart, 2006 (Contubernium; 64), S. 229-264.
    Internationale Tagung an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 17.-18.10.2003.
     
  • Förder, Gabriele: Aber bitte mit Flugblatt!. In: attempto! Nr. 20 (11/2006), S. 34-35.
    Über die Flugblattsammlung des Universitätsarchiv und die Konservierungsmaßnahmen im Rahmen des Landesrestaurierungsprogramms 2005.
     
  • Füssel, Marian: Gelehrtenkultur als symbolische Praxis. Rang, Ritual und Konflikt an der Universität der Frühen Neuzeit. Darmstadt 2006 (Symbolische Kommunikation in der Vormoderne. Studien zur Geschichte, Literatur und Kunst).
    Besonders berücksichtigt wurden die "Leituniversitäten" Tübingen - als charakteristisches Beispiel einer landesherrlichen Universität - Helmstedt, Ingolstadt und Freiburg sowie in geringerem Maß Heidelberg, Halle, Wittenberg und Leipzig. An Tübinger Beispielen finden sich insbesondere in Kapitel V.3 "'Feder contra Degen'. Universität und Adel" die Abschnitte "Die 'Unbescheidenheit' des Adels in Tübingen" (S. 262-264), "Universität vs. Adelsschule. Zur Statuskonkurrenz zwischen Tübinger Dollegium Illustre und der Universität" (S. 264-270), "Arma contra litterae. Ein Obristlieutenant gegen die Tübinger Universität" (S. 270-273), in Kapitel V.4 "Stadt und Universität" der Abschnitt "Gefährlich Eide. Das Verhältnis von Universität und Stadt in Tübingen" (S. 291-296).
     
  • Georg, Andree: Das Studium der Forstwissenschaften im "Naturwissenschaftlichen Zeitalter" (1880-1920) in Württemberg und Baden. Diplomarbeit an der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Universität Freiburg (Prof. U. E. Schmidt / Prof. S. Lewar) 2006.
     
  • Gerhard, Johann Hinrich: Erinnerungen an Tübingen nach fünfzig Jahren. Tübingen 2006 (=Schriftenreihe des Archivs des Corps Rhenania zu Tübingen Nr. 15, Ausgewählte Schriften VI).
    Auszug aus den 2002 verfassten Lebenserinnerungen des Verfassers mit einem Nachtrag 2005.
     
  • Germann, Susanne: Ein Leben in Ostasien. Die unveröffentlichten Reisetagebücher des Arztes, Anthropologen und Ethnologen Erwin Baelz (1849-1913). Bietigheim-Bissingen 2006 (=Schriftenreihe des Archivs der Stadt Bietigheim-Bissingen I Band 6).
    Behandelt S. 31-35 die Tübinger Studienzeit 1866-1868.
     
  • Hantke, Manfred: Über die "reachte ond wirkliche volksgemoi'schaft". Die Geschichte der "Rede auf Alt-Tübingen" aus dem Jahre 1934 von Professor Theodor Haering. In: Tübinger Blätter 93 (2006/2007), S. 45-50.
     
  • Harms, Volker / Korff, Gottfried / Michels, Anette (Hg.): Achtunddreissig Dinge: Schätze aus den Natur- und Kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität Tübingen. Tübingen
    2006. [Ausstellung an der Universität Tübingen in der Neuen Aula, Kleiner Senat, vom 19.05. - 28.05.2006].
     
  • Hille, Nicola: Das Kunsthistorische Institut der Universität Tübingen und die Berufung von Hubert Schrade zum Ordinarius im Jahr 1954. In: Schwerpunkt: Kunstgeschichte an den Universitäten in der Nachkriegszeit. Göttingen 2006, S. 171-194.
     
  • Huber, Hans Dieter: Tübinger Paukereien im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. In: Einst und Jetzt 51 (2006), S. 27-67.
    Ein Quellen- und Literaturverzeichnis zu diesem Beitrag befindet sich bei den Akten des Universitätsarchivs.
     
  • Kieffer, Andreas: Schlamm und Akten ohne Gold. In: Archivnachrichten
    des Landesarchiv Baden-Württemberg Nr. 33 vom Dezember 2006, S. 19f. [Behandelt die Restaurierung hochwassergeschädigter Tübinger Archivalien im Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut. Es handelt sich um Akten von Universitätsstiftungen sowie solche der Juristischen Fakultät, auf denen das Goldersbach-Hochwasser im Sommer 1951 eine dicke Lehmkruste hinterlassen hatte und die seitdem unbenutzbar waren.]
     
  • Köpf, Ulrich: Die Jüngere Tübinger Schule. In: Jahrbuch für finnisch-deutsche Literaturbeziehungen 38 (2006), S. 98-110.
    Vortrag bei einer Tagung über den finnischen Politiker und Philosophen Johan Vilhelm Snellmann, für dessen Werdegang die Begegnung mit F. C. Baur u.a. Tübingern von großer Bedeutung war.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Adelheid Muckelmann: Nach und nach nahmen die Querelen zu. Die Tochter des 1937 von den Nazis entlassenen Mathematik-Professors Erich Kamke wurde 1942 als "Halbjüdin" aus dem Studium gedrängt. In: Schwäbisches Tagblatt vom 11.1.2006.
     
  • Lonhard, Otto-Günter: Der alte Hans Entringer in Tübingen. In: Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde 24 (2004/2006), S. 248-254.
     
  • Levsen, Sonja: Elite, Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900-1929. Göttingen 2006 (=Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft 170).
     
  • Müller-Schwefe, Gerhard: Vom Sprachmeister zum Professor. Die Geschichte des Englischen Seminars an der Universität Tübingen. Von den Anfängen (1735) bis zur Gegenwart. Tübingen 2006.
     
  • Paletschek, Sylvia: Tübinger Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg: Kriegserfahrungen an der "Heimatfront" Universität und im Feld. In: Schwabenspiegel, Bd. 2,1. Biberach/Riß 2006, S. 637-645.
     
  • Renz, Alfons: Das gelobte Land der Zoologen: Meeresbiologen und das Tübinger Naturalienkabinett im 19. Jahrhundert. In: Kunstformen des Meeres, Tübingen 2006, S. 82-102.
     
  • Scherb, Ute: Die Zeit kennen lernen: Tübinger Studentinnen im Nationalsozialismus. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 65 (2006), S. 417-432.
     
  • Scheuren-Brandes, Christoph M.: Der Weg von nationalsozialistischen Rechtslehren zur Radbruchschen Formel. Untersuchungen zur Geschichte der Idee vom "Unrichtigen Recht". Paderborn (=Rechts- und Staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft, NF., Bd. 113).
    "Die sogenannte Radbruchsche Formel, die der Heidelberger Rechtsphilosoph und Strafrechtler Gustav Radbruch 1946 in seinem Aufsatz "Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht" aufgestellt hat, ist der bekannteste Versuch in der Rechtsphilosophie, sich methodisch mit dem in den Jahren 1933 bis 1945 begangenen nationalsozialistischen Unrecht auseinanderzusetzen." (S. 13). Der Verfasser untersucht, ob sich Ansätze hierzu sowie zu der nach 1945 einsetzenden "Naturrechtsrenaissance" auch bei anderen Rechtslehrern finden und behandelt neben Heinrich Rommen, Wilhelm Sauer und Erik Wolf vor allem den Tübinger Juristen Walther Schönfeld (S. 83-128), dessen Nachlass im Universitätsarchiv erstmals ausgewertet wurde und dessen Wirken hiernach in einem neuen Licht erscheine. Ein "typischer" NS-Jurist sei Schönfeld, den Carlo Schmid zu den wenigen Beispielen für eine "Umkehr von innen her" rechnete, nicht gewesen.
     
  • Schmidt, Mark: Alte Akten - Neue Gräber? Materialien zu Julius Naue und Johannes Dorn. In: Grundlegungen. Beiträge zur europäischen und afrikanischen Archäologie für Manfred K. H. Eggert, hrsg. von Hans-Peter Wotzka. Tübingen 2006, S. 27-40.
    Naue betätigte sich autodidaktisch in großem Umfang als Ausgräber prähistorischer Grabstätten in Oberbayern. Aufgrund der daraus hervorgegangenen Publikationen erwarb er in Tübingen 1887 den Doktorgrad. Mit Edition der wesentlichen Schriftstücke der Tübinger Promotionsakte (S. 33-39).
     
  • Simon, Gerd: Rassismus hinter konservativer Fassade?: Zur Geschichte der Tübinger Germanistik im Nationalsozialismus. In: Schwabenspiegel, Bd. 2,1. Biberach/Riß 2006, S. 343-350.
     
  • Veit, Ulrich: Notizen aus der Provinz: Zu den Anfängen ur- und frühgeschichtlicher Forschung an der Universität Tübingen. In: Callmer, Johan / Meyer, Michael / Struwe, Ruth /, Theune, Claudia (Hg.): Die Anfänge der ur- und frühgeschichtlichen Archäologie als akademisches Fach (1890-1930) im europäischen Vergleich. Internationale Tagung an der Humboldt-Universität zu Berlin vom 13.-16. März 2003. Rahden/Westfalen 2006 (=Berliner archäologische Forschungen 2), S. 116-116.
    Würdigt besonders den Tübinger Urgeschichtler Robert Rudolf Schmidt (1882-1950). Enthält umfangreiche Literaturnachweise und einen Anhang: Urgeschichtliche Lehrveranstaltungen der Universität Tübingen 1896-1944 (S. 113-116).
     
  • Wendel, Klaus: Für die Mathematik begabt, zum Lehren berufen, von der Musik begeistert. Der Mathematiker und Musikwissenschaftler Bernhard von Gugler (1812-1880). Münster 2006.
    Behandelt S. 61-64 auch die Doktorpromotion Guglers in Tübingen.
     
  • Wittern, Ursula / Hirschmüller, Albrecht: Medikamentöse Therapie psychisch Kranker in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Arzneischatz von Ludwig Binswanger sen. in seinem "Asyl Bellevue". In: Gesnerus 59 (2002), S. 198-223.
     


  • Bruzzone, Daniele: Forme dell' esistenza e dimensioni della cura. Il carteggio inedito di Frankl-Binswanger (1948-1957). In: Ricerca di Senso. Analisi esistenziale e logoterapia frankliana 1 (2003), S. 295-331.
    Behandelt den ungedruckten Briefwechsel zwischen Binswanger und dem Begründer der "Logotherapie" bzw. "Existenzanalyse, Victor E. Frankl, der im Viktor-Frankl-Institut, Wien, und im Tübinger Binswanger-Archiv überliefert ist.
     
  • Wendelborn, Sören: Der Gestaltpsychologe Karl Duncker. Biographische Rekonstruktionen auf der Grundlage bisher unzugänglicher Archivalien sowie Äußerungen von Zeitzeugen. Frankfurt 2003 (=Beiträge zur Geschichte der Psychologie 21).
    Für diese Arbeit konnte die Bellevue-Krankengeschichte Dunckers ausgewertet werden.
     
  • Holzinger, Stephanie: Die Arzt-Patienten-Beziehung in der Sicht von Erwin Straus unter besonderer Berücksichtung seines Briefwechsels mit Ludwig Binswanger. Berlin 2004.
     
  • Marazia, Chantal: L'internamento dei grandi: Ludwig Binswanger e la clinica Bellevue. In: Medicina & Storia. Rivista di Storia della Medicina e della Sanità 5 (2005) Nr. 10, S. 75-92.
     
  • Burbulla, Julia: Gärten für psychisch Kranke. In: Julia Burbulla / Susanne Karn / Gabi Lerch (Hg.): Stadtlandschaften. Schweizer Gartenkunst im Zeitalter der Industrialisierung. Rapperswil 2006, S. 150-157.
    Behandelt S. 154-155 den Park der Binswangerschen Kuranstalt Bellevue.
     


  • Burkard, Dominik: Theologie und Gesellschaft im Umbruch: die Katholisch-Theologische Fakultät Tübingen in der Weimarer Republik. In: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 24 (2005), S. 51-85.
     
  • Füssel, Marian: "Die neue präeminenzische Unordnung". Rangkonflikte an den Universitäten Tübingen und Ingolstadt in der Frühen Neuzeit.. In: Füssel, Marian / Weller Thomas (Hg.): Ordnung und Distinktion. Praktiken sozialer Repräsentation in der ständischen Gesellschaft. Münster 2005, S. 49-75.
     
  • Huber, Hans: Conrad Dietrich Haßler und seine Ulmischen Landsleute in Tübingen: Quellen zur Geschichte der Landsmannschaft Ulmia zu Tübingen und zur Bürgergeschichte der Stadt Ulm im 19. Jahrhundert, Tübingen 2005. (Quellen zur Geschichte der Ulmia Tübingen.)
     
  • Hübner, Klaus (Hg.): Prakatische Sklerotherapie. Anleitung zur Sklerosierungsbehandlung der Variskose und anderer Indikationen. Essen 2005.
    Geht auch auf die Geschichte der Sklerotherapie und den Beitrag Paul Linsers (1871-1963) ein (S. 15-27). Dieser "war der erste deutsche Arzt, der die Sklerosierung von Varizen systematisch an der Universitäts-Hautklinik Tübingen betrieb". (S. 19).
     
  • Rosenstock, Eva: 'Philander': Ludwig Hopf (1838-1924) aus Esslingen und seine 'Medizinischen und anthropologischen Märchen'. In: Esslinger Studien 44 (2005), S. 99-116.
    Behandelt u. a. S. 100-104 Studienzeit - Theologie, dann Medizin, in Tübingen in den Jahren 1858-1865 (S. 100-104).
     
  • See, Klaus von: Hermann Schneider und der Nationalsozialismus. Mit einem Anhang: "ich bin kein freier Mensch mehr ..." - Hermann Schneider im Briefwechsel mit Andreas Heusler 1920-1939. In: Klaus von See / Julia Zernack: Germanistik und Politik in der Zeit des Nationalsozialismus. Zwei Fallstudien: Hermann Schneider und Gustav Neckel. Heidelberg 2004 (=Frankfurter Beiträge zur Germanistik 42), S. 9-58 und S. 59-109 (Anhang).
    Behandelt u. a. Schneiders Wirken als Gastprofessor in Bukarest 1943-1944 (S. 23-27), Schneiders Mitwirkung bei der Tübinger Habilitation des Ahnenerbe-Mitarbeiters Otto Plassmann 1943 (S. 28-30), den auf einer Namensverwechslung beruhenden Vorwurf, Schneider habe das "Bekenntnis der Professoren ... zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat" vom 11.11.1933 unterzeichnet (S. 46-48) und sein Verhältnis zu dem NS-nahen Schriftsteller Erwin Guido Kolbenheyer. (S. 52-56). Der Autor sieht im "Fall Schneider" ein Lehrstück "nicht nur für das Verhalten von Gelehrten während der NS-Diktatur, sondern auch für die Schwierigkeiten der Nachlebenden, dieses Verhalten differenziert und gerecht zu beurteilen." (S. 13).
     
  • Gall, Edzard: Eschenburg in Tübingen. Wissenschaftliche Politik als Wissenschaft von den Spielregeln der Demokratie. Magisterarbeit im Fach Politikswissenschaft (Prof. Nikolaus Werz / Prof. Jakob Rösel) Rostock 2004.
     
  • Baumann, Imanuel: Interpretation und Sanktionierung von Jugendkriminalität. In: Ulrich Herbert (Hg.): Wandlungsprozesse in Westdeutschland. Belastung, Integration, Liberalisierung 1945-1980. Göttingen 2002 (=Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts 1), S. 348-378.
    Die kriminalbiologischen Deutungsmuster in der Nachfolge des sozialpathologischen Gesellschaftsmodells, die in den 1950er Jahren dominieren, verlieren seit Anfang der 1960er Jahre stetig an Erklärungspotential. Mit der "Dekonstruktion" des "Psychopathen" werden schließlich Resozialisierung und "Recht auf Therapie" in den 1970er Jahren zu zentralen Forderungen. Aus dem Universitätsarchiv wurden für diese Studie Korrespondenzen der Kriminalbiologischen Gesellschaft ausgewertet (S. 365f.), die in den Akten des Instituts für Kriminologie überliefert sind.
     
  • Trepte, Welf: Chirurgie 1935 - Frauenklinik 2002 - Wellness-Center 2035: Die Entwicklung eines Gartens im Laufe von hundert Jahren am Beispiel der Chirurgischen Universitätsklinik in Tübingen. Diplomarbeit an der Fachhochschule Nürtingen WS 2001/2002.
     
  • Tidwell, Thomas T.: Wilhelm Schlenk: The Man behind the Flask. In: Angewandte Chemie International Edition (40) 2001, S. 331-337.
    Deutsche Übersetzung in: Angewandte Chemie 40 (2001).
     
  • Bauer, Sonja-Maria: Die Veränderung von Lehrfächern und Lehrinhalten an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Rainer Christoph Schwinges (Hg.): Artisten und Philosophen. Wissenschafts- und Wirkungsgeschichte einer Fakultät vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Basel 1999 (=Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte 1), S. 181-205.
     
14) Veröffentlichungen 2005
  • In dieser Zusammenstellung sind auch einige Veröffentlichungen berücksichtigt, die bereits vor 2005 erschienen, von denen das Universitätsarchiv aber erst jetzt Kenntnis erhalten hat. Publikationen aus dem Tübinger Binswanger-Archiv und zu Ludwig Binswanger sind am Ende gesondert zusammengestellt.
     
  • Arnold, Jürg: Wilhelm Ganzhorn. Dichter, Revolutionär, Altertumsforscher 1818-1980. In: Lebensbilder aus Baden-Württemberg 21 (2005), S. 150-191.
    Zur Tübinger Studienzeit S. 152-153. Unter den rund 140 in Tübingen entstandenen Gedichten ist nur eines mit Universitätsbezug: "Beschluß des Krähwinkler Senats in Bezug auf die aus ihrer Stadt Studierenden."
     
  • Bauer, Sonja-Maria: Das Studium an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen zur Zeit von Friedrich Christoph Oetinger. In: Mathesis, Naturphilosophie und Arkanwissenschaft im Umkreis Friedrich Christoph Oetingers (1702-1782), Stuttgart 2005, S. 25-41.
     
  • Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 10. Tübingen 2005.
    Die Beiträge sind unter den Autorennamen einzeln aufgeführt.
     
  • Blumer, Rolf-Dieter / Butenuth, Janine / Münzenmayer, Hans-Peter: Der Reichenbachsche große astronomische Kreis im Observatorium von Schloss Hohentübingen. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg 34 (2005), S. 21-24.
     
  • Derendingerhaus 1905-2005. Beiträge zur Geschichte der Burschenschaft Derendingia. Anlässlich des 100jährigen Bestehens des Derendingerhauses im Auftrag der Burschenschaft Derendingia herausgegeben von Herbert Raisch und Rainer Obermüller. Tübingen 2005.
    Enthält neben Baugeschichte und architektonischer Würdigung des Hauses auch Ausführungen zur Geschichte der Burschenschaft, zum 1922 nach Entwurf von Bernhard Pankok errichten Gefallenenehrenmal der Verbindung und zu den Tübinger Verbindungshäusern insgesamt. Zahlreiche Fotos, auch aus dem Verbindungsleben, sowie einer Bilddokumentation sämtlicher Tübinger Verbindungshäuser nach historischen Vorlagen und Aufnahmen vom März 2005.
     
  • Eck, Helmut: Robert Gradmann. Pfarrer, Botaniker, Universitätsbibliothekar und Professor für Geographie 1865-1950. In: Lebensbilder aus Baden-Württemberg 21 (2005), S. 413-435.
     
  • Eck, Helmut: Wenn Petrus grollt ... Hochwasser und Hochwassergefahren im Raum Tübingen. In: Tübinger Blätter 92 (2005/2006), S. 55-64.
    Geht auch auf das Hochwasser 1951 ein, bei dem die Altregistratur des Akademischen Rektoramts im Keller der Neuen Aula in Mitleidenschaft gezogen wurde.
     
  • Faber, Bernhard: Die Landsmannschaft Ulmia 1929 bis 1939. In: 150 Jahre Landsmannschaft Ulmia zu Tübingen. Tübingen 1990, S. 26-69.
     
  • Fichtner, Gerhard: Renaissance der Medizin. Leonhart Fuchs und die Reform von Medizin und Universität in Tübingen. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 10, Tübingen 2005, S. 9-34.
     
  • Faber, Rolf: Die Oranier-Gedächtnis-Kirche - ein Baudenkmal im Wandel der Zeit. In: 100 Jahre Oranier-Gedächtnis-Kirche 1905-2005. Wiesbaden-Biebrich 2005, S. 13-53.
    Behandelt S. 18-22 auch die Biographie des Biebricher Gemeindepfarrers Camill Gerbert, der 1884 in Tübingen mit einer Dissertation über die Straßburger Sektenbewegung zur Zeit der Reformation zum Dr. phil. promoviert worden war.
     
  • Firla, Monika: Siru Pedro Olympio, Matthias Yawo Anthony und Martin Aku. Drei togolesische Mediziner in Deutschland 1914-38 und ihr weiterer Lebensweg. Stuttgart 2005 (=Materialien zum Jour fixe in der Afrika-Abteilung im Linden-Museum Stuttgart 2).
    Behandelt im Kapitel "Historische Voraussetzungen und Rahmenbedingungen" auch die Rolle der Norddeutschen Missionsgesellschaft, deren ehemaliger Direktor Martin Schlunk seit 1928 als Professor für Missionswissenschaft in Tübingen lehrte, wo Mathhias Yawo Anthony (1902-nach 1935) (Biographie S. 94-111) und Martin Aku (1913-1970) (Biographie S. 119-163) studierten.
     
  • Gerner, Berthold: Guardinis theologische Studienzeit. Erläuterungen zu seinen autobiographischen Aufzeichnungen. München 2005.
    Behandelt S. 24-54 "Drei Semester Tübingen" 1906-1908.
     
  • Hantke, Manfred: "... und hörte nicht auf, des Führers Genialität zu preisen." Der Tübinger Professor Theodor Haering verachtete die Weimarer Republik und machte sich für einen Ständestaat stark. In: Schwäbisches Tagblatt vom 29.1.2005.
     
  • Hausmann, Frank-Rutger: Johann Gottlieb Nörrenberg (1787-1862), Physiker, Mathematiker und Astronom. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 83 (1967), S. 159-166.
     
  • Heiligensetzer, Lorenz / Trueb, Isabel / Möhle, Martin / Dill, Ueli (Hg.): Treffenliche schöne Biecher. Hans Ungads Büchergeschenk und die Universitätsbibliothek Basel im 16. Jahrhundert. Basel 2005.
    Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung der Universitätsbibliothek Basel, 27.8.-5.11.2005. Behandelt im Überblick Ungnads Biographie, die Geschichte des Uracher Bibeldrucks und Ungnads nicht realisierten Plan, nach Basel überzusiedeln. Geht auch auf Primus Truber und Ungnads Mitarbeiter "Stephan Consul" und Antun Dalmata ein. Beschreibung der in Basel vorhandenen Drucke, deren Einbände überwiegend auf den Tübinger Buchbinder Samuel Streler zurückgehen.
     
  • Hille, Nicola: Eine Kontroverse des Jahres 1932 und ihre Folgen für das Tübinger Institut für Kunstgeschichte. In: Nikola Doll / Christian Fuhrmeister / Michael H. Sprenger (Hg.): Kunstgeschichte im Nationalsozialismus. Beiträge zur Geschichte einer Wissenschaft zwischen 1930 und 1950. Begleitband zur Wanderausstellung "Kunstgeschichte im Nationalsozialismus", Weimar 2005, S. 99-115.
    Der Kunsthistoriker Georg Weise (1888-1978) hatte sich 1932 in der Presse kritisch mit einem Vortrag auseinandergesetzt, den Paul Schultze-Naumburg im Auftrag des Kampfbundes für deutsche Kultur in Tübingen gehalten hatte. Das führte 1933 vorübergehend zur Suspendierung Weises.
     
  • Huber, Hans: Die Rekonstitution der Landsmannschaft Ulmia nach dem zweiten Weltkrieg. Versuch eines hochschulpolitischen Stimmungsberichtes aus den Jahren 1948 bis 1953. In: 150 Jahre Landsmannschaft Ulmia zu Tübingen. Tübingen 1990, S. 72-169.
     
  • Kanz, Kai Torsten: "Welch herrliches Land, ein wahres Paradies." Die Forschungsreise von Carl Heinrich Köstlin (1755-1783) in Italien im Kontext der deutsch-italienischen Wissenschaftsbeziehungen des späten 18. Jahrhunderts. In: Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie, Bd. 11, Berlin 2005, S. 19-51.
     
  • Kapellen, Michael: Doppelt leben. Bernward Vesper und Gudrun Ensslin. Die Tübinger Jahre. Tübingen 2005.
     
  • Kießling, Constanze Verena: Die Umsetzung des nationalsozialistischen Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses an der Universitätsnervenklinik Tübingen am Beispiel der im Jahr 1936 begutachteten Männer. Diss. med. Tübingen 2005.
    Behandelt u. a. die Einstellung der Direktoren Robert Gaupp und Hermann F. Hoffmann zu dieser Frage (S. 43-50) sowie in einem Exkurs Robert Ritter (S. 62-66).
     
  • Knöll, Stefanie: Geistesadel. Grabmonumente für Professoren in Oxford, Leiden und Tübingen im 17. Jahrhundert. In: Macht und Memoria, Köln 2005, S. 71-89.
     
  • Kremer, Joachim: Klingende Denkmäler? Traukompositionen in südwestdeutschen Leichenpredigten der Frühen Neuzeit. In: Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg 2005, Heft 2, S. 10-15.
    Behandelt S. 12f. auch die Trauermusik ("Carmen lugubre ...") des Stuttgarter Hofkapellmusikers Wolfgang Rhau für Pulcheria Crusius, die 1594 mit 19 Jahren verstorbene Tochter des Tübinger Gräcisten Martin Crusius.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Der vergebliche Ruf nach Tübingen. Friedrich Schiller liebäugelte mit einer hiesigen Professor, doch Weimars Herzog Karl August hatte das attraktivere Angebot. In: Schwäbisches Tagblatt vom 12.3.2005.
     
  • Lerchenmüller, Joachim: Das Ende der Reichsuniversität Straßburg in Tübingen. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 10, Tübingen 2005, S. 115-174.
    Mit Kurzbiogrammen der Dozenten und Mitarbeiter der Reichsuniversität, die 1944/45 bei deren "Verlegung" nach Tübingen kamen oder später dem Tübinger Lehrkörper angehörten: Ernst Anrich (1906-2001), Irmgard Born (1917-), Karl Brecht (1912-1982), Emil Breuer (1979 Tübingen), Carl Heinz Brieskorn (1913-2000), Erwin Bünning (1906-1990), Richard Dehm (1907-1996), Hans Dölle (1693-1980), Bernhard Erat (1914-), Adalbert Erler (1904-1992), Gerhard Fricke (1901-1980), Hans Fromm (1919-), Hans Galinsky (1909-1991), Heinrich Gebhardt (1905-), Martin Göhring (1903-1968), Albert Hirn (12.8.1888-), August Hirt (1898-1945), Kurt Hofmeier (1896-1989), Ludwig Holleck (1904-1976), Otto Huth (1906-1998), Edgar Knapp (1906-1978), Wolfgang Lehmann (1905-1980), Karl Mägdefrau (1907-1999), Hermann Menhardt (1888-1963), Hans Peters (1908-1996), Ludwig Raiser (1904-1980), Adolf Rieth (1902-1984), Hans Ritschl (1897-1993), Herta Sagromsky (1914-1996), Ferdinand Schlemmer (1898-1973), Hubert Schrade (1900-1967), Friedrich Schürr (169-1980), Wilhelm Simonis (1909-2003), Kurt Wais (1907-1995), Hermann Weber (1899-1956), Friedrich-Wilhelm Wentzlaff-Eggebert (1905-1999), Friedrich Weygand (1911-1969), Eduard Willeke (1899-1974), Fritz Wolff (1897-1960), Karl Zeile (1905-1981), Klaus Ziegler (1908-1978).
     
  • Moses, Simone: Alt und krank. Ältere Patienten in der Medizinischen Klinik der Universität Tübingen zur Zeit der Entstehung der Geriatrie 1880 bis 1914. Stuttgart 2005. (=Medizin, Gesellschaft und Geschichte. Jahrbuch des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung. Beiheft 24.)
     
  • Reuther, Carmen: Tübinger und "Fremde" in der Fotografie des Lokalpressefotografen Alfred Göhner (1907-1985). Tübingen 2005 (Magisterarbeit im Fach Empirische Kulturwissenschaft).
    Behandelt im Kapitel "Universität" Göhners Aufnahmen von Gaststudenten und ausländischen Professoren (S. 61-71).
     
  • Rex, Friedemann: Friedrich Eduard von Reusch. Erster Physiker an der ältesten Naturwissenschaftlichen Fakultät Deutschlands vor 125 Jahren. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 10, Tübingen 2005, S. 35-50.
     
  • Rieger, Reinhold: Religionsgeschichte außerhalb der 'Religionsgeschichtlichen Schule' - Der Tübinger Alttestamentler und Orientalist Julius Grill (1840-1930). In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 10, Tübingen 2005, S. 51-114.
     
  • Rohweder-Rückert, Heike: Der Unterricht in Materia medica vorzugsweise für Pharmazeuten in der ersten Häfte des 19. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Universitäten München und Tübingen. Augsburg 2005 (= Algorismus. Studien zur Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften 49).
    Bem.: Tübingen wurde für den Vergleich mit Ingolstadt/Landshut/München wegen der Vorlesungsnachschriften aus den Jahren 1795 und 1809/10 gewählt, die in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main überliefert sind und eine für diese Zeit singuläre Quelle darstellen. Zu Tübingen und den Fachvertretern Gottlieb Konrad Christian Storr (1749-1821) und Ferdinand Gottlob Gmelin (1782-1848) besonders "Materia medica in Tübinger Vorlesungsnachschriften von 1795/96 und 1809-1810" (Kap. 6, S. 146-203). Im Ergebnis wird Storr als für seine Zeit "sehr fortschrittlich" beurteilt. Auch Gmelin müsse gegenüber Landshut, wo damals anders als in Tübingen bereits ein Pharmazeutisches Institut bestand, nicht zurückstehen (S. 202-203).
     
  • Ruster, Thomas: "Ein heiliges Sterben". - Der Zweite Weltkrieg in der Deutung deutscher Theologen. In: Zur Debatte. Themen der Katholischen Akademie in Bayern 25 (2005), S. 10-12.
    Behandelt neben Erich Przywara und Joseph Bernhart auch - als Beispiel für die Gleichschaltung des Christentums "mit dem nationalsozialistischen Projekt" - den Tübinger Dogmatiker Karl Adam.
     
  • Schäfer, Volker: Aus dem "Brunnen des Lebens". Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. Hrsg. von Sönke Lorenz und Wilfried Setzler, Ostfildern 2005 (=Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 5).
    Enth. auch Beiträge zu Hegel, Schelling und Hölderlin sowie (S. 395-400) ein "Schriftenverzeichnis Volker Schäfer".
     
  • Taigel, Hermann: Louis Laiblin, Privatier. Ein Schwäbischer Mäzen. Pfullingen 2005 (= Beiträge zur Pfullinger Geschichte 14).
    Behandelt Laiblins Spenden - insbesondere für Weltkriegsliteratur - an die Universitätsbibliothek und seine Ernennung zum Ehrensenator 1924 (S. 113-123) sowie die Verleihung der Ehrendoktorwürde an seinen Privatsekretär Alfred Ney (1875-1930) durch die Medizinische Fakultät im Jahr 1923 (S. 24).
     
  • Universitätsklinikum Tübingen (Hg.): 200 Jahre Universitätsklinikum Tübingen. Tübingen 2005.
    Enthält u.a.: Albrecht Hirschmüller: Die Gründung des Klinikums (S. 32-37). - Elke Thran: Alltag in der Alten Burse (S. 38-43). - Ulrich Metz: Menschen im Klinikum (Fotorepeortage, S. 44-71). - Elke Thran: Gut gewachsen. Aus der engen Burse in einen eigenen Stadtteil (S. 80-87). - Gernd Grün / Urban Wiesing: Das Klinikum im Nationalsozialismus. Medizin jenseits der Moral (S. 88-93). - Elke Thran: Das Klinikum nach 1945. Das Klinikum wächst - und wird erwachsen (S. 94-99).
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Die Burse und ihre vielen Namen. In: attempto! Nr. 18 (10/2005), S. 36-37.
     
  • Zum 100. Geburtsg von Professor Dr. Dres. h.c. Ludwig Raiser (27.10.1904-13.06.1980). Symposion der Tübinger Juristischen Fakultät Mit Beiträgen von Martin Nettesheim, Urlich Bälz, Wernhard Möscher, Harm Peter Westermann. Tübingen 2005 (=Tübinger Universitätsreden N. F. 44, Reihe der Juristischen Fakultät 22).
     


  • Geigenmüller, Hans: Ludwig Binswangers Weg zur Daseinsanalyse. In: Dino Larese (Hg.): Philosophen am Bodensee, Friedrichshafen 1999, S. 77-83.
     
  • Gockel, Bettina: Der Künstler als Objekt psychiatrischer Theorie und Praxis. Zu Ernst Ludwig Kirchner und Ludwig Binswanger d. J. In: Georges-Bloch-Jahrbuch des Kunsthistorischen Instituts der Universität Zürich 2003.
     
  • Grimm, Marion: Alfred Storch (1888-1962). Daseinsanalyse und anthropologisches Psychiatrie. Diss. med. Gießen 2004.
    Storch war 1919 bis 1927 an der Universitätsnervenklinik in Tübingen, dann bis zu seiner Emigration in die Schweiz 1933 in Gießen tätig und zählt als Vertreter der Daseinsanalyse zu den wichtigen Gesprächspartnern Ludwig Binswangers.
     
  • Holzinger, Stephanie: Die Arzt-Patienten-Beziehung in der Sicht von Erwin Straus unter besonderer Berücksichtung seines Briefwechsels mit Ludwig Binswanger. Berlin 2004 (Diss. Humboldt-Universität).
     
  • Lanzoni, Susan: The Prominence of Subjective Exeperience in Phenomenological Psychiatry.
    Vorgetragen im November 2003 bei der Jahrestagung der History of Science Society in Campbridge/Massachusetts.
     
  • Lanzoni, Susan: An Epistemologiy of the Clinic: Ludwig Binswanger's Other. In: Critical Inquiry 30.1 (2003), S. 160-186.
     
  • Lanzoni, Susan: Diagnosing Modernity: Mania and Authenticity in the Existential Genre In: Configurations 2004, S. 107-131.
     
  • Lanzoni, Susan: Existential Encounter in the Asylum: Ludwig Binswanger's 1935 Case of Hysteria. In: History of Psychiatry 15.3 (2004), S. 285-304.
     
  • Lanzoni, Susan: Mania and Authenticity in the Existential Genre. In: Configurations 12.1 (2004), S. 107-131.
     
  • Lanzoni, Susan: The enigma of subjectivity: Ludwig Binswanger's existential anthropology of mania. In: History of the Human Sciences 18 (2005), S. 23-41.
     
  • Raulff, Ulrich: Zur Korrespondenz Ludwig Binswanger Aby Warburg im Universitätsarchiv Tübingen. In: Horst Bredekamp / Michael Diers / Chrarlotte Schoell-Glass (Hg.): Aby Warburg. Akten des internationalen Symposions Hamburg 1990, Hamburg 1990, S. 44-70.
     
  • Stimilli, Davide (Hg.): Ludwig Binswanger - Aby Warburg. La guarigione infinita. Storia clinica di Aby Warburg. Übersetzt von Chantal Marazia und Davide Stimilli. Vicenza 2005.
    Übersetzung der im Tübinger Binswanger-Archiv verwahrten Krankenakte Aby Warburgs sowie seiner Korrespondenz mit Ludwig Binswanger mit einer Einleitung von Davide Stimilli.
     
15) Veröffentlichungen 2004
  • Arnold, Jürg: Wilhelm Ganzhorn - Dichter des Liedes "Im schönsten Wiesengrunde" und seine Frau Luise geb. Alber. Leben, Gedichte, Familien, Ahnen. Ostfildern 2004.
     
  • Arslan, Ahmet: Das Exil vor dem Exil. Leben und wirken deutscher Schriftsteller in der Schweiz während des Ersten Weltkrieges. Marburg 2004.
    Mehrere Vertreter des deutschen literarischen Exils wie Otto Flake, Ferdinand Hardekopf oder René Schickele hielten sich zeitweise im Binswangerschen Sanatorium Bellevue auf.
     
  • Bartsch, Tim / Hrbek, Rudolf (Bearb.): Theodor Eschenburg (1904-1999): Tübinger Perspektiven. Katalog zur Ausstellung anlässlich seines 100. Geburtstages 29.10.-17.12.2004 im Bonatzbau/Wandelhalle der Universitätsbibliothek. Tübingen 2004.
     
  • Bergemann, Hans / Ladwig-Winters, Simone: Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Köln 2004.
     
  • Breymayer, Reinhard: Friedrich Hölderlin, Patensohn eines Freimaurers! Eine Genealogische Studie zu Freimaurern im Umkreis Hölderlins. In: Tau. Zeitschrift der Forschungsloge Quatuor Coronati, Bayreuth 31 (2004), S. 91-98.
    Bem.: Vom Tübinger Lehrkörper werden als Freimaurer genannt der Prof. der Rechte Johann Daniel Hoffmann (1743-1824), der Tübinger Amtsphysikus und ao. Prof. der Medizin Carl Philipp Diez (1739-1806), der Prof. der Medizin Christian Friedrich Jäger (1739-1808).
     
  • Boßhardt, Werner: Architekten an der Staatswirtschaftlichen Fakultät. In: Marcon/Strecker, Bd. 2, S. 1457-1470.
     
  • Brocke, Michael / Carlebach, Julius (Hg.): Biographisches Handbuch der Rabbiner. Teil 1. Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781-1871. Bearb. von Carsten Wilke. 2 Bde, München 2004.
    Unter den behandelten Rabbinern sind 19 Tübinger Promovenden bzw. Studierende der mosaischen Theologie.
     
  • Debrunner, Albert M.: Freunde, es war eine elende Zeit. René Schickele in der Schweiz 1915-1919. Frauenfeld 2004.
    Geht besonders auf Schickeles Aufenthalt in der Binswangerschen Heilanstalt Bellevue in Kreuzlingen bei Konstanz im Herbst 1915 ein (S. 17-44) und berührt darüber hinaus immer wieder die Beziehung Ludwig Binswangers zu anderen Vertretern des deutschen literarischen Exils wie Leonhard Frank, Carl Sternheim. Das Archiv der Heilanstalt Bellevue in Kreuzlingen bei Konstanz wird wie der Nachlaß Ludwig Binswangers im Universitätsarchiv Tübingen verwahrt und im Rahmen eines großangelegten Forschungsprojekts am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin ausgewertet.
     
  • Domeyer, Kaspar: Binswangers Privatklinik Bellevue 1886-1890. Diss. med. Tübingen 2004.
    Vgl. die Anmerkung zu Debrunner: Freunde.
     
  • Eberl, Immo: Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und ihre Vorgänger in ihrem Verhältnis zur historischen Forschung. In: Marcon/Strecker, Bd. 2, S. 1425-1456.
     
  • Ernst, Albrecht (Bearb.): Kurt Georg Kiesinger (1904-1988). Rechtslehrer - Ministerpräsident - Bundeskanzler. Katalog zur Ausstellung des Hauptstaatsarchivs. Stuttgart 2004.
    Berührt S. 69-70 auch Kiesingers Tübinger Studienzeit 1925/26.
     
  • Fata, Márta: "Es freut mich sehr, daß ich in Deutschland war". Aurel Mayer und die Gründung des Budapester Lehrstuhls für Indoeuropäische Sprachwissenschaft. In: Ungarn-Jahrbuch. Zeitschrift für interdisziplinäre Hungarologie 27 (2004), S. 231-239.
     
  • Fata, Márta: Unbekannte Quellen zu Studium und Promotion von Marc Aurel Stein in Tübingen (1881-1884). In: Acta Orientalia Academiae Scientiarium Hungaricae 57 (2004), S. 225-230.
     
  • Finkenberger, Martin / Junginger, Horst: Herbert Grabert und der Grabert-Verlag. Aschaffenburg 2004.
     
  • Flik, Reiner: Die Gründung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen und die Entwicklung ihrer Studiengänge. In: Marcon/Strecker, Bd. 2, S. 1300-1330.
     
  • Fischer, Amei: Binswangers Anstalt Bellevue 1891-1895. Diss. med. Tübingen 2004.
    Vgl. die Anmerkung zu Debrunner: Freunde.
     
  • Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik. 2004 (=Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte 6).
     
  • Hirschmüller, Albrecht: Vom "Institutum clinicum" zur medizinischen Maximalversorgung. 200 Jahre Universitätsklinikum Tübingen. In: Tübinger Blätter 91 (2004/2005), S. 8-14.
     
  • Hopf, Caroline: Die experimentelle Pädagogik. Empirische Erziehungswissenschaft in Deutschland am Anfang des 20. Jahrhunderts. Bad Heilbrunn 2004.
    Behandelt u. a. S. 281-286 die Biographie Gustav Deuchlers, der seit 1909 Dozent für Pädagogik und 1921-1923 erster Inhaber eines pädagogischen Lehrstuhls in Tübingen war.
     
  • Kapellen, Michael: "... wo sich so vieles entschieden hatte". Bernward Vesper in Tübingen. Marbach 2004 (=Spuren 68).
    Vesper studierte 1961-1964 in Tübingen Germanistik und lernte hier Gudrun Ensslin kennen. Beide wohnten im Studentenhotel "Hirsch" in Dusslingen.
     
  • Kienzle, Claudius: Von Christen an der Hochschule zu Christen und Christinnen in der Gesellschaft. Ergebnisse der Archivierung der EA-Altakten des LV Württemberg. In: EA-Nachrichten. Landesverband Württemberg der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland, Sondernummer Mai/August 2004, S. 3-11.
    Geht auch auf die Tübinger Gruppe der 1938 verbotenen DCSV (Deutsche Christliche Studentenvereinigung) und das Schlatterhaus ein.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Sein Feld war die Welt. Der Physiker Richard Gans wurde als einer der ersten Juden an der Tübinger Universität habilitiert. In: Schwäbisches Tagblatt vom 26.6.2004.
     
  • Marcon, Helmut / Strecker, Heinrich: 200 Jahre Wirtschafts- und Staatswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Leben und Werk der Professoren. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen und ihre Vorgänger (1817-2002). 2 Bde., Stuttgart 2004. Stuttgart 2004.
     
  • Marcon, Helmut / Strecker, Heinrich: Die Tübinger Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und ihre Vorgänger im geschichtlichen Überblick. In: Marcon/Strecker, Bd. 1, S. 8-75.
     
  • Moses, Annett / Hirschmüller, Albrecht: Binswangers Psychiatrische Klinik in Kreuzlingen. Das "Asyl" unter Ludwig Binswanger Sen. 1857-1880. Frankfurt am Main 2004 (=Marburger Schriften zur Medizingeschichte 44).
    Es handelt sich um das erste Teilergebnis des weiter gesteckten Forschungsprojekts "Wissenschaftliche Erschließung und Auswertung des Binswanger-Archivs". Vgl. auch die Anmerkung zu Debrunner: Freunde.
     
  • Oommen-Halbach, Anne Kristin: Briefe von Walter von Brunn (1876-1952) an Tibor Györy (1869-1938) aus den Jahren 1924-1937. Ein Beitrag zum Korrespondentennetz Tibor Györys mit deutschen Medizinhistorikern. Remscheid 2004 (=Studien zur Geschichte der Medizingeschichte und Medizingeschichtsschreibung 1).
     
  • Paletschek, Sylvia: Zur Geschichte der Habilitation an der Universität Tübingen im 19. und 20. Jahrhundert. Das Beispiel Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. In: Marcon/Strecker, Bd. 2 S. 1364-1399.
     
  • Petersmann, Johanna: Streifzug durch die Geschichte der Tübinger Wasserversorgung. In: Stadtwerke Tübingen GmbH (Hg.): Trinkwasser für Tübingen. 125 Jahre Tübinger Wasserversorgung. Tübingen 2004, S. 12-105.
    Behandelt u. a. "Das Trauerspiel um die gemeinsame Brunnenleitung von Universität und Stadt" in den 1830er und 1840er Jahren (S. 24-29), die Wasserversorgung der Universität und der Universitätskliniken und -institute (S. 34, S. 46-49., S. 53f.).
     
  • Randecker, Günter: Universitätskameralverwalter Christoph Friedrich Ammermüller, Professor Friedrich List und andere: Notizen zu den Anfängen der Staatswirtschaftlichen Fakultät. In: Marcon/Strecker, Bd. 2, S. 1471-1478.
     
  • Sauter, Marianne: Juristische Konsilien. In: Christian Keitel / Regina Keyler (Hg.): Serielle Quellen in südwestdeutschen Archiven. Stuttgart 2004, S. 35-41.
     
  • Schulze, Elke: Nulla dies sine linea. Universitärer Zeichenunterricht - eine problemgeschichtliche Studie. Stuttgart 2004 (= Pallas Athene. Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte 12).
    Behandelt u. a. die Tübinger Universitätsmaler bzw. Professoren Heinrich Leibnitz (1811-1889) und Eugen Hofmeister (1843-1930) (S. 67-74) Konrad Lange (S. 131-132), Heinrich Seufferheld (S. 163-169) und die Gemälde- und Graphiksammlungen der Universität (S. 91f.). Mit einem Quellenanhang, der auch exemplarische Dokumente aus dem Universitätsarchiv Tübingen enthält.
     
  • Schweitzer, Marcell: Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen. Zur Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre. In: Marcon/Strecker, Bd. 2, S. 1496-1510.
     
  • Seck, Friedrich / Wilhelmi, Thomas: Nikodemus Frischlin (1547-1590). Bibliographie. Leinfelden-Echterdingen 2004 (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 4).
     
  • Seneta, Eugene / Seif, Fritz J. / Liebermeister, Hermann / Dietz, Klaus: Carl Liebermeister (1833-1901): a pioneer of the investigation and treatment of fever and the developer of a statistical test. In: Journal of Medical Biography 12 (2004), S. 215-221.
     
  • Sobotta, Johannes: Gerhard Schündelen. Übersetzer von Werken John Henry Newmans in Deutschland. Ein Beitrag zur Newman-Rezeption. Leutesdorf 2004.
    Gerhard Schündelen (1808-1876) hatte 1830-1831 in Tübingen (kath.). Theologie studiert und war später Pfarrer in seiner niederrheinischen Heimat.
     
  • Stockmayer, Gertrud: Briefe einer Studentin. Edith Glaser (Hg.). Tübingen 2004.
    Gertrud Stockmayer war 1904 eine der drei ersten regulär immatrikulierten Frauen. Die Briefe umfassen den Zeitraum von 1898 bis zum Ersten Weltkrieg.
     
  • Schwarzenbach, Alexis: Die Geborene. Renée Schwarzenbach-Wille und ihre Familie. Zürich 2004.
    Behandelt S. 331-336 den Aufenthalts von Renée Schwarzenbachs Tochter, der Schriftstellerin Annemarie Clarac-Schwarzenbach (1908-1942), in der Binswangerschen Heilanstalt Bellevue in Kreuzlingen bei Konstanz im Jahr 1939. Vgl. auch die Anmerkung zu Debrunner: Freunde.
     
  • Weismann-Günzler, Stefanie Christina: Binswangers Asyl Bellevue 1871-1875. Diss. med. Tübingen 2004.
    Vgl. die Anmerkung zu Debrunner: Freunde.
     
  • Wagner, Adolf: Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen. Zur Entwicklung der Volkswirtschaftslehre In: Marcon/Strecker, Bd. 2, S. 1480-1495.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: "... durch ehrloses Verhalten des erworbenen Doktorgrades unwürdig". Die Eberhard Karls Universität im Dritten Reich: Zwischen 1938 und 1945 wurde 44 Tübingern Doktoren der akademische Grad aberkannt. In: attempto! Nr. 16 (9/2004), S. 42-43.
    Mit einer Liste der 1947 und 2002/03 rehabilitierten Doktoren (S. 44).
     
16) Veröffentlichungen 2003
  • Arbeitskreis "Universität im Nationalsozialismus": Statement zu den an der Universität Tübingen von 1933 bis 1945 aberkannten Doktortiteln. In: TUN Nr. 112 (23/2003) vom 12.8.2003, S. 4.
     
  • Bauer-Klöden, Irmela / Wischnath, Johannes Michael: "Beglücktes Haus, gesegneter Beruf" - Die Binswangersche Heilanstalt Bellevue in Kreuzlingen im Spiegel des Tübinger Binswanger-Archivs. Eine Ausstellung des Universitätsarchivs Tübingen. Tübingen 2003 (=Werkschriften des Universitätsarchivs Tübingen, Reihe 2: Repertorien und Kataloge, Heft 17.
     
  • Bauer-Klöden, Irmela / Wischnath, Johannes Michael: Die Erschließung des "Binswanger-Archivs" im Universitätsarchiv Tübingen. In: Universität Tübingen, Zentrum für Datenverarbeitung, Abteilung Literarische und Dokumentarische Datenverarbeitung: Protokoll des 86. Kolloquiums über die Anwendung der EDV in den Geisteswissenschaften am 23. November 2002, S. 8f.
     
  • Brückner, Heidrun / Butzenberger, Klaus / Melinar, Angelika / Zeller, Angelika (Hg.): Indienforschung im Wandel. Analysen und Dokumente zur Indologie und Religionswissenschaft in Tübingen. Tübingen 2003.
     
  • Dubielzig, Uwe: Die neue Königin der Elegien. Hermann Wellers Gedicht 'Y' In: Keßler, Eckhard / Kuhn, Heinrich C. (Hg.): Germania latina. Latinitas teutonica. Politik, Wissenschaft, humanistische Kultur vom späten Mittelalter bis in unsere Zeit, München 2003 (=Humanistische Bibliothek, Reihe 1: Abhandlungen 54, S. 855-878.
     
  • Egidy, Berndt von: Fund und Restitution der Bibliothek Caesar Hirsch. In: Jüdischer Buchbesitz als Beutegut. Eine Veranstaltung des Niedersächischen Landtages und der Niedersächsischen Landesbibliothek, Hannover 2003 (=Schriftenreihe des Nidersächsischen Landtages 50), S. 66-70.
     
  • "Fest-Platte". Beiträge aus der Universitätsbibliothek Tübingen für Berndt von Egidy anlässlich seines Ausscheidens aus dem aktiven Bibliotheksdienst im Juli 2003. Tübingen 2003.
    Online-Version.
     
  • Gamer-Wallert, Ingrid: Graf Eberhards Palme. Vom persönlichen Zeichen zum Universitätslogo Tübingen 2003.
     
  • Goldmann, Stefan: Via Regia zum Unbewußten. Freud und die Traumforschung im 19. Jahrhundert. Gießen 2003.
    Enth. u. a. eine "Galerie der Traumforscher" mit einem biographischen Portrait des Tübinger Philosophen Heinrich Spitta (S. 248). Weitere Tübinger, die Freud in seiner "Traumdeutung" rezipierte, waren der Oberamtsarzt Dr. August Krauss (S. 215ff.) und Friedrich Theodor Vischer.
     
  • Hauer, Wolfram: Lokale Schulentwicklung und städtische Lebenswelt. Das Schulwesen in Tübingen von seinen Anfängen im Spätmittelalter bis 1806. Stuttgart 2003 (=Contubernium 57).
     
  • Hille, Nicola: Kunstgeschichte in Tübingen 1933-1945. In: Kunst und Politik. Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft 5 (2003), S. 93-122.
    Behandelt unter anderem die Lehrenden, vor allem Georg Weise, der das Institut von 1921-1954 leitete, ferner Hanshubert Mahn und Wilhelm Boeck, und schließlich die Berufung von Hubert Schrade, 1941-1944/45 Ordinarius an der Reichsuniversität Straßburg, im Jahr 1954.
     
  • Hirschmüller, Albrecht (Hg.): Ellen West - Eine Patientin Ludwig Binswangers zwischen Kreativität und destruktivem Leiden. Neue Forschungsergebnisse. Heidelberg 2003.
    Akavia, Naamah: Binswanger's Theory of Therapy: The Philosophical and Historical Context of "The Case of Ellen West" (S. 111-127). Günter, Michael: "Was bedeutet das furchtbare Gefühl der Leere?" Ellen Wests Erkrankung: Polymorphe Form der Schizophrenia simplex oder Borderline-Persönlichkeitsstörung (S. 181-196). Hirschmüller, Albrecht: Ellen West: Drei Therapien und ihr Versagen. (S. 13-78). Hoffmann, Klaus: Ludwig Binswanger und die Daseinsanalyse (S. 79-93. Holzhey-Kunz, Alice: Ellen West: Binswangers daseinsanalytische Deutung in daseinsanalytischer Kritik (S. 95-109). Libbrecht, Katrien: The Diagnostic Value(s) of the historical case-study of Ellen West (S. 129-147). Studer, Liliane: Schriftstellerin oder Anorektikerin? Ellen West im Spannungsfeld on eigenen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen. (S. 149-170).
     
  • Huber, Hans: Quellen zur Geschichte der Ulma und Ulmia Tübingen. Teil 1: Ulmische und verwandte Tübinger Yerbindungen vor und um 1820. In: Einst und Jetzt 48 (2003), S. 99-146.
    Corps Württembergia (1815-1817), Verbindung Ulma (1815-1819), Gründung der Tübinger Burschenschaft 1816, Corps Danuabia (1819-1821), Corps Ulma von 1821/23, Landsmannschaft Ulmia von 1840. Behandelt auch die Studienjahre des Ulmer Gymnalsialprofessors und Politikers Conrad Dietrich Haßler, dessen Briefnachlaß eine wesentliche Quelle des Beitrags darstellt (S. 101-107).
     
  • "Ich bin ein Hebräer". Gedenken an Otto Michel (1903-1993). In Verbindung mit der Otto-Michel-Arbeitsgemeinschaft hrsg. von Helgo Lindner. Gießen 2003.
    Enthält auch eine Bibliographie der Schriften des Tübinger Neutestamentlers und Judaisten (S. 417-444).
     
  • Junginger, Horst: Tübinger Exekutoren der Endlösung. Effiziente Massenmörder an vorderster Front der SS-Einsatzgruppen und des Sicherheitsdienstes. In: Schwäbisches Tagblatt vom 18. Juni 2003.
    Neben Jakob Wilhelm Hauers Privatsekretär Paul Zapp und Theodor Dannecker werden folgende Tübinger Absolventen erwähnt: Rudolf Bilfinger, Erich Ehrlinger, Martin Sandberger, Walter Stahlecker, Ernst Weinmann, Erwin Weinmann.
     
  • Klein, Urlich / Raff, Alber: Die württembergischen Medaillen von 1797-1864 (einschließlich der Orden und Ehrenzeichen). Stuttgart 2003 (=Süddeutsche Münzkataloge 11).
    Verzeichnet folgende Preismedaillen der Universität: Preismedaille der Universität (verliehen 1811-1958). - Medizinische und Theologische Preismedaille der Universität (verliehen 1909-1864 bzw. 1823-1958). - Preismedaille der staatswissenschaftlichen Fakultät (verliehen 1819-1956).
     
  • Knöll, Stefanie A.: Creating acedemic communities. Funeral monuments to professors at Oxford, Leiden and Tübingen 1580-1700. 2003.
    Enthält S. 333-382 auch einen Katalog von 48 verlorenen oder noch vorhandenen Tübinger Grabdenkmälern und Epitaphien in der Stiftskirche mit Wiedergabe der Inschriften, biographischen und bibliographischen Angaben.
     
  • Lagler, Wilfried: Einige Daten zu den Gebäüden der Universitätsbibliothek und den darin befindlichen Kunstwerken. In: UB-Info 2003/1, S. 4-5.
     
  • Lerner, Paul: Hyseterical men. War, psychiatry, and the politics of trauma in Germany 1890-1930. New York 2003.
     
  • Maier, Gerhard: African Dinosaurs unearthed. The Tendaguru Expeditions. Bloomington 2003.
    Behandelt die Ausgrabungen in Tedaguru im heutigen Tanzania, an denen vor dem ERsten Weltkrieg der spätere Tübinger Ordinarius für Geologie und Paläntologie, Edwin Hennig, beteiligt war. Sein Nachlaß, der auch ausführliche Tagebuchaufzeichnungen aus Afrika umfaßt, befindet sich im Universitätsarchiv.
     
  • Matuschik, Irenäus: Der "Jude" Otto Eugen Mayer und die "Deutsche Vorgeschichte". In: Archäologische Nachrichten aus Baden, Heft 67 (2003), 48-62.
    Der 1933 nach Eupen emigrierte Kustos am Aachener Suermondt-Museum hatte 1922 in Tübingen studiert und dabei auch Kontakte zu den Tübinger Urgeschichtlern Robert Rudolf Schmidt und Hans Reinerth.
     
  • Pfeil, Ulrike: Seelen-Sanatorium mit Familienanschluss. Das Tübinger Archiv der Binswanger-Klinik: Ein seltenes Dokument der Psychiatrie-Geschichte. In: Schwäbisches Tagblatt vom 17.4.2003.
     
  • Schäfer, Willi: Karl Friedrich Schimper: Geschichte und Gedichte eines Naturforschers. Schwetzingen 2003.
    Schimper promovierte in Tübingen.
     
  • Schmid, Wilhelm: Lebenserinnerungen. Für seine Nachkommen hrsg. von Walter Pfleiderer, Ilse Hennig und Walter u. Gertrud Faber. Chicago 2003. X u. 293 S. und XIV Bildtafeln.
    Aufzeichnungen des Tübinger Altphilologen, die dieser um 1950 verfaßte. Ein Exemplar des Privatdrucks ist im Universitätsarchiv vorhanden.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Erschließung und Sicherung der Tondokumente im Tübinger Otto-Michel-Archiv. In: "Ich bin ein Hebräer", S. 445-447.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: "... nach der Universitätsbibliothek verbracht" - Die Anfänge des Universitätsarchivs Tübingen unter Rudolf von Roth 1865 - 1895. In: "Fest-Platte". Beiträge aus der Universitätsbibliothek Tübingen für Berndt von Egidy anlsslich seines Ausscheidens aus dem aktiven Bibliotheksdienst im Juli 2003. Tübingen 2003, S. 130-143.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Am Wendepunkt - Otto Michel und sein "kritisches Wort" zur Tübinger Fakultätsdenkschrift "Für und wider die Theologie Bultmanns". In: Ich bin ein Hebräer, S. 48-78.
    Die Auseinandersetzung um die Theologie Rudolf Bultmanns führte zu Beginn der 1950er Jahre zu einer Zerreißprobe innerhalb der Fakultät und zu einer Krise im Verhältnis zur evangelischen Landeskirche.
     
17) Veröffentlichungen 2002
  • Besenfelder, Sabine: "Staatsnotwendige Wissenschaft". Die Tübinger Volkskunde in den 1930er und 1940er Jahren. Tübingen 2002 (=Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen 94).
     
  • Betsch, Gerhard: Michael Maestlin (1550-1631) - ein Mathematicus aus Goeppingen. In: Hohenstaufen, Helfenstein. Historisches Jahrbuch fuer den Kreis Goeppingen, Band 11. 2001 (2002), S. 95-119.
    Anhang A (S. 113f.): Mästlins Positionsberechnung der Nova Stella (Supernova) von 1572. - Anhang B (S. 114ff.) Mästlin und der Streit um den Gregorianischen Kalender.
     
  • Betsch, Gerhard / Hamel, Jürgen (Hg.): Zwischen Copernicus und Kepler - M. Michael Maestlinus, Mathematicus Goeppingensis. Vorträge auf dem Symposion, veranstaltet in Tübingen vom 11. bis 13. Oktober 2000 von der Fakultät für Physik der Universität Tübingen. Frankfurt 2002 (=Acta Historica Astronomiae 17).
     
  • Espinasse, Marie: Studieren zur Ehre Gottes. Über den Alltag der Tübinger Studenten vor 1534. In: Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg 1 (2002) H. 2, S. 27-32.
    Das Thema wird am Beispiel des späteren Reformators der Stadt Biel, Thomas Wytenbach behandelt. Zugrunde liegt die Magisterarbeit der Autorin ("Die Bakkalaren und Magister der Artistenfakultät Tübingen in den Jahren 1500-1510").
     
  • Fokin, S. I.: Ecucation of A. O. Kowalevsky in Germany. In: E. I. Kolchinsky (Ed.): Russiaa-German Links in Biologiy and Medcine. International Conference September 17-19,2001. Abstracts. St. Petersburg 2001, S. 19f.
    Alexander Onuphrievich Kowalevsky, russischer Biologe, war 1861-1862 stud. rer. nat. in Tübingen.
     
  • Fokin, S. I.: Ecucation of A. O. Kowalevsky in Germany. In: E. I. Kolchinsky (Ed.): Russina-German Links in Biologiy and Medcine. Issue III: Between Scienc and Ideology. St. Petersburg 2002, S. 86-93.
    Beiträge in Russischer, englischer und deutscher Sprache.
     
  • Frenz, Albrecht: Ein globales Weltverständnis. Historiker in Württemberg und Linguist in Indien: Hesses Großater Hermann Gundert. In: Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg 1 (2002) H. 2, S. 4-13.
    Behandelt S. 7-10 Studium und Promotion in Tübingen 1831-1835.
     
  • Friedländer, Saul / Frei, Norbert / Rendtorff, Trutz / Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. München 2002.
    Behandelt in Kapitel 5 ("Dort wird in allen Sätteln geritten" - Theologie zwischen Anpassung und Distanz, S. 173-240) und Kapitel 7 (Antisemitismus im Verlagsprogramm - Theologische Reflexionen und belletristische Stereotype, S. 297-334) die theologische Produktion des Verlags. Bei Bertelmsnn veröffentlichten die Tübinger evangelischen Theologen Karl Fezer, Karl Heim, Gerhard Kittel, Gerhard Rosenkranz, Hanns Rückert, Adolf Schlatter, Martin Schlunk, Helmut Thielicke und Georg Wehrung.
     
  • Hamm, Berndt: Hanns Rückert als Schüler Karl Holls. Das Paradigma einer theologischen Anfälligkeit für den Nationalsozialismus. In: Thomas Kaufmann / Harry Oelke (Hg.): Evangelische Kirchenhistoriker im "Dritten Reich". Gütersloh 2002 (=Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie 21), S. 273-309.
    Behandelt die Anziehungskraft des Nationalsozialimus in der Anfangsphase nationalsozialistischer Herrschaft 1933 am Beispiel Rückerts und seines Tübinger Vortrags "Das Wiedererwachen reformatorischer Frömmigkeit in der Gegenwart" vom 17. Mai 1933.
     
  • Hirschmüller, Albrecht: Ludwig Binswangers Fall "Ellen West - Zum Verhältnis von Diagnostik und Übertragung. In: Luzifer-Amor 15 (2002), S. 18-76.
    Enth. zahlreiche Quellenstücke aus dem Nachlaß "Ellen West" im Universitätsarchiv.
     
  • Hirschmüller, Albrecht / Moses, Annett (Hg.): Psychiatrie in Binswangers Klinik "Bellevue". Diagnostik - Therapie - Arzt-Patient-Beziehung. Vorträge einer Internationalen Tagung Tübingen, 4.-5. Oktober 2002. Mit Beiträgen von Albrecht Hirschmüller, Thomas Beddies, Annett Moses, Claudia Stäbler, Sandra Josefin Schweizer, Stefanie Weismann-Günzler, Kasper Domeyer, Heidi von Jurczyk, Julia Gnann, Andrea Henzler und Michael Neumann. Tübingen 2002.
    Publiziert auf dem Publikationsserver der UB Tübingen: "Binswanger-Tagung des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin". - Das Archiv der Kreuzlinger Klinik "Bellevue" und der Nachlaß des Psychiaters Ludwig Binswanger werden im Universitätsarchiv verwahrt.
     
  • Kaufmann, Thomas (Bearb.): Später Rückblick. Ein briefliches Zwiegespräch der beiden Göttinger Kirchenhistoriker Emanuel Hirsch (1888-1972) und Hermann Dörries (1895-1977) aus dem Jahr 1970. In: Thomas Kaufmann / Harry Oelke (Hg.): Evangelische Kirchenhistoriker im "Dritten Reich", Gütersloh 2002 (=Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie 21), S. 55-62.
    Der Briefwechsel wurde veranlaßt durch den erweiterten Nachdruck von Dörries' Aufsatz "Karl Müller und sein Werk" aus dem Jahr 1940 und geht auf Hirschs Verhältnis zu Müller und die Wiederbesetzung von Müllers Tübinger Lehrstuhl im Jahr 1924 ein.
     
  • Kienzle, Hildegard: "Laboratorium chymicium". 250 Jahre Chemisches Institut an der Universität Tübingen In: Tübinger Blätter 89 (2002/2003), S. 56-60.
     
  • Köpf, Ulrich: Art. Tübingen, Universität. In: TRE Bd. 34 (2002) S. 157-165.
    Enth. u.a.: "Tübinger Studienhäuser" Evangelisches Stift, Wilhelmsstift.
     
  • Köpf, Ulrich: Art. Tübinger Schulen. In: TRE Bd. 34 (2002) S. 165-171.
    Behandelt: 1. Der Begriff "Tübinger Schule", 2. Die Ältere (supranaturalistische) Tübinger Schule (Gottlob Christian Storrs und seiner Schüler), 3. Die Jüngere Tübinger Schule, 4. Die Katholische Tübinger Schule.
     
  • Köpf, Ulrich / Lorenz, Sönke / Schindling, Anton / Setzler, Wilfried: "Brunnen des Lebens" - Orte der Wissenschaft. Ein Rundgang durch 525 Jahre Universität Tübingen. Tübingen 2002.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Die Hall of Shame der Universität. Erinnerungen an Tübingens vergessene jüdische Studierende. In: Schwäbisches Taglbatt vom 26.10.2002.
    Mit einer Namensliste ermordeter oder in den Tod getriebener Tübinger Absolventen jüdischer Abstammung.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Konservativ und patriotisch. Ulrich Hoellaenders Dissertation bei Carlo Schmid. In: Schwäbisches Taglbatt vom 29.5.2002.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Ohne ein Wort des Bedauerns. Nobelpreisträger Hans Bethe über die Umstände seiner Entlassung als Tübinger Physik-Professor nach dem Machtwechsel 1933. In: Schwäbisches Taglbatt vom 10.7.2002.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Rechtsanwalt, Schriftsteller, Unternehmer. In den 20er-Jahren stritt Karl Lieblich für die völkerrechtliche Anerkennung der Juden als Minderheit. In: Schwäbisches Taglbatt vom 22.5.2002.
     
  • Lienkamp, Andreas: Theodor Steinbüchel. Theologe, Ethiker, Rektor in Tübingen - Der Festredner in Aulendorf. In: Das große weite Tal der Möglichkeiten. Geist, Politik, Kultur 1945 - 1949. Das Projekt Gesellschaft Oberschwaben. Hrsg. von Elmar L. Kuhn, Brigitta Ritter und Dieter R. Bauer. Lindenberg 2002 (Oberschwaben - Ansichten und Aussichten. Hrsg. von der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur).
     
  • Mertens, Dieter: Otto Herding (1911-2001) In: ZWLG 61 (2002), S. 475-479.
    Mit Bibliographie und Verzeichnis der von Herding betreuten Dissertationen.
     
  • Moses, Annett: Das Tübinger Projekt zur Erschließung und Auswertung der Krankengeschichten des Binswanger-Archivs. Methoden und Ergebnisse. In: Hirschmüller, Albrecht / Moses, Annett (Hg.): Psychiatrie in Binswangers Klinik "Bellevue". Diagnostik - Therapie - Arzt-Patient-Beziehung. Tübingen 2002.
     
  • Müller, Roland / Wischnath, Johannes Michael: Maestliniana in Tübingen In: Betsch, Gerhard / Hamel, Jürgen (Hg.): Zwischen Copernicus und Kepler - M. Michael Maestlinus, Mathmaticus Goeppingensis. Frankfurt 2002, S. 232-244.
     
  • Petersmann, Johanna: Energisch für Tübingen. 140 Jahre Gas, 100 Jahre Strom. Ein Streifzug durch die Geschichte der Tübinger Energieversorgung. Tübingen 2002.
    Enth. u.a.: "Erste städtische Gasfabrik 1862 - eine gemeinsame Initiative von Stadt, Universität und Königlicher Bahnverwaltung" (S. 10-21). - "Die Tübinger Universität als Schrittmacher des städtischen Elektrizitätswerks" (S. 44-49).
     
  • Puza, Richard: Bestandsgarantie und Umbildung von Lehrstühlen und Professorenstellen an staatlichen Katholisch-Theologischen Fakultäten in Deutschland: unter besonderer Bezugnahme auf die Fakultät in Tübingen. In: Savigny-Stiftung: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Kanonistische Abteilung 119 (2002), S. 391-410.
     
  • Schlüter, Heinrich / Wesselmann, Alfred (Hg.): Hermann Kriege. Dokumentation einer Wandlung vom Burschenschafter und Revolutionär zum Demokraten (1840-1850). Bd. 1: Briefe. Bd. 2: Criminalakten & Presse. Osnabrück 2002.
    In Bd. 2 sind als Dokument Nr. 331, 345, 347-350, 352, 355, 357-358, 363, 367 und 379, wesentliche Teile der Tübinger Untersuchungakten gegen Krieges Freund Carl Menke Meinardus wegen Teilnahme an einer verbotenen Verbindung in den Jahren 1842 und 1843 abgedruckt (UAT 43/13 Nr. 462).
     
  • Schäfer, Volker: "Symbolum: Alle neuen!": Kegelspuren vorwiegend in alten Tübinger Studentenstammbüchern. In: Württembergisch-Franken, Bd. 86 (2002), S. 455-468.
     
  • Schweizer, Hans-Jörg: Rehabilitiert nach 62 Jahren. Tübinger Juristen geben Richard Schmid den 1940 entzogenen Doktortitel wieder. In: Sulzer Chronik vom 10.8.2002.
     
  • Speth, Angela: Die Odyssee der HNO. In: Klinik Forum. Patientenzeitung des Universitätsklinikums Tübingen 6 (2002) Nr. 1, S 4.
     
  • Stratenwerth, Irene (Hg.): all meine pfade rangen mit der nacht. Jakob van Hoddis. Hans Davidsohn (1887-1942). Berlin 2002.
     
  • Steinle, Stephanie: Völkerrecht und Machtpolitik. Georg Schwarzenberger (1908-1991). Baden-Baden 2002 (=Studien zur Geschichte des Völkerrechts 3).
    Der Londoner Völkerrechtler hatte vor seiner Emigration in Tübingen bei Carlo Schmid promoviert.
     
  • Szögi, Lázló: Magyarországi diákok németorsczági egyetemeken és föiskalákon 1789-1919 / Ungarländische Studenten an den deutschen Universitäten und Hochschulen 1789-1919. Budapest 2001 (=Magyarországi diákok egyetemjárása az újkorban 5).
    Enth. S. 474-492 ein Verzeichnis der 445 ungarischen Studierenden in Tübingen.
     
  • Wesselmann, Alfred: Burschenschafter, Revolutionär, Demokrat. Hermann Kriege und die Freiheitsbewegung 1840-1850. Osnabrück 2002.
    Behandelt auch das Tübinger Disziplinarverfahren gegen Carl Menke Meinardus 1842-1843.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Friedrich Michael Schiele und die Schlüchterner Reformationsgeschichte. Zur Erinnerung an den streitbaren Schulmann, Theologen und Wissenschaftler. In: Bergwinkel-Bote 53 (2002), S. 60-72.
    Schiele (1867-1913) war erster Redakteur der Enzyklopädie "Die Religion in Geschichte und Gegenwart" in Tübingen, seine Tübinger Habilitationsschrift von 1907 behandelte die Reformation des Klosters Schlüchtern.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Michael Mästlin als Tübinger Professor - Akademischer Alltag an der Schwelle zum 17. Jahrhundert In: Betsch, Gerhard / Hamel, Jürgen (Hg.): Zwischen Copernicus und Kepler - M. Michael Maestlinus, Mathmaticus Goeppingensis. Frankfurt 2002, S. 195-231.
    Beschreibt den Tübinger Universitätsalltag am Beispiel des akademischen Jahres 1600/1601.
     
18) Veröffentlichungen 2001
  • Bauer-Klöden, Irmela / Wischnath, Johannes Michael: Die Eberhard Karls Universität. Geschichte in Bildern. Erfurt 2001.
     
  • Berger, Peter Michael: Die Rückgabe der Bibliothek von Caesar Hirsch. In: Ulf Häder (Hg.): Beiträge öffentlicher Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland zum Umgang mit Kulturgütern aus ehemaligem jüdischen Besitz. Magdeburg 2001 (Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste 1), S. 294-299.
     
  • Brecht, Martin: Christoph Besold: Versuche und Ansätze einer Deutung. In: Pietismus und Neuzeit 22 (2001), S. 11-28.
     
  • Brinkhus, Gerd / Pachnicke, Claudine (Bearb.): Leonhart Fuchs 1501-1566. Mediziner und Botaniker. Tübingen 2001.
    Katalog zur Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen vom 21. Juni bis 16. Sept. 2001.
     
  • Caillieux, Thea: "Mehr Achtung und Vertrauen, Arbeit und Wissen für unser Geschlecht" - Mathilde Weber, Wohltäterin der Stadt Tübingen. In: Tübinger Blätter 88 (2001/2002), S. 145-151.
    Mathilde Weber war die Ehefrau des o. Prof. für Land- und Forstwirtschaft, Heinrich von Weber (1818-1890).
     
  • Duhamel, Justine: Die Entnazifizierung an der Philosophischen Fakultät der Tübinger Universität zwischen 1945 und 1952 unter französischer Besatzung. Untersucht anhand der Akten des Universitätsarchivs. Tübingen 2001.
    Magisterarbeit im Fach Geschichtswissenschaft.
     
  • Fichtner, Gerhard: Disput mit Leonhart Fuchs. Die frühesten medizinischen Thesendrucke in Tübingen. In: Medizinhistorisches Journal 36 (2001), S. 111-183.
     
  • Fünfzig Jahre Kulturreferat der Universität Tübingen: eine Jubiläumsschrift. Hrsg. von Wilfried Setzler. Tübingen 2001.
     
  • Gebauer, Hellmut J.: Der Calwer Marktplatz. Geschichte und Geschichten. Calw 2001.
    Behandelt im Kapitel "Das gelehrte Rathaus. Calw als Universitätsstadt" (S. 15-18) die Calwer Pestexile der Universität in den Jahren 1555, 1594/95 und 1611.
     
  • Greiner, Hermann: Über die Trageweise der Frankenfarben zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In: Tübinger Frankenzeitung 79/126 (2000), Heft 215, S. 75-78.
     
  • Hauer, Wolfram: Lokale Schulentwicklung und städtische Lebenswelt. Das Schulwesen in Tübingen von seinen Anfängen im Spätmittelalter bis 1806. Stuttgart 2001.
     
  • Heinze, Ilona: Ein Leben für die Wissenschaft. Biographische Skizze. In: Brinkhus, Gerd / Pachnicke, Claudine (Bearb.): Leonhart Fuchs 1501-1566, S. 9-24.
     
  • Herzog, Markwart: Das Jenseits in der schwäbischen Spätreformation. Ein Beitrag zur Konfessionalisierung des "Descensus ad inferos" mit besonderer Berücksichtigung des Augsburger Höllenfahrtsstreits (1564-1581). In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2001.
    Enthält den Wortlaut eines in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel überlieferten Gutachtens der Theologischen Fakultät vom 25. Okt. 1579.
     
  • Hohenstein, Hans-Jürgen: Unter dem Namen Hansea. Auflösung und Rekonstitution des Corps Franconia zu Tübingen im Jahre 1906. Stuttgart 2001.
     
  • Hollerbach, Alexander: Der Mainzer Priester Dr. iur. Karl Neundörfer. In: Raffelt, Albert / Nichtweiß, Barbara (Hg.): Weg und Weite. Festschrift für Karl Lehmann. Freiburg 2001, S. 313-326.
    S. 323-326: Bischof Paul Wilhelm Kepplers Einspruch gegen die Nennung Neundörfers bei der Wiederbesetzung des TLübinger Lehrstuhls für Kirchenrecht 1925.
     
  • Holtz, Sabine: Bildung und Herrschaft. Zur Verwissenschaftlichung politischer Führungsschichten im 17. Jahrhundert. Leinfelden-Echterdingen 2001 (=Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 32).
    Behandelt u. a. das Lehrangebot der Juristenfakultät und die Praxisorientierung der Juristenausbildung.
     
  • Kanz, Kai Torsten: "... daß Sie die Sache der Akademie der Naturforscher als eine gemeinsame Angelegenheit betrachten ..." Aus dem Briefwechsel zwischen Carl Friedrich von Kielmeyer (1765-1844) und Christian Nees von Exenbeck (1776-1858), XI. Präsident der Leopoldina. In: Jh. Ges. Naturkunde Württemberg 155 (1999), S. 241-259.
     
  • Köhnlein, Frank: Zwischen therapeutischer Innovation und sozialer Selektion. Die Entstehung der "Kinderabteilung der Nervenklinik" in Tübingen unter Robert Gaupp und ihre Entwicklung bis 1930 als Beitrag zur Frühgeschichte universitärer Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland. Neuried 2001.
     
  • Lagler, Wilfried: Johann Heinrich von Poppe: Von der Mathematik zur Technologie. In: Adolph Diesterweg. 1790-1866. Wissen im Aufbruch. Katalog zur Austellung zum 200. Geburtstag, Hrsg. von der Universität-Gesamthochschule Siegen. Weinheim 1990.
     
  • Lang, Hans Joachim: Für Geschichtsbücher ein Fall von Nazi-Unrecht. Zum heutigen 85. Geburtstag von Otto Citron ein Rückblick auf seine Erlebnisse als Tübinger Student 1935-1937. In: Schwäbisches Tagblatt vom 31.8.2001.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Späte Reise zu den Erben. Universitätsbibliothek Tübingen gibt nach 63 Jahren Privatbibliothek zurück. In: Aufbau. Nachrichtenblatt des German-Jewish Club, New York, Nr. 13 vom 21.6.2001, S. 8.
    Cäsar Hirsch (1880-1940) hatte u.a. in Tübingen studiert und war Chefarzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Marienkrankenhaus in Stuttgart.
     
  • Lorenz, Sönke: Erich Mauritius († 1691 in Wetzlar) - ein Jurist im Zeitalter der Hexenverfolgung. Wetzlar 2001 (Schriftenreihe der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung 27).
     
  • Ludwig, Walter: Die Doppelpokal der Tübinger Universität von 1575 und zwei neue Epigramme des Nikodemus Frischlin. In: ZWLG 60 (2001), S. 139-151.
     
  • Müller, Roland: Wege zum Ruhm. Militärpsychiatrie im Zweiten Weltkrieg. Das Beispiel Marburg. Köln 2001.
    Direktor der Universitätsnervenklinik Marburg und Leiter des damit verbundene Reserelazaretts III war Ernst Kretschmer.
     
  • Paletscheck, Sylvia: Die permanente Erfindung einer Tradition. Die Universität Tübingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Stuttgart 2001.
     
  • Peters, Kirsten: Der Kindsmord als schöne Kunst betrachtet: Eine motivgeschichtliche Untersuchung der Literatur des 18. Jahrhunders. Diss. Bochum 2000 und Würzburg 2001 (=Epistemata: Reihe Literaturwissenschaft, Bd. 350).
    Verwertet auch zwei Kindsmorgutachten der Tübinger Juristenfakultät.
     
  • Raberg, Frank: Karl Mandry (1866 bis 1926). Minister a.D. und Richter. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg, 2001, Heft 6, S. 13.
     
  • Retter, Hein: Oswald Kroh und der Nationalsozialismus. Rekonstruktion und Dokumentation einer verdrängten Beziehung. Weinheim 2001.
    Enth. u.a.: Dokumente "Zur Tübinger Zeit Krohs" (S. 115-129, S. 217-237, S. 250-253).
     
  • Setzler, Wilfried: Eine Stadt im Umbruch. Tübingen zwischen Universitätsgründung und Reformation. In: Brinkhus, Gerd / Pachnicke, Claudine (Bearb.): Leonhart Fuchs 1501-1566, S. 25-48.
     
  • Stäbler, Claudia: Binswangers Privatklinik Bellevue (Sanatorium Bellevue 1861-1865. Diss. med. Tübingen 2001 (Aus dem Institut für Geschichte der Medizin der Universität Tübingen).
     
  • Steinle, Stephanie: Völkerrecht und Machtpolitik. Georg Schwarzenberger (1908-1991). Diss. jur. Bayreuth 2001.
    Behandelt u. a. die Tübinger Promotion 1929/30 bei Karl (Carlo) Schmid des späteren britischen Völkerrechtlers.
     
  • Storm, Gudrun: Oswald Kroh und die nationalsozialistische Ideologisierung seiner Pädagogik. Braunschweig 1998 (=Braunschweiger erziehungswissenschaftliche Beiträge 5).
     
  • Striebel, Susanne: Die Leiden des jungen Nicolaus Walcker. Brieftasche eines lettischen Studenten schlummerte mehr als sechzig Jahren zwischen zwei Buchceckeln in der Unibibliothek. In: Reutlinger General-Anzeiger vom 13.10.2001.
     
  • Tiemann, Hans-Hermann: Hermann Süskind, Otto Lempp und die Anfäge der theologischen Schule Troeltschs. In: Ernst Troeltsch zwischen Heidelberg und Berlin. Hrsg. von Horst Renz, Gütersloh 2001 (=Troeltsch-Studien 2), S. 266-289.
     
  • Wagenitz, Gerhard: Wilhelm Hofmeister (1824-1877). In: Jahn, Ilse / Schmitt, Michael (Hg.): Darwin & Co. Eine Geschichte der Biologie in Portraits, Bd. 1, München 2001, S. 332-344.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Friedrich Michael Schiele und die Schlüchterner Reformationsgeschichte. Zur Erinnerung an den streitbaren Schulmann, Theologen und Wissenschaftler. In: Bergwinkel-Bote 53 (2002), S. 60-72.
    Schiele (1867-1913) war erster Redakteur der Enzyklopädie "Die Religion in Geschichte und Gegenwart", seine Tübinger Habilitationsschrift von 1907 behandelte die Reformation des Klosters Schlüchtern.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: "... sein Amt mit Umsicht rühmlich versehen." Leonhart Fuchs in Diensten der Universität. In: Brinkhus, Gerd / Pachnicke, Claudine (Bearb.): Leonhart Fuchs 1501-1566, S. 49-68.
     
  • Wolfes, Matthias: Historismus und Christologie. Der württembergische Theologe Rudolf Paulus als Schüler Ernst Troeltschs. Mit einer Bibliographie der wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Paulus. In: Ernst Troeltsch zwischen Heidelberg und Berlin. Hrsg. von Horst Renz, Gütersloh 2001 (=Troeltsch-Studien 2), S. 290ff.
     
  • Wuttke, Dieter (Hg.): Erwin Panofsky. Korrespondenz 1910-1968. Bd. 1: Korrespondenz 1910-1936. Wiesbaden 2001.
    Der Brief vom 23.2.1934 an Bernhard Schweitzer vom 23.2.1934 aus New York (Brief Nr. 439) ist in dessen Nachlaß im Universitätsarchiv überliefert.
     
  • Zeller, Uwe: Psychotherapie in der Weimarer Zeit - die Gründung der "Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie" (AÄGP). Tübingen 2001.
    Enthält u.a.: Kriegsneurosen (S. 8-39) - Biographischer Anhang (S. 362-405): Enth. u.a. Robert Gaupp, Kurt Goldstein, Ernst Kretsschmer, August Mayer.
     
  • Zitter, Miriam: Im Kampf gegen die "Irrtümer der Ärzte". Leonhart Fuchs(Leonhart Fuchs in der Medizin seiner Zeit. In: Brinkhus, Gerd / Pachnicke, Claudine (Bearb.): Leonhart Fuchs 1501-1566, S. 69-84.
     
  • Zitter, Miriam: Professor Leonhart Fuchs und die Medizinische Fakultät Tübingen. In: Schwäbische Heimat 52 (2001), S. 152-156.
     
19) Veröffentlichungen 2000
  • Arnold, Jürg (Hg.): Stuttgardia Tübingen. Mitgliederverzeichnis 1969-2000. o.O. März 2000.
    In der Einleitung eine "Betrachtung eines Mitgliederverzeichnisses unter soziologischen und historischen Geschichtspunkten" (S. 2-17).
     
  • Auge, Oliver: "Von jugenndt auff nichts gutts an ihr gewesen" - Neues zum Hexenprozeß gegen Maria Braitingen von Bermaringen. In: Ulm und Oberschwaben 51 (2000), S. 77-83.
     
  • Bauer, Joachim: Student und Nation im Spiegel des "Landesvater"-Liedes. In: Föderative Nation. Deutschlandkonzepte von der Reformation bis zum Ersten Weltkrieg. Hrsg. von Dieter Langewiesche und Georg Schmid. München 2000.
     
  • Becker, Thomas P. / Schröder, Ute (Hg.): Die Studentenproteste der 60er Jahre. Archivführer - Chronik - Bibliographie Köln 2000.
     
  • Blesgen, Detlef H.: Ericht Preiser. Wirken und wirtschaftspolitische Wirkungen eines deutschen Nationalökonomen (1900-1967). Berlin 2000. (Zugl. Diss. rer. pol. Aachen 1999).
    Behandelt auf S. 57-115 Preisers Tübinger Jahre (1930-1935), u.a. "Arbeitsgemeinschaft Ostpreußen-Württemberg" (S. 88-94) und das "Institut für württembergische Wirtschaft" (S. 94-99).
     
  • Brendecke, Arndt: Die Jahrhundertwenden. Eine Geschichte ihrer Wahrnehmung und Wirkung. Frankfurt 1999.
    Behandelt u. a. die Hundertjahrfeier der Universität im Jahr 1578 (S. 92-96) und die Säkularrede ("concio secularis") Matthias Hafenreffers im Neujahrsgottesdienst 1600 (S. 98-100).
     
  • Brintzinger, Rainer: Pionier der sozialen Marktwirtschaft. Der vor 50 Jahren verstorbene Ökonom Walter Eucken begann seine Karriere in Tübingen. In: Sschwäbisches Tagblatt vom 20.3.2000.
     
  • Diez, Immanuel Carl: Briefwechsel und Kantische Schriften. Wissensbegründung in der Glaubenskrise Tübingen-Jena (1790-1792). Hrsg. von Dieter Henrich. Unter Mitw. von Jürgen Weyenschops. Mit Beitr. von Johann L. Döderlein. Stuttgart 1997.
     
  • Dinkel, Thilo: Universitäts-Programmata als personengeschichtliche Quellen. In: ZWLG 59 (2000), S. 427-431.
     
  • Dinzinger, Ludwig: Georg Friedrich Müller: "Zusammenleben und Zusammenwirken". Leben und Werk des Begründers der Diakonie Stetten und sein Ansatz in der Betreuung von Menschen mit Behinderung. Berlin 1999.
    Müller studierte von 1824 bis 1830 Philosophie und Medizin.
     
  • Elsas, Fritz: Ein Demokrat im Widerstand. Zeugnisse eines Liberalen in der Weimarer Republik. Hrsg. von Manfred Schmid. Gerlingen 1999.
    Enth. auch die Erinnerungen an die Tübinger Studienzeit.
     
  • Eschenburg, Theodor: Letzten Endes meine ich doch. Erinnerungen 1933-1999. Berlin 2000.
     
  • Etzemüller, Thomas: Sozialgeschichte als politische Geschichte. Werner Conze und die Installierung der Sozialgeschichte in der westdeutschen Geschichtswissesnchaft Ende der vierzieger und bis Anfang der siebziger Jahre. Phil. Diss. Tübingen 2000.
     
  • Faßnacht, Wolfgang: Universitäten am Wendepunkt? Die Hochschulpolitik in der Französichen Besatzungszone 1945-1949. Freiburg 2000 (=Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte 43).
     
  • Gärtner, Kathrin / Hassler, Marianne: Auf Spurensuche am Tübinger Psychologischen Institut: Der Regligions- und Parapsycholge Traugott Konstantin Oesterreich. In: Geschichte der Psychologie. Nachrichtenblatt der Fachgruppe Geschichte der Psychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie 17 (2000), S. 31f. .
    1910 PDoz., 1916 tit. ao., 1922-1947 ao. Prof. für Philosophie und Psychologie in Tübingen, 1946 per. o. Prof., 1933-1945 aus politischen Gründen amtsenthoben.
     
  • Goldmann, Stefan: Via regia zum Unbewußten: Freud und die Traumforschung im 19. Jahrhundert. Tübingen 1999.
    Mit einer Biobibliographie u.a. zu Heinrich Spitta (1849-1929), Professor für Philosophie.
     
  • Hamann-Roth, Matthias: Die Anfänge der Insulinschockbehandlung der Schizophrenie im Deutschen Reich 1935-1937. Diss. med. Hannover 2000.
    Es wurden auch Unterlagen der Tübinger Nervenklinik ausgewertet.
     
  • Hausberger, Karl: Hermann Schell (1850-1906). Ein Theologenschicksal im Bannkreis der Modernismuskontroverse. Regensburg 1999 (=Quellen und Studien zur neueren Theologiegeschichte, Bd. 3).
    Dr. kath. theol. 1883.
     
  • Hausmann, Frank-Rutger: "Vom Strudel der Ereignisse verschlungen": deutsche Romanistik im "Dritten Reich". Frankfurt 2000.
     
  • Hermanns, Manfred: Heinrich Weber. Sozial- und Caritaswissenschaftler in einer Zeit des Umbruchs. Leben und Werk. Würzburg 1998.
     
  • Hörmann, Frank Wilhelm: Martin Kirschner (1879-1942); Leben, Werk, Wirkung Med. Diss. Tübingen 2000.
     
  • Kühn-Ludewig, Maria: Johannes Pohl (1906-1960). Judaist und Bibliothekar im Dienste Rosenbergs. Eine biographische Dokumentation. Hannover 2000.
    Behandelt S. 108-111 die Rolle des Tübinger Theologen Gerhard Kittel als Gutachter bei Pohls Habilitationsversuch 1940. Enth. auch Ausführungen zu Kittels Assistenten Günther Schlichting und dem Tübinger apl. Prof. für Orientalistik Karl-Georg Kuhn.
     
  • Lammers, Karl Christian: Die Auseinandersetzung mit der "braunen" Universität. Ringvorlesungen zur NS-Vergangenheit an westdeutschen Hochschulen. In: Axel Schildt / Detlef Siegfried / Karl Christian Lammers (Hg.): Dynamische Zeiten. Die 60er Jahre in den beiden deutschen Gesellschaften. Hamburg 2000 (=Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte), S. 148-165.
    Behandelt vor allem die Tübinger Ringvorlesung vom Wintersemester 1964/65.
     
  • LaRoi-Frey, Karin de: Uhland von A bis Z. Leinfelden-Echterdingen 1998.
     
  • Latham, Jacqueline E. M.: Search for a New Eden. James Pierrepont Greaves (1777-1842): The sacred socialist and his followers. Faileigh Dickinson University Press 2000.
    Behandelt auch die Beziehungen des religiösen Nonkonformisten und Sozialreformers nach Württemberg und seinen Aufenthalt in Tübingen Anfang der 1820er Jahre.
     
  • Mielke, Jörg / Schlote, Torsten / Rohrbach, Jens Martin: Tübingen 1895-1899. Häufigkeit, Diagnose und Therapie ausgewählter Erkrankungen des N. opticus, der Uvea und der Retina vor 100 Jahren. In: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde 2000, S. 210-218.
    Erarbeitet auf der Grundlage von 150 Krankenakten aus dem Universitätsarchiv.
     
  • Müller, Wolfgang: Reformationsgedenken und Studentenseelsorge. Zwei Quellentexte aus dem Nachlaß des Saarbrücker Studentenpfarrers Dr. Egon Franz. In: Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes 47/48 (1998/1999), S. 373-384.
    Franz war 1937/38 Obmann der "Bekenntnisstudenten" in Tübingen.
     
  • Mybes, Fritz: Von Menschen und Zeiten. Rückblicke - Einblicke - Ausblicke. Düsseldorf 1999 (=Rheinische Autobiographien 5).
    Studium in Tübingen 1948-1953 (1948-1952).
     
  • Nolte, Peter: Christian Friedrich Schönbein. Ein Leben für die Chemie 1799-1868. Metzingen 1999.
    Behandelt u.a.: "Akademisches Leben. Erlangen und Tübingen 1821-1823", "Im Kreis der Burschenaftler. Tübingen".
     
  • Oesterle, Kurt: Zersäbelt von einem Messerhelden. Wie es 1954 Bildern des Malers Max Ackermann bei einer Ausstellung in der Uni-Bibliothek erging. In: Schwäbisches Tagblatt vom 28.4.2000.
     
  • Schäfer, Annette: Zwangsarbeter und NS-Rassepolitik. Russische und polnische Arbeitskräfte in Württemberg 1939-1945. Stuttgart 2000.
     
  • Schäfer, Thomas: Ulrich v. Wilamowitz-Moellendorff, August Preuner und die Archäologie in Greifswald im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. In: Wilamowitz in Greifswald. Akten der Tagung zum 150. Geburtstag Ulrich Wilamowitz-Moellendorffs in Greiswald, 19.-22. Dezember 1988. Hrsg. von William M. Calder III, Markus C. Dubischar, Martin Hose und Gregor Vogt-Spira. Hildesheim 2000, S. 299-340.
    Preuner, August (1832-1906), 1862-1866 PDoz. in Tübingen, 1866-1903 Prof. in Greifswald.
     
  • Schäfer, Volker: Neue Funde zu Friedrich List. In: Reutlinger Geschichtsblätter. N.F. 39. 2000, S. 53-116.
     
  • Schindler, Thomas: Zwischen Empfinden und Denken. Aspekte zur Kulturpsychologie von Aby Warburg. Münster 2000 (Kunstgeschichte 65).
    Warburg war 1921-1924 Patient Binswangers in "Bellevue".
     
  • Schmucker, Georg: Jonathan Zenneck 1871-1959. Eine technisch-wissenschaftliche Biographie. Diss. phil. Stuttgart 1999.
    Zenneck war Assistent von Ferdinand Braun in Straßburg, später Prof. der Physik an den TH in Danzig, Braunschweig und München. Die Tübinger Studienzeit 1889-1894 wird auf S. 41-58 behandelt.
     
  • Schweizer, Sandra Josefin: Binswangers Anstalt "Bellevue" 1866-1870. Diss. med. Tübingen 2000 (Aus dem Institut für Geschichte für Medizin der Universität Tübingen).
     
  • Schwelling, Michael: Die Fakultät und die Burse. In: Die Burse und die Philosophische Fakultät. Philosophische Fakultät der Universität Tübingen (Hg.). Tübingen 1999, S. 4-15.
     
  • Seck, Friedrich: Konrad Dieterich und Wilhelm Schickard. Aus einer Gelehrtenkorrespondenz des 17. Jahrhunderts. In: Ulm und Oberschwaben 51 (2000), S. 42-53.
    Behandelt S.49-53 auch den Erwerb des Magister- und Bakkalaureusgrades durch Schüler des Ulmer Gymnasiums.
     
  • Siegele-Wenschkewitz, Leonore: "Meine Verteidigung" von Gerhard Kittel und eine Denkschrift von Walter Grundmann In: Hermann Düringer / Karin Weintz (Hg.): Leonore Siegele-Wenschkewitz. Persönlichkeit und Wirksamkeit. Frankfurt 2000 (Arnoldshainer Texte. Schriften aus der Arbeit der Evangelischen Akademie Arnoldshain 112), S. 135-183.
     
  • Stüken, Wolfgang: Hirten unter Hitler: die Rolle der Paderborner Erzbischöfe Caspar Klein und Lorenz Jaeger in der NS-Zeit. Essen 1999.
    Paderborner Domprobst war seit 1933 Paul Simon (1882-1946), der von 1925-1933 o. Professor für scholastische Philosophie und Apologetik an der Kath.-theologischen Fakultät war.
     
  • Wolfes, Matthias: Protestantische Theologie und moderne Welt. Studien zur Geschichte der liberalen Theologie nach 1918. Berlin 1999 (=Theologische Bibliothek Töpelmann 102).
    Enthält u.a.: "Georg Wehrung (1880-1959). Liberale Theologie als theologische Geschichtstheorie" (S. 189-250). - "Bibliographie Georg Wehrung" (S. 723-742). - "Nachlaß Georg Wehrung" (S. 610-658).
     
20) Veröffentlichungen 1999
  • Bohley, Peter: "... Prof. Sigwart dauert mich" - Das vergebliche Ringen um Anerkennung des ersten deutschen Biochemikers Georg Carl Ludwig Sigwart (1784-1864). In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 9, Tübingen 1999, S. 7-28.
     
  • Brintzinger, Klaus-Rainer: Art. Wilbrandt, Robert. In: Biographisches Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933. Hg. von Harald Hagemann und Claus-Dieter Krohn. Bd. 2, 1999, S. 748f.
     
  • Eck, Helmut: 100 Jahre Geographisches Institut Tübingen. In: Tübinger Blätter 85 (1999), S. 150.
     
  • Ehmer, Hermann: Die Tübinger Stiftler in der Revolution 1848/49. In: Tübinger Blätter 85 (1999), S. 47-50.
     
  • Feuchte, Paul: Art. Erbe, Walter. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II; Stuttgart 1999, S. 107-110.
    1946 Prof. der Rechte, 1947 Dekan der Jurist. Fakultät, 1948-1951 Rektor, Landtagsvizepräsident.
     
  • Feuchte, Paul: Art. Raiser, Ludwig. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 356-361.
    1955-1973 Prof. der Rechte, 1968/69 Rektor.
     
  • Finkenberger, Martin: Herbert Grabert (1901-1978). Religionswissenschaftler - Revisionist - Rechtsextremist. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 9, Tübingen 1999, S. 55-100.
     
  • Gerl-Falkovitz, Hanna-Barbara: Art. Guardini, Romano Michele Antonio Maria. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 171-173.
     
  • Goes, Martin: Franz Brentanos Promotion zum Doktor der Philosophie in Tübingen (1862). In: Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg 6 (1999) S. 22-28.
     
  • Gößner, Andreas: Von der Kanzel zum Katheder. Leben und Wirken des Predigers Balthasar Philgus († 1653) in Kempten, Lindau und Tübingen. In: Jahrbuch des Landkreises Lindau 14 (1999), S. 89-106.
    Seit 1652 Professor extraordinarius und zweiter Stiftsuperintendent sowie dritter Frühprediger.
     
  • Hars, Florian: Ferdinand Braun 1850-1918. Ein wilhelminischer Physiker. Berlin 1999.
     
  • Hermisson, Hans-Jürgen: Archäologie des biblischen Worts. Alttestamentler Siegfried Mittmann emeriert / Forschung über Palästina. In: Schwäbisches Tagblatt vom 31.3.1999.
     
  • Hirschmüller, Albrecht / Schäfer, Volker: Die Binswanger-Bestände im Universitätsarchiv Tübingen und ihre Erschließung. In: Goltz, Dietlinde / Hirschmüller, Albrecht (Hg.): Niemals müßig. Symposion aus Anlaß der Emeritierung von Professor Dr. Gerhard Fichtner am 19.12.1998 in Tübingen. Stuttgart 1999, S. 38-54.
     
  • Holthues, Jan: Kritik der Psychologie. Anthropologie und Wissenschaftstheorie bei Ludwig Binswanger. Heidelberg 1999.
     
  • Holtz, Sabine / Mertens, Dieter (Hg.): Nicodemus Frischlin (1547-1590). Poetische und prosaische Praxis unter den Bedingungen des konfessionellen Zeitalters. Tübinger Vorträge. Stuttgart 1999 (= Arbeiten und Editionen zur Mittleren Deutschen Literatur NF 1).
     
  • Holtz, Sabine: Eine Karriere auf Kanzel und Katheder: Matthias Hafenreffer (1561-1619). In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (= Herrenberger Historische Schriften 6), S. 215-223.
     
  • Holtz, Sabine: Durch scharfsinniges Disputieren zum Erfolg: Johann Conrad Klemm als Präzeptor, Prediger und Professor (1655-1717). In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (= Herrenberger Historische Schriften 6), S. 245-251.
     
  • Hoßfeld, Uwe: Die Epilobium-Kontroverse zwischen den Botanikern Heinz Brücher und Ernst Lehmann. Ein Beitrag zur Geschichte der "Plasmon-Theorie". In: NTM N.S. 7 (1999), S. 140-160.
     
  • Kotoswki, Mathias: Die öffentliche Universität. Veranstaltungskultur der Eberhard-Karls-Universität Tübingen in der Weimarer Republik, Stuttgart (Contubernium 49) 1999.
     
  • Lang, Hans-Joachim: Ein Geschenk der Gestapo. Wie die Tübinger Universität zur Privatbibliothek von Cäsar Hirsch kam. In: Schwäbisches Tagblatt vom 16.10.1999.
     
  • Lange, Ralph: Von der 'Affäre Gumbel' zum 'Fall Wilbrandt': Die 'Lustnauer Schlacht' - Ein Beitrag zur politischen Kultur der Universität Tübingen in der Weimarer Republik. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 9, Tübingen 1999, S. 29-54.
     
  • Leidlmair, Adolf: Art. Wissmann, Hermann von. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 491-493.
    1938-1958 o. Prof. für Geographie.
     
  • Müller-Baur, Harald: Der Lehrer und der Biograph: Matthias Schneckenburger, Theobald Ziegler und die liberale Theologie. In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (= Herrenberger Historische Schriften 6), S. 323-338.
     
  • Oesterle, Kurt: Den Nationalsozialismus reinwaschen: Der Tübinger Grabert-Verlag: Ziele und Strategien innerhallb der extremen Rechten. In: Schwäbisches Tagblatt vom 18.11.1999.
     
  • Pfeil, Ulrike: Beheimatet im Rechtsraum Europa. Mit dem Völkerrechtslehrer Thomas Oppermann geht eine Universitäts-Instanz in den Ruhestand. In: Schwäbisches Tagblatt vom 9.3.1999.
     
  • Seck, Friedrich: Wilhelm Schickard (1592-1635) - Leben und Werk eines Universalgenies. In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (= Herrenberger Historische Schriften 6), S. 187-194.
     
  • Seckler, Max: Art. Koch, Wilhelm. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 274-276.
    1905-1916 ao. Prof. für Dogmatik und Apologetik, 1909 Gründung der kath. Studentenseelsorge.
     
  • Tafel, Wilhelm: Das Leben des Johann Friedrich Immanuel Tafel. Bibliothekar und Professor an der Universität Tübingen und Übersetzer Swedenborgs. Selbstverlag 1999. 31 S.
     
  • Vereinigung der Freunde der Universität Tübingen e. V.: Universitätsbund. Tübingen 1999.
    Herausgegeben zum 75. Bestehen des Universitätsbundes.
     
  • Weigand, Karlheinz: Art. Bloch, Ernst Simon. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 61-64.
    1961 Gastprofessor an der Universität Tübingen, 1975 Ehrendoktor.
     
  • Wille, Günther: Art. Weinreich, Otto. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 479-481.
    1916-1917 ao Prof., 1921-1954 o. Prof. für Klass. Philologie.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: ARTUS und TORTE: Die Internet-Findmittel des Universitätsarchivs Tübingen. In: Der Archivar 52 (1999), S. 54f.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Art. Bauer, Walter Albert. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 16-19.
    Industrieller, stud. rer. pol. in Tübingen, 1957 Ehrensenator.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Philosoph des spekulativen Theismus: Karl Philipp Fischer (1807-1885). In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (= Herrenberger Historische Schriften 6), S. 339-350.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Art. Vöhringer, Gotthilf. In: Baden-württembergische Biographien, Bd. II, Stuttgart 1999, S. 468-470.
    Ev. Theologe, Verbandsgeschäftsführer. 1899-1903 stud. theol., 1907 Dr. phil., 1951 Dr. theol. h.c.
     
  • Matthias Wolfes: Rudolf Paulus. in: Biobibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 15 (1999), Sp. 1131-1154.
     
  • Zauner, Stefan: Die Universität Tübingen 1945-1949. Aspekte der französischen Hochschulpolitik im besetzten Nachkriegsdeutschland. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 9, Tübingen 1999, S. 101-145.
     
  • Zauner, Stefan: Universität Tübingen und Leibniz-Kolleg in der französischen Besatzungszeit 1945-1949. Aspekte des akademischen Neubeginns im Nachkriegsdeutschland. In: Historisches Jahrbuch 119/1999, S. 209-231.
    Erweiterte und ergänzte Fassung der Tübingen betreffenden Passagen in "Erziehung und Kulturmission".
     
  • Zitter, Mirjam: Ewiger Kandidat für eine Professur: Samuel Hafenreffer (1587-1660). In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (= Herrenberger Historische Schriften 6), S. 225-230.
     
21) Veröffentlichungen 1998
  • Benl, Rudolf: Heinrich Hübschmann (1848-1908). Zum 150 Geburtstag des großen Sprachwissenschaftlers. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt 59 (N.F. 6)/1998, S. 119-141.
    Der spätere Straßburger Professor studierte 1869-1870 in Tübingen.
     
  • Bräuer, Siegfried: Hanns Rückert (1901-1974). In: Lächele, Rainer / Thierfelder, Jörg (Hg.): Wir konnten uns nicht entziehen. 30 Porträts zu Kirche und Nationalsozialismus in Württemberg, Stuttgart 1998, S. 379-397.
    Rückert war 1931-1966 Professor für Kirchengeschichte in Tübingen. Sein Nachlaß wird im Universitätsarchiv verwahrt.
     
  • Büttner, Johannes: Neue Wege in der Physiologie: Hans Hermann Webers Arbeiten über die Muskelproteine. In: Dahlemer Archivgespräche 3 (1998), S. 154-184.
    Weber (1896-1974) war 1946-1954 Professor für Physiologie in Tübingen.
     
  • Das Outfit der Wissenschaft. Zur Symbolischen Repräsentation akademischer Fächer am Beispiel von Jura, Botanik und Empirischer Kulturwissenschaft. Begleitband zur Ausstellung im Haspelturm des Tübinger Schlosses vom 24. April bis 1. Juni 1998. Hrsg. von der Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Wissenschaften.
     
  • Grassl, Roswitha: Der junge Richard Hönigswald. Eine biographisch fundierte Kontextualisierung in historischer Absicht. Würzburg 1998 (=Studien und Materialien zum Neukantianismus 13).
    Der Breslauer Mediziner und Philosoph Hönigswald (1875-1947) korrespondierte intensiv mit Ludwig Binswanger, dessen Nachlaß im Universitätsarchiv verwahrt wird.
     
  • Gühring, Albrecht: "Eine Zierde des schwäbischen Stammes." - Der Jurist Karl Georg von Wächter in seiner Geburtsstadt Marbach am Neckar. Marbach am Neckar 1998 (Schöndrucke 4).
    Wächter (1797-1880) war 1819-1851 Professor für Straf- und Privatrecht, 1835-1851 Kanzler.
     
  • Hentel, Helmut: Thomas Mann in Tübingen. In: Literaturblatt für Baden und Württemberg 15 (1998) Heft 1 (Jan./Febr.), S. 19.
    Thomas Manns Tübinger Vortrag "Goethe und Tolstoi" am 1.2.1923.
     
  • Holtz, Sabine / Mertens, Dieter: Nicodemus Frischlin (1547-1590). Poetische und prosaische Praxis unter den Bedingungen des konfessionellen Zeitalters. Stuttgart 1998.
     
  • Hoßfeld, Uwe: Menschliche Erblehre, Rassenpolitik und Rassenkunde (-biologie) an den Universitäten Jena und Tübingen von 1934-45: Ein Vergleich. In: Ethik der Biowissenschaften. Hrsg. von Engels, Junker und Weingarten, 1998, S. 361-392.
     
  • Jeggle-Merz, Birgit: Erneuerung der Kirche aus dem Geist der Liturgie. Der Pastoralliturgiker Athanasius Wintersig/Ludwig A. Winterswyl. Münster 1998 (Liturgiewissenschaftliche Quellen und Forschungen).
    Wintersig (1901-1942) promovierte in Tübingen.
     
  • Kästner, Sibylle / Maier, Viola / Schülke, Almut: From Pictures to Stories - Traces of female PhD graduates from the Department of Prehistoric Archaeology, University of Tübingen, Germany. In: Margarita Diaz-Andreu und Marie Louise Stig Sorensen (Hg.): Excavating Women. A history of women in European archaeology. London 1998, S. 266-294.
    Senta Rafalski-Giering (1911-1996); Marija Gimbutas (1921-1994); Eva-Maria Bossert (geb. 1925).
     
  • Lagler, Wilfried: Christoph Friedrich von Pfleiderer. Mathematiker und Professor. In: Lebensbilder aus Baden-Württemberg XIX, Stuttgart 1998, S. 163-176.
    Pfleiderer (1736-1821) war 1781-1821 Professor der Mathematik und Physik in Tübingen.
     
  • Linsmayer, Charles: "... wie ein Zuschauer, der alles sieht und den das alles gar nichts angeht". Leben und Werk des Schweizer Schriftstellers Guido Looser (1892-1937). In: Guido Loooser, Nur nie jemandem sagen, wohin man reist. Prosa. Zusammengestellt, herausgegeben und mit einem biographischen Nachwort versehen von Charles Linsmayer. Frauenfeld: Huber 1998 (Reprinted by Huber 14), S. 207-270.
    Looser korrespondierte mit Ludwig Binswangers, dessen Nachlaß im Universitätsarchiv verwahrt wird.
     
  • Maissen, Felici / Lieb, Hans: Schaffhauser Studenten: Schaffhauser Studenten an der Universität Tübingen 1477-1914. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte 75 (1998), S. 183-236.
     
  • Mallach, Hans Joachim: Gerichtliche Medizin in Tübingen. Tübingen 1998.
     
  • Margarete von Wrangell und andere Pionierinnen. Die ersten Frauen an den Hochschulen von Baden Württemberg. Begleitbuch zur Ausstellung. Hrsg. von Ulrich Fellmeth unter Mitarbeit von Sonja Hosseinzadeh. Hohenheimer Themen. Sonderband, 1998.
    Margarete von Wrangell (1877-1932) war die erste Tübinger Promovendin im Fach Chemie und wurde 1923 in Hohenheim als erste Frau in Deutschland auf eine ordentliche Professur berufen.
     
  • Marco, Heinz de: Ein Lazarett für kranke Studiosi. 1593 richtete die Universität ein Krankenhaus ein - den Vorläufer des heutigen Klinikums. In: Schwäbisches Tagblatt vom 24.8.1998.
     
  • Menzel, Hartmut: In memoriam Jochen Bark zum 80. Geburtstag und 35. Todestag. In: Anästhesiologie und Intensivmedizin 39 (1998), S. 332-334.
    Bark (1918-1963) wurde 1954 Leiter der damals neu eingerichteten Anaesthesieabteilung der Chrirurgischen Klinik.
     
  • Müller, Hans Martin: Karl Fezer (1891-1960). In: Lächele, Rainer / Thierfelder, Jörg (Hg.): Wir konnten uns nicht entziehen. 30 Porträts zu Kirche und Nationalsozialismus in Württemberg, Stuttgart 1998, S. 251-264.
    Fezer war 1927-1959 Professor für praktische Theologie, 1930-1959 Ephorus des Evangelischen Stifts, 1933/34 Rektor. Sein Nachlaß wird im Universitätsarchiv verwahrt.
     
  • Müller, Heribert: "Eine gewisse angewiderte Bewunderung". Johannes Haller und der Nationalsozialismus. In: Gestaltungskraft des Politischen. Festschrift für Eberhard Kolg, Hrsg. von Wolfram Pyta und Ludwig Richter, Berlin 1998, S. 443-482.
    Haller (1865-1947) war 1913-1934 Professor der Mittelalterlichen Geschichte, 1918/19 Rektor.
     
  • Oesterle, Anka: Verwischte Spuren - Robert Ritter. Eine biographische Rückblende. In: Ulrich Hägele (Hg.): Sinti und Roma und Wir. Ausgrenzung, Internierung und Verfolgung einer Minderheit. Tübingen 1998 (=Kleine Tübinger Schriften 25), S. 37-74.
    Ritter (1901-1951) war Leiter der Rassenhygienischen Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes u.a. Assistenzarzt an der Nervenklinik und habilitierte sich 1936 in Tübingen.
     
  • Rothmund-Gaul, Gabriela: Zwischen Taktstock und Hörsaal. Das Amt des Universitätsmusikdirektors in Tübingen 1817-1952. Stuttgart 1998 (=Quellen und Studien zur Musik in Baden-Württemberg 3).
     
  • Tiemann, Hans-Hermann: Die "apologetische Kanone aus der Fabrik von Troeltsch", in: Mitteilungen der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft XI, Augsburg 1998, S. 51-92.
    Zur Biographie des Tübinger Theologen und Troeltsch-Schülers Hermann Süskind (1879-1914).
     
  • Tiemann, Hans-Hermann (Hg.): Lebensbeschreibung Otto Eduard Lempps (1885-1914). In: Mitteilungen der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft IX, Augsburg 1998, S. 115-126.
    Lempp (1885-1914), Schüler von Ernst Troeltsch, studierte in Tübingen und promovierte hier zum lic. theol.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Eine Frage des Stolzes und der Ehre. Die politische Säuberung der Universität Tübingen und ihr letzter NS-Rektor Otto Stickl. In: Wolfgang Sannwald (Hg.), Persilschein, Käferkauf und Abschlachtprämie. Von Besatzern, Wirtschaftswunder und Reformen im Landkreis Tübingen. Tübingen 1998, S. 103-123.
    Stickl (1897-1951) war 1936-1951 Professor für Hygiene und Direktor des Hagieneinstituts, 1939-1945 Rektor.
     
  • Wischnath, Johannes Michael: Wilhelm Pressel (1895-1986). In: Lächele, Rainer / Thierfelder, Jörg (Hg.): Wir konnten uns nicht entziehen. 30 Porträts zu Kirche und Nationalsozialismus in Württemberg, Stuttgart 1998, S. 299-310.
    Pressel war 1929-1933 der erste Tübinger Studentenpfarrer.
     
  • Wolff, Norbert: Peter Alois Gratz (1769-1849). Ein Theologe zwischen "falscher Aufklärung" und "Obscurantismus". Trier 1998 (=Trierer theologische Studien 61).
    Gratz war 1817-1819 Professor für neutestamentliche Exegese (kath.) in Tübingen.
     
  • Zauner, Stefan: Eine Lektion für Bildungshungrige. Die französische (Um-)Erziehungspolitik und das Leibniz-Kolleg. In: Schwäbisches Tagblatt vom 5.2.1998, S. 25.